Sonntag, 22. November 2009
464 "Die Hippies aus dem Ideenhaus": so lautet heute eine FAS-Überschrift eines mit Brainstorming, mit Ideenfindung auf unterschiedlichem Terrain.....
..... befassten Artikels. Welchen ich hiermit vor allem deshalb bringe, weil er die Kernpunkte des Procederes bei dem Brainstorming aufzeigt und darüber hinaus das Zeug hat, als Modellfall gerade auch im politischen Raum zu fungieren. Dort fehlt es doch an allen Ecken und Enden an einer guten Idee, die sich bahnbrechend bei dem Versuch auswirken könnte, aus dem Sammelsurium von unbefriedigenden Verhältnissen herauszukommen. Es erweist sich doch mehr und mehr, dass das rigorose Festhalten an einer starren Parteilinie, das starrköpfige Vertreten einer bestimmten, einmal ausgegebenen Losung im Endeffekt zu überhaupt nichts führt, was den Anspruch erheben könnte, den Menschen zuträglich zu sein.Über eben solche Zuträglichkeit haben sich 28 junge Leute aus 13 Ländern im Alter von Anfang 20 in einem 6wöchigem Camp Gedanken gemacht, welches in Berlin-Tempelhof veranstaltet wurde. Als Hauptsponsor dabei aufgetreten ist die Deutsche Telekom (die sich ja ansonsten nicht dadurch auszeichnet, dass sie gemeinverträgliche Vorstellungen in ihrem Think Tank bewegt).
Der Beitrag greift übrigens auch recht prononciert das auf, was ich in den voraufgegangenen Posts an Vorstellungen betreffend ein Mehr an Kreativität in den unterschiedlichsten Gesellschaftssektoren habe entwickeln können. Beispiel Informationsfreiheit: "Freier Zugang zu Informationen sei ein Menschenrecht, den er und sein Team nicht nur von Unternehmen kontrolliert sehen möchte." Setzt man statt "Unternehmen" den Begriff "Partei", dann ist man bei dem, was in Post 463 thematisiert wurde.
75 Posts mit Zentralcharakter - incl. Impressum 453 Linkliste und Begriffssuche in diesem BlogHinweis: Wer mit dem Browser Firefox auf diese Seite stößt, sollte besser den Internet Explorer verwenden. Denn: So praktikabel ersterer bei der Erstellung der Posts ist - er unterschlägt bei der Wiedergabe einfach jede Menge von Darstellungselementen. Aus mir unerfindlichen Gründen. Und hier noch der Link zu meinem Energieblog: http://www.energieinfo-alternativ.blogspot.com/ Die Kontaktadressen und zurück zur Startseite: martin_cross@web.de und k_bickmann@web.de ![]() http://www.cross-corner.blogspot.com/ |
463 Der Fall Brender: "Offener Brief von 35 deutschen Staatsrechtslehrern".
Nachdem ich mich in jetzt schon mehreren Posts über das Parteienunwesen ausgelassen habe, finde ich in der heutigen FAS einen offenen Brief, welcher das aufgreift, was ich in ihnen angesprochen habe. Wobei in den dazu zusätzlich veröffentlichten Erläuterungen genau die Anmaßung gegeißelt wird, die unsereiner schon seit Langem ganz übel aufgestoßen ist. Ich halte dafür, dass diese Angelegenheit es verdient, auch an dieser Stelle vorgetragen zu werden, weil einfach etwas dagegen unternommen werden muss, dass solche Funktionäre wie der Koch kackfrech die Interessen ihrer Parteidurchzudrücken versuchen. Wobei im gegebenen Fall das Interesse ist, jemanden mundtot zu machen, der sich nicht auf die Parteilinie bringen
lässt. Eine ganz üble Kiste, die da läuft, kann ich da nur sagen.

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462 "Leben an der Zeitenwende"/8: Wie der Mauerfall durch Bewusstseinstechniken angebahnt wurde, die deshalb so eminente Bedeutung haben, weil........
......letztlich alles Bewusstsein ist. Zu diesem Aspekt folgende Mitteilung:
----- Original Message -----
----- Original Message -----
From: ....................
Sent: Thursday, November 12, 2009 8:42 AM
Subject: Fall Mauerfall
"Here's a very nice story that I thought you'd like. Here's the link to the video and after that I've pasted a portion of the article that goes with the video.
http://video.nytimes.com/video/2009/11/02/opinion/1247465491747/the-man-who-opened-the-gate.html
Truth is elusive, but it's worth recalling that beyond the inexorable historical forces at work in moments of crisis, there often lies one person's decision in a particular confused moment.
The hinge of history hangs on a heartbeat.
Harald Jaeger is a good reminder of that. I first met him in Berlin a decade ago. He's the former officer in the East German border guards who, on the night of Nov. 9, 1989, opened the gate at Berlin's Bornholmer Strasse, ending the Cold War.
Now 66, Jaeger recently retired to a small town near Berlin where he cultivates his garden. When I saw him a few weeks ago, he was wearing a blue T-shirt and gold-rimmed spectacles: an ordinary-looking gray-haired guy with a frank gaze. He's not been invited to the elaborate 20th-anniversary celebrations but bears no rancor. "To put it in a nutshell," he told me, "It was a lucky moment."
I tried to imagine him at his post 20 years ago, facing a growing crowd, defending the border that had been his life, knowing that a senior official (Günter Schabowski) had just said East Germans could travel - without meeting special rovisions,- unable to get clear orders from his superior, wavering, alone.
Just after 11 P.M., he gave the order to open the gate. How did he feel? "Sweat was pouring down my neck and my legs were trembling. I knew what I had done. I knew immediately. That's it, I thought, East Germany is finished."
Jaeger had not set out to terminate a country. Behind him lay great forces: Pope John Paul II; Lech Walesa and the heroic Poles of Solidarity; Soviet economic collapse; Ronald Reagan's "tear down this wall"; Gorbachev's refusal to go the Tiananmen route; the irrepressible stirring of the myriad European souls imprisoned at Yalta.
Yet, despite all this (history's long arc), the event itself - the unimaginable event - still needed a single beleaguered officer to open a gate rather than open fire. A decade ago, Jaeger told me: "I did not free Europe. It was the crowd in front of me, and the hopeless confusion of my leadership, that opened those gates."
The man is so completely humble and unassuming but he did something great for East Germany and the world on that special day 20 years ago in East Berlin.
Jai Guru Dev
Michael--------------gerade gelesen auf: www.web.de
Der Fall der Mauer: Eine Nacht vieler Geschichten
Heute vor 20 Jahren wurden die Grenzen in Deutschland geöffnet. Ein historisches Ereignis, das Geschichte schrieb. Doch jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Erinnerungen an diese spektakuläre Nacht und die aufregenden Stunden und Tage, die darauf folgten.
Von Carsta Maria Müller
20 Jahre Mauerfall
Wir haben unsere User gefragt, wie sie dieses Ereignis erlebt haben. Lesen Sie hier die 14 Geschichten, die uns am meisten beeindruckt haben. Sie verleihen der Wiedervereinigung ein wahres Gesicht und erwecken die Nacht erneut zum Leben.
Barbier, 55 Jahre: "Ich habe den Mauerfall im Zuchthaus Waldheim erlebt - wegen Republikflucht im schweren Fall §213 abs.2 Ziff.2. Ich hatte 3 Jahre und 6 Monate bekommen!
An diesem Tag ging mein Herz auf, als ich es im selbstgebauten Radio hörte und den anderen [Insassen] mitteilte. Wir lagen uns in den Armen mit Leuten, die im Rollstuhl saßen, weil beide Beine durch eine SM 70 Mine an der Mauer weggerissen wurden. Es waren Menschen, die in ihrem absoluten Drang nach Freiheit an der Grenze bis zum Äußeren gingen und dafür bis ans Lebensende im Zuchthaus bleiben sollten."
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Das Gefühl der neu erworbenen Freiheit wurde nicht nur in dem Mauern des Gefängnisses gefeiert. Statt in einem selbstgebauten Radio, hörten viele Deutsche erstmals von dem Mauerfall im Fernsehen oder von Freunden. Jedoch gab es auch eindeutige Zeichen auf den Straßen Deutschlands, die von einer offenen Grenzen erzählten.
DieErlkoenigin, 44 Jahre: "Wir haben auf der Autobahn von dem Mauerfall erfahren. Wir waren auf dem Weg von Marburg in Richtung Süden. Nach dem dritten Trabi sagte mein Mann: "Mach sofort das Radio an".
Die Öffnung der Grenzen zwischen Ost- und Westdeutschland bewegt die Bürger. Aber auch im Live-Fernsehen konnten die Moderatoren ihre Verwunderung über dieses Ereignis nicht verbergen.
Conderoga, 36 Jahre: "Ich hab damals regelmäßig "RTL-Aktuell" mit Hans Meiser geschaut. Das fing damals schon um 18.45 Uhr an. Um 18.47 Uhr unterbrach Meiser das erste Hauptthema mit den Worten, ihm wurde soeben eine Eilmeldung zugereicht - klassisch per Zettel. Er wusste selbst noch nicht, was darauf stand. Schließlich sagte er, mit völlig verdattertem Gesichtsausdruck, dass die Mauer aufgemacht wird. Ich war noch platter als er.
Dann wurde sofort nach Bonn in den Bundestag herübergeschaltet, wo gerade eine unbedeutende Arbeitssitzung über irgendwas abgehalten wurde. Es waren nur eine handvoll Abgeordnete zugegen. Jedenfalls erhoben sich die Parlamentarier bei der Verkündung der Maueröffnung und sangen spontan (mehr schlecht als recht) unsere Nationalhymne. Danach war ich den ganzen Abend nicht mehr vom Fernseher wegzukriegen."
Die Stimmung in Deutschland kurz vor dem Mauerfall sorgte für viele Spekulationen - auch bei dieser Userin.
Bad1, 43 Jahre: "Ich bin am 9. November mit meinem jetzigen Mann nach West-Berlin gefahren, um einen Freund zu besuchen und dort am 10. November meinen Geburtstag zu feiern. Noch auf der Transitstrecke haben wir geunkt: "Stell dir vor, die Mauer würde jetzt geöffnet werden - dann kämen uns lauter Trabbis entgegen."
Abends rief dann eine Freundin an und erzählte uns, dass gerade in den Nachrichten gesagt wurde, dass die Grenze geöffnet wird. Wir waren uns sicher, dass sie sich verhört hatte. Nachdem wir uns selbst die Nachrichten angeguckt hatten, sind wir erst Richtung Bornholmer Straße und dann gegen Mitternacht weiter zum Checkpoit Charlie gefahren.
Ich hatte Geburtstag und die ersten "Ossis" kamen rüber! Dieses Erlebnis war einfach nur geil und treibt mir noch heute Tränen in die Augen! Wir haben die ganze Nacht mit lauter Fremden aus Ost und West auf dem Ku`damm Party gemacht.
Am nächsten Tag sind wir abends auf der Mauer am Brandenburger Tor Steine kloppen gegangen und als wir in der Folgenacht nach Hause fuhren, brauchten wir 10 Stunden bis Wolfsburg - in einer Trabbilawine. Das war wohl mein schönster Geburtstag!!!"
Viele persönliche Geschichten von dem Abend des 9. November 1989 beschreiben die Aufregung, die Freude und vor allem die Unfassbarkeit des Moments. Doch nicht jeder hat sofort von dem Unglaublichen gehört.
Dangell, 36 Jahre: "Ich habe es wirklich verschlafen. Ich war in der Disco in der Nacht am 9. November 1989. Am nächsten Morgen bin ich wach geworden und war plötzlich ganz allein zu Hause. Auf dem Küchentisch lag ein Zettel für mich: "Wir sind im Westen..." - da ist mir erstmal vor Schreck die Spucke weggeblieben. Ich dachte meine Familie ist ohne mich abgehauen und ich würde sie nie wieder sehen. Als ich weiter las - "...kommen heut Abend 17.45 mit dem Zug wieder zurück" - da verstand ich gar nichts mehr. Ich habe erstmal den Fernseher angemacht und dann verstand ich so langsam. Ich hatte Tränen in den Augen, so wie jetzt auch."
Während manche Deutschen den Mauerfall verschlafen haben, waren viele mehr damit beschäftigt, ihr ganz persönliche, eigene Geschichte zu schreiben. Da kann man sogar ein innenpolitisches Spektakel komplett ausblenden.
Solara, 48 Jahre: "Ich hab den Mauerfall gar nicht mitbekommen - mehrere Tage lang. Ich lag in den Wehen. Der Arzt kam zu mir ins Zimmer herein mit den Worten: "Jetzt kommen sie alle raus!". Ich wunderte mich, wer hier denn noch entbinden würde, denn auf der Station habe ich keinen weiter gesehen.
Da wir die ersten Tage nach der Geburt zu Hause und völlig ungestört verbrachten, haben wir den Mauerfall tatsächlich erst nach einer Woche mitbekommen. Es ist schon komisch, wenn sich die Welt ohne einen dreht."
Die Tatsache, dass der Mauerfall wirklich passieren könnte, war für viele Menschen unvorstellbar. Es ist daher kein Wunder, dass der Satz "Die Mauer ist gefallen" für einen wahren Schock sorgen kann.
Judge1, 40 Jahre: "Ich bin Streife bei der Bundeswehr gelaufen, und musste mich stündlich an einem uralten Telefonapparat melden der an einer alten Mauer hing. Als dann der Unteroffizier am anderen Ende der Leitung meinte die Mauer sei gefallen, sprang ich erschrocken einen Schritt zurück.
Ich glaubte, er meine die Mauer an der das Telefon hing. Er meinte aber dann doch eine ganz andere Mauer."
Solche Anekdoten machen das historische Ereignis unvergesslich. Doch auch der Ort, an dem man von der Vereinigung Deutschlands erfuhr, prägt den Einzelnen.
Keno, 29 Jahre: "Ich habe den Mauerfall noch in sehr guter Erinnerung. Ich bin [...] an dem so genannten "Todesstreifen" aufgewachsen, der bei uns circa drei Kilometer breit gewesen ist. Unser Dorf hatte ungefähr 600 Einwohner dafür aber bis zu 2.000 Soldaten (NVA), die unsere regionale Grenze bewachten.
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Ich habe am 12. November Geburtstag und in der Nacht als die Grenzen geöffnet wurden, war das erste mal im Dorf richtig was los.
Leider kam zu meinem Geburtstag keiner meiner Familie. Sie sind alle über die Grenze gemacht. Ich habe dennoch nie wieder so eine konzentrierte Freude erlebt, wie an diesen Abend vom 9. zum 10. Oktober 1989."
Viele Menschen, die zu dem Zeitpunkt noch Kinder waren, können sich nicht an die genauen Vorgänge des Tages erinnern. Jedoch gibt es kleine Momente, die den Tag auch für die damals Kleinen unvergesslich machen.
Kerky, 27 Jahre: "Ich war erst 8 und habe nicht alles verstanden. Allerdings hatte ich in der Schule ein Holzpuzzle mit Europa. Jedes Land war ein einzelnes Puzzleteil, und die Lehrerin hat die BRD und die DDR zusammengeklebt."
Eine ähnliche Geschichte aus Kindertagen kann dieser User erzählen. Diese hat sich aber nicht in der Schule, sondern vor dem Fernseher in den eigenen vier Wänden abgespielt.
TheMiau, 26 Jahre: "Mein Bruder und ich waren damals noch recht klein. Aber unsre Eltern haben sich den Mauerfall mit uns im Fernsehen angesehen. Anscheinend waren wir davon sehr beeindruckt, denn wir haben den Mauerfall mit Playmobilfiguren nachgestellt. Die Mauer war aus Legosteinen und wurde einfach mit den Händen abgerissen. Es könnte alles so einfach sein..."
Auch im Ausland sorgte die Wiedervereinigung Deutschlands für Aufregung.
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Molaix, 45 Jahre: "Waren damals auf Saharatour in Algerien. Als wir in Algier im Zoll saßen und auf die Fähre warteten kam ein Algerier mit dem "El Moudjahid" (algerische Tageszeitung) und fragte uns, was die Amerikaner wohl 'dazu' sagen. Ungläubig sahen wir auf dem Titelbild ein Foto von der Berliner Mauer, auf der Menschen standen, strahlten und feierten.
Die Rückfahrt von Marseille Richtung Norddeutschland war dann sehr spannend. Immer wenn ein Trabbi gesehen wurde, gab es wilde Hup- und Lichthupkonzerte und fröhliches Zuwinken: Es war eine ganz besondere Stimmung."
Ein User wurde durch seinen Auslandsaufenthalt sogar kurz berühmt - zumindest für seine Familie und Bekannte.
Seeya2, 59 Jahre: "An meinem damaligen Wohnort San Juan wollte ich im deutschen Restaurant klammheimlich und auf die Schnelle ein "Bierchen zischen". Kaum angekommen, kam das puertoricanische Fernsehen mit einem Team herein. Mein Telefon stand die ganze Nacht nicht still, fast die gesamte Verwandtschaft hatte mich im TV gesehen!"
Geschichten, die sich um den Tag des Mauerfalls drehen, müssen nicht immer mit der Familie oder Freunden zusammen hängen. Der Chef eines Users hat die Möglichkeit eines lukrativen Geschäfts gerochen und sofort für die Umsetzung gesorgt. Trotzdem kamen die großen Gefühle in dieser Geschichte nicht zu kurz.
Newsbabe, 42 Jahre: "Ich habe mich damals [...] an die gefallene "Mauer" aufgemacht habe. In diesem Fall die damalige Grenze zwischen Hessen und Thüringen.
Die Meldung von Schabowskis Fauxpas kam gegen 16 Uhr über das Radio [...]. Ich war neben meinem Studium als Teamleiter einer Promotion-Firma tätig - passenderweise arbeiteten wir damals gerade für die Zigarettenmarke "West".
Unsere Chefs schalteten schnell und beorderten uns gleich an besagten Grenzübergang mit dem Auftrag, jedem einreisenden Bürger der DDR eine Packung "West" zu schenken. Nach etwas drei Stunden Fahrt waren drei hübsche junge Frauen und ich an dem Grenzüberganz und es war das totale Chaos.
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Wir konnten mit unserem bis an den Rand mit Kippen gefüllten und aufwändig in den Farben des Herstellers lackierten VW-Bus direkt auf das Geländer der DDR fahren - kein Trabi kam an uns vorbei, ohne von uns abgefangen zu werden.
Es spielten sich schnell herzzerreißende Szenen ab: Die Bürger der DDR schlossen mich und meine Kolleginnen in die Arme und es liefen Tränen über ihre Wangen. Niemand verstand, dass es sich um eine Aktion handelte, die dem Absatz der Marke dienen sollte - jeder glaubte, dass wir aus eigenem Antrieb dorthin gefahren waren."
Die Tage nach dem 9. November sind, genau wie der Tag an sich, von Fremdenfreundlichkeit und Güte geprägt. Ein Beweis dafür ist diese Geschichte des Mauerfalls.
Menzenschwand, 61 Jahre: "Ich wohne in Uelzen. Das ist nicht weit zur Grenze in Bergen. Zu der Zeit habe ich in einem Kaufhaus als Aufsicht gearbeitet. Am Sonntag haben wir das Geschäft geöffnet und als ich zum Dienst kam, standen schon hunderte von Menschen vor dem Geschäft und warteten auf das Öffnen der Türen.
Die Menschen strömten in den Laden. Ich werde die Gesichter nie wieder vergessen. Es war, als wenn kleine Kinder zum ersten mal den Weihnachtsbaum sehen würden. Ein Ereignis ist ganz besonders in meiner Erinnerung hängen geblieben.
Es klingelte an einer Kasse. Dort stand ein altes Ehepaar und sie hatten vom Begrüßungsgeld eingekauft. Nun sollte es noch ein Radiorecorder sein. Leider fehlten 5 DM. Der Verkäufer konnte das nicht mehr stornieren und eigentlich hätte ich das tun müssen. Ich sah aber nur die traurigen Augen des alten Ehepaares. Ein Blick zum Verkäufer reichte: Wir waren uns einig und so entdeckten wir eine winzig kleine Schramme an dem Gerät. Somit konnte ich den Preis um 5 DM reduzieren. Die strahlenden Gesichter beruhigten mein schlechtes Gewissen sofort.
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Für mich war die Grenzöffnung einer der bewegendsten Momente in meinem Leben. Auch heute, nach zwanzig Jahren, kommen mir die Tränen wenn ich an die Freude der Menschen denke."
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(Anmerkung der Redaktion: Die hier veröffentlichten Texte wurden von uns teilweise gekürzt und bearbeitet.)
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Wenn Du magst, hier noch ein Video
Von uns, wo Zusammenhänge aus unserer Perspektive erklärt werden:
liebe freunde,
der maharishi family chat vom 9. nobember ist wirklich ergreifend.
emanuel und gunter chassé erklären ausführlich die genauen schritte,
die zum fall der mauer führten und was maharishi als vorbereitung eingeleitet hatte.
und sie raten, dass die sidhas in deutschland noch einmal so ein "wunder" bewirken sollten.
http://streaming.mou.org/MOU/Chat/09_nov_09.wmv liebe grüße"
PS: Die Ketten, die das Bewusstsein fesselten, mussten nur gesprengt werden.
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461 Irgendwo irgendwie tragfähige Konzepte in der politischen Landschaft? Fehlanzeige!

Mit dem Begleiter von Loriots bekannter Comicfigur spähe ich in ihr umher - entdecke aber nichts, was mir in dieser Hinsicht auch nur einigermaßen plausibel vorkäme. Nach altbewährtem Muster haben die Parteien, wie in Post 457 näher dargestellt, irgendwelche Begriffsfelder besetzt, um von solchen Brückenköpfen aus das mentale Terrain zu erobern. Sie haben Losungen ausgegeben, die an Dürftigkeit eigentlich kaum zu überbieten sind, und deren Fadenscheinigkeit jedem auch nur etwas vernünftiger denkenden Zeitgenossen eigentlich schon längst aufgegangen sein müsste. Geleistet haben sie bis dato eigentlich noch gar nichts - abgesehen von den Klopfern, die sie sich geleistet haben. Dazu lässt sich in der heutigen FAS der Journalist Günther Nonnenmacher weiter aus, die ganze Sequenz von immer als Fauxpas zu sehenden Schritten auflistend und kommentierend, die der neue Außenminister sich im Verhältnis zu Russland, Polen und Frankreich unternommen hat. Darauf will ich hier aber nicht ad extenso eingehen, sondern vielmehr das Geschwafel thematisieren, mit dem der neue Wirtschaftsminister seine Umwelt nervt.
Hier folgend ein längeres Zitat aus der heutigen FAS, welches minutiös das belegt, was ich zu der Parteienwirtschaft in dem Eintrag 457 dargelegt habe: "Der Mann quatscht unentwegt. Zuletzt in Meseburg, dem idyllischen Schlösschen in Brandenburg, wohin Angela Merkel vorige Woche sich mit ihrem neuen Kabinett zurückgezogen hatte. Rainer Brüderle hat immer und zu allem etwas zu sagen, egal was gerade behandelt wird, er macht sie alle verrückt: Zuerst verdreht Dirk Niebel die Augen, sein Parteifreund und neu ernannter Weltarmutsbekämpfer. Dann wendet sich Philip Rösler ab, der liberale Jungstar an der Gesundheitsfront, während FDP-Boss Guido Westerwelle ohnehin schon lange nicht mehr hinhört. Es fehlt dann nur noch, dass einer in der Runde wieder 'Dampfplauderer' murmelt - und alle nicken....Dass Rainer Brüderle jetzt aber vom gesamten deutschen Politikkabarett veräppelt wird und sie nachäffen, wie sich General Motors auf Südpfälzisch anhört, ist ungerecht. Nur weil Brüderle selbst zuweilen wie ein Kabarettist daherkommt, ist niemand berechtigt, das komische Fach für seinen Hauptberuf zu halten....Zur Bekräftigung der Erhard-Nachfolge, die zu beanspruchen für jeden deutschen Wirtschaftsminister zum Standardritual gehört, hat er sich dieser Tage mit dicker Zigarre, spitzem Mundstück aus Papier und 'Wohlstand für alle'-Wälzer in der Hand ablichten lassen. Und artig zu Protokoll gegeben: 'Ludwig Erhard wäre heute in der FDP.' "
.......
Den Leutchen - die übrigens auch keine viel größerern Leuchten sind als der Brüderle - stehen also die Haare zu Berge bei dem, was sie von ihm zu hören bekommen. Irgenwie schön, dass der deutsche Wahlbürger eine solche Katze im Sack gekauft hat. Recht geschieht ihm!Aber bleiben wir noch etwas länger bei dem von Rainer Hank verfassten Artikel "Wo laufen sie denn?" mit dem Subtitel "Die FDP war lange Zeit nicht mehr an der Macht. Kein Wunder, dass nun alles auf die liberalen Minister achtet. Die habe ihre ersten Schritt gemacht. Auch verstolpert? Sind die Freien Demokraten schuld am vielbeschworenen 'Fehlstart' der neuen Regierung? Wir schauen genauer hin."
In dem Beitrag heißt es weiter: "Oder wollen die Deutschen einen Wirtschaftsminister, der sich vom Großkapital erpressen lässt und amerikanische Autokonzerne mit deutschem Steuergeld füttert? Brüderle ahnt, das seine FDP deshalb so gut abgeschnitten hat, weil die Wähler sich von seiner Partei etwas mehr liberale Überzeugungen und Taten erhofften. Er weiß auch, dass der FDP stets der unselige Ruf der 'Umfallerpartei' anhaftet. Deshalb versucht er sich jetzt im Fall Opel als harter Hund.. Blöd daran ist nur, dass keiner in Berlin einen Pfifferling darauf setzt, dass Brüderle durchhält. Dieser Wirtschaftsminister taugt eher zum Einknicker als zum Durchsteher. Ihm fällt noch immer ein Argument zum neuesten Purzelbaum ein."
Es ist nun aber nicht so, dass den Koalitionären gar nichts dazu einfiele, wie sich's denn aus der Misere herauskommen ließe. Aufgemerkelt: In Schloss Meseburg hat ein Berg gekreist - geboren aber wurde nur eine Maus. Da kann es niemanden verwundern, dass die gute Merkel und der mindestens ebenso gut Westerwelle sich in den Garten dieses Schlosses aufgemacht haben - wie nebenstehend zu besichtigen -, um dort nach etwas zu schürfen, mit dem man in der Öffentlichkeit wieder Furore machen kann: der Schatz des Störtebeker, der sich in dessen tiefen Grund befindet und der dem Guido einen Grund zu einer tiefempfundenen Freude bietet, der soll es richten! Dumm nur, dass man sich bei solchen Aktionen richtig anstrengen muss! Was ich deshalb in dem Comic vermisse, sind die Schweißtropfen, die dem guten Guido - das ist der, der mal großkotzig mit der überall bei ihm zu besichtigenden 18 herumgelaufen ist -, die dem guten Guido also von der Stirne perlen oder spritzen. Dass das Wahlvolk im jetzt zu einem solchen Triumph verholfen hat: es beginnt schon, sich darob zu grämen. Und es wird dies noch über eine sehr lange Zeitspanne hinweg tun können. Bis dann die nächste Wahl kommt - nach der der in aller Regel einfach gestrickte Wahlbürger sich wieder fragt, wieso er denn auf die blöde Idee verfallen ist, sein Kreuzchen ausgerechnet bei der Partei zu machen, die ihn wieder einmal so richtig schön aufs Kreuz zu legen sich anschickt. Eine Kette ohne Ende also. 75 Posts mit Zentralcharakter - incl. Impressum 453 Linkliste und Begriffssuche in diesem BlogHinweis: Wer mit dem Browser Firefox auf diese Seite stößt, sollte besser den Internet Explorer verwenden. Denn: So praktikabel ersterer bei der Erstellung der Posts ist - er unterschlägt bei der Wiedergabe einfach jede Menge von Darstellungselementen. Aus mir unerfindlichen Gründen. Und hier noch der Link zu meinem Energieblog: http://www.energieinfo-alternativ.blogspot.com/ Die Kontaktadressen und zurück zur Startseite: martin_cross@web.de und k_bickmann@web.de ![]() http://www.cross-corner.blogspot.com/ |
Samstag, 21. November 2009
460 Die Petersburger Harmonie: Ein Klanggenuss ohnegleichen!


Barsinghausen ist heute Abend Zielort eines Ausfluges in die Nachbarschaft. Und dort die Klosterkirche. In welcher die Petersburger Harmonie auftritt. Am liebsten würde ich deswegen ein "Gaudeamus igitur!" anstimmen: dieses sich nur aus ganz wenigen Stimmen zusammensetzende Vokalensemble habe ich schon andernorts mit seinen Darbietungen wahrnehmen können - jedesmal restlos begeistert von dem Stimmvolumen und der Disziplin beim Liedvortrag. Obwohl auch ich über ein recht ordentliches Stimmvolumen verfüge: gegen dieses Aufgebot an Kraft ist meines denn doch noch mehr ein Hauch. Und mit der Disziplin hapert es auch immer denn mal wieder. Da meinte doch gerade erst am Donnerstag der Dirigent eines der Chöre, in dem ich aktiv bin, bei dem Lied "Weihnachtsglocken" seien mir mal wieder richtig die Pferde durchgegangen - hier gemeint die Passage "Horch, ein wunderbarer Klang! Von den Türmen in die Lande schallt der Glocken Weihgesang": der Verlust der Kontrolle habe sich sogar im körperlichen Habitus widergespiegelt. Na ja, es braucht halt seine Zeit, bis man wenigstens in etwa soviel an sanglichem Können aufbieten kann, wie die Mitglieder des hiermit vorgestellten Chores. Wer eines seiner Auftritt gewahr werden sollte: Nichts wie hin! Nach meinen Eindrücken einfach nicht zu toppen.![]() 75 Posts mit Zentralcharakter - incl. Impressum 453 Linkliste und Begriffssuche in diesem BlogHinweis: Wer mit dem Browser Firefox auf diese Seite stößt, sollte besser den Internet Explorer verwenden. Denn: So praktikabel ersterer bei der Erstellung der Posts ist - er unterschlägt bei der Wiedergabe einfach jede Menge von Darstellungselementen. Aus mir unerfindlichen Gründen.Und hier noch der Link zu meinem Energieblog: http://www.energieinfo-alternativ.blogspot.com/ Die Kontaktadressen und zurück zur Startseite: martin_cross@web.de und k_bickmann@web.de ![]() http://www.cross-corner.blogspot.com/ |
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