Sonntag, 7. Februar 2010

576 In Fortführung der Nachricht über den Gesprächsausstieg seitens der Klosterkammer hier einige dazu passende Überlegungen/3:

Werte Präsidentin der Klosterkammer Hannover!

In Post
574 zum Abschluss beim Atmen angekommen, komme ich auch hier wieder auf die Angelegenheit VIA CORDIS in Gestalt des Gründerpaares Behnken zurück. Wie in dem als Leserbrief konzipierten Eintrag 571 festgehalten, ist in einem ersten von der Kammer veranlassten Schritt das geistliche Singen vom Klosterprogramm abgesetzt worden. Welches allein schon wegen seiner spirituellen Bezüge Qualitäten in sich schloss, von deren Tragweite man so recht gar keine Vorstellung zu machen vermag. Eben dieses Singen ist aber dazu noch von zwei Atemtherapeutinnen stützend beigleitet worden - so, dass die mit wachsender Begeisterung an der Sache antretende Gruppe immer mehr Befriedigung in solchem Tun finden konnte.

Einfach platt gemacht - im Nachhinein sich dann herausstellend, dass die Pastorengattin, also Frau Behnken, nicht nur diese solch heilsame Veranstaltung würde weiter inszenieren können, sondern darüber hinaus gleich ihr gesamtes Mitwirken an der Gestaltung des Klosterprogramms definitiv beendet sein sollte. Ich darf Ihnen in Aussicht stellen, dass ich - so wenig mir im Grunde an einer Konfrontation gelegen ist (um diesen Aspekt zu verdeutlichen, gebe ich sogar zu erkennen, dass ich jetzt in meinen Morgenmeditationen das Wirken Ihres Hauses sogar mit einem Segenswunsch begleite) aller Voraussicht nach im näheren und weiteren Umkreis meine Visitenkarte verteilen werde, die hinten einen passenden Vermerk trägt, welcher auf alle meine Einträge zu der auch hier abgehandelten Thematik trägt (vgl. dazu
551).

Um auf den Atem zurückzukommen: Der erste meiner bis dato vier Gesangslehrer sagte mir bei einer Gelegenheit: "Atmen - das ist eigentlich schon alles". Ich hörte diese Worte ganz kurz nach meinem Einstieg in die Meditation am 17.02.06. Bestätigt fand ich sie unter anderem darin, dass durch die bei der gesanglichen Schulung übernommene Atemtechnik meine seit langen, langen Jahren mich quälende Schlafapnoe - Atemaussetzer im Schlaf, die allenfalls 3 Stunden einer einigermaßen funktionierenden Nachtruhe ermöglichten -, dass also diese Atemtechnik sie immer mehr zurückgehen ließ. Es kam nicht von ungefähr, dass ich ausgerechnet auf den Lehrer stieß, der, als Lehrkraft auch an einem einschlägigen Institut beschäftigt, wohl zu den besten zählt, die ich mir überhaupt in Hannover auftun konnte. Und es kam auch nicht von ungefähr, dass ich bei dem geistlichen Singen noch mehr gegen mein Handicap ausrichten konnte.

Dieser Lehrer sagte auch: "Klaus, du hast ein Potential - das ist ja tierisch" - sekundiert von dem zweiten Lehrer - einem diplomierten Operntenor: " Klaus, wenn ich deine Kraft hätte - dann wäre ich ein Pavarotti mal zwei". Und die dann aufgesuchte Gesangslehrerin: "Klaus, du hast eine ausgesprochen schöne Naturstimme. Du darfst bloß nicht beim Singen pressen." Mit über 60 Jahren bin ich also in den Stand gesetzt worden, die Anregung eines Musiklehrers aus der Oberstufe aufzunehmen, meine Stimme ausbilden zu lassen.

Darüber hinaus sehe ich mich auf einem anderen Terrain - wie vorstehend unter 574 auszumachen -, in den Stand gesetzt, so etwas wie "Stimmgewalt" (Dictum eines der Dirigenten, unter denen ich bis dato angetreten bin - momentan bin ich in 4 Chören sängerisch aktiv), auch auf schriftstellerischem Terrain einzusetzen. Was den Gesang anbetrifft, so kann ich von einem Auftritt des Shantychores der Bäckerinnung Hannover am gestrigen Abend im Langenhagener Veranstaltungszentrum FORUM Folgendes berichten: Antreten konnten wir nur mit 9 Mann - also mit weniger als der Hälfte der normalen Besatzung. Deshalb bin ich beim Vortrag unserer Songs mehr als sonst üblich aus mir herausgegangen - in der Folge dann gewärtigen könnend, dass nicht nur begeistert geklatscht wurde, sondern auch die Rufe "Zugabe" ertönten. Letzteres ist uns bis dato noch bei keinem unserer Auftritte beschieden gewesen.

Die Darstellung dieser Entwicklungen ist nun kein Selbstzweck - vielmehr verbinde ich mit ihr den Gedanken, in welch unglaublicher Weise man Unterstützung aus der Transzendenz heraus erfährt, wenn man an den Punkt gelangt ist, jede Entwicklung im Leben als ein notwendiges Durchgangsstadium hin zu einer höheren Erkenntnis zu begreifen - dabei alles akzeptierend, was auf einen zugekommen ist - und zuversichtlich bei dem in die Zukunft blickend, bei dem, was einen noch so alles erwartet.

Ich habe mir von dem jungen Diplomtheologen, von dem ich heute in der Frühe gesprochen habe, soeben erfahren, dass Sie eine Verwaltungsfachfrau seien: inwieweit dies zutrifft, will ich gar nicht weiter ergoogeln. Die Welt ist zwar eine Google, wie mich ein Cartoon wissen lässt: deshalb knechtisch alles und jedes nachmachen, was mir so vorexerziert wird: das ist nicht mein Ding. Jedenfalls könnte es sein, dass Sie für Überlegungen dieser Art nicht so offen sind, wie es notwendig wäre, um einen Zugang zu dem Gemeinten zu vermitteln.

Diese kleine Einlage nur als Sprungbrett für weitere Überlegungen, die sich, so Gott will, schon in Bälde auf diesem Kommunikationsforum zu der fraglichen Angelegenheit werden anstellen lassen. Ich weiß mittlerweile, dass es eine ganze Reihe von Lesern gibt - neudeutsch sind es die Follower -, die gerne das mitverfolgen, was sich auf diesem Forum von mir fabriziert findet. Und die mir dabei dann eine Fünf verpassen - allerdings eine hochgestellte: nämlich mit der Aussage "elaboriert hoch 5".

PS: Einige Zeit nach der Niederschrift dieser Zeilen erfahre ich, dass "Qigong" mit "Luftarbeit" zu übersetzen ist.

Auf atme

Auf, hinauf, hoch hinaus
steh auf!

Verkrümele dich nicht!
Igele dich nicht ein!
Verstecke dich nicht!

Tür auf!
Fenster auf!

Atme!

Und vergiss nicht, von dir zu erzählen.
Du hast etwas zu sagen!

Mund auf!
Ohren auf!

Es gibt einen, der sich für dich interessiert.

Auge auf!

Pass auf!

Dein Leben nimmt seinen Lauf.
© Jutta Schmid
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