Mittwoch, 10. Februar 2010

581 Eine unwürdige Vorstellung - geboten hinter dicken Klostermauern und hier in einem Leserbrief verrissen.




----- Original Message -----
Sent: Wednesday, February 10, 2010 9:55 AM
Subject: Graugelb


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Werte Präsidentin der Klosterkammer Hannover!

Werte Herren Rechtsvertreter der Klosterkammer!

Lassen Sie sich bitte nicht irritieren durch das eingangs erscheinende Logo: Leider weiß ich es nicht aus der für meine Schreibzwecke adaptierten Vorlage heraus zu entfernen. (Zusatzbemerkung: Das, was ich vor allem in Internet so betreibe, bewegt sich sehr stark in Richtung dessen, was vorstehend somit auch wieder passenderweise signalisiert wird.) Was ich aber zu wissen glaube, ist, dass in Sachen VIA CORDIS so einiges im Argen liegt. Wenn das gegenüber dem Pastorenehepaar Behnken gewählte Procedere rechtlich auch soweit in Ordnung sein mag: menschlich gesehen ist es dies auf gar keinen Fall.

Deshalb müssen Sie auch gar nicht darüber verwundert sein, dass sich diesbezüglich Widerstand regt. Ich darf Ihnen sagen, dass ich mich schon halbwegs veranlasst sehe, mich dafür zu bedanken, dass Sie mir mit dem ganzen Komplex Ansatzpunkte geboten haben, mit welchen ich mich vor allem schriftstellerisch auseinandersetzen kann - auf der Ihnen mittlerweile ja wohl bekannten Plattform "morequalitiesinlife".

Mit etwas weniger Anspruch kommt mein heute veröffentlichter Leserbrief daher, der, wie schon fast gewohnt, von der zuständigen Redaktion auch relativ prompt gebracht worden ist. Die Vorstellung, die hinter dicken Klostermauern abgeliefert worden ist, verdient meines Erachtens vor allem deshalb einen ordentlichen Verriss, weil es irgendwie schizophren anmutet, auf der einen Seite dort die spirituelle Praxis befördern zu wollen, auf der anderen Seite aber etwas zu inszenieren, das mit dem entsprechenden Gedankengut eigentlich völlig unvereinbar ist. Ich folgere daraus nur - im Volksmund sei's gesagt: Unrecht Gut gedeiht nicht gut. Weil es nämlich eine Kraft gibt, die ganz fein jeden auch noch so nebensächlich erscheinenden Gedanken und Antrieb registriert (immer in der Hoffnung, dass die sich auf ihn zu bewegen) - im Endeffekt dann Betätigungen unterstützend oder aber sie nicht weiter fördernd. Sie sollten es sich wirklich überlegen, ob der von Ihnen gewählte Schritt nicht in eine falsche Richtung gegangen ist.




Grüezi wohl

Klaus Bickmann

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Hinweis: Wer mit dem Browser Firefox auf diese Seite stößt, sollte besser den Internet Explorer verwenden. Denn: So praktikabel ersterer bei der Erstellung der Posts ist - er unterschlägt bei der Wiedergabe einfach jede Menge von Darstellungselementen. Aus mir unerfindlichen Gründen.


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Dienstag, 9. Februar 2010

580 "Warum sich ein Online-Shop als zusätzlicher Vertriebskanal lohnt" lese ich in der neuesten Ausgabe von 'niedersächsische WIRTSCHAFT', dem IHK-...


.....Mitteilungsblatt........................

www.123people.de

www.imageistalles.de

579 MOREQUALITIESINLIFE - auch eine Plattform für den Chorauftritt im Internet?



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----- Original Message -----
Sent: Tuesday, February 09, 2010 11:08 PM
Subject: chor-internetauftritt.doc



Lieber Dirk! Lieber Harald!

Soeben habe ich ein Telefongespräch mit R. Sp. und W. Sk. in Sachen Internetpräsenz des Chores geführt. Letzterer schlug vor, ich solle, wie der andere Reinhard im Chor, meine Gedanken dazu in einem Papier zusammenfassend vorstellen. Dies will ich hiermit tun.

Zumindest für eine Übergangsphase, in der auch schon Werbung für den Chor betrieben werden könnte, schlage ich vor, die Chorgemeinschaft auf meiner Internetseite „morequalitiesinlife“ in einem gesonderten Eintrag vorzustellen. Bei dem dann im Impressum z.B. Dirk als verantwortlich für die Darstellung zeichnen könnte. Von mir verfasste Beiträge, die ich gerne einbringen würde, sollten dann vor Veröffentlichung erst über seinen Schreibtisch gehen.

Wie Ihr wisst, habe ich bis dato ja schon einige chorbezogene Einträge verfasst. Die könnten ggf. wunschgemäß abgeändert und dann zusammengestellt werden. Das Procedere hätte den Vorteil, dass sich alles sehr schnell nachzeichnen und beispielsweise ganz kurzfristig etwa auf Veranstaltungen aufmerksam machen ließe. Das entsprechende Procedere hätte dazu den Vorteil, dass der Chor mit seiner Präsenz nicht beim Stande Null beginnt, dieweil meine Website im Netz seit ihrem Start Anfang 2008 dort jetzt schon mit über 1500 Treffern präsent ist. Darunter Verlinkungen hin zu einer Zeitarbeitsfirma (über einen von mir verfassten sozialkritischen Artikel), zu einer Autofirma, einem Bürgermeister-Blog oder etwa – zu der Thematik Gesang passend – zu www.alleinklang.tv. Wo man meinen Blog, wie aus folgendem Eintrag gegen Ende zu ersehen, sogar an die erste Stelle bei der Präsentation von inhaltsähnlich angelegten Blogs gesetzt hat:

Dienstag, 26. Januar 2010

558 Kritische Distanz als Wirkmoment in einer demokratischen Kultur.


Da ich mich jetzt schon in der Nähe von Eintragsnummer 600 bewege, würde ich die ganz gerne für den Chor reservieren und Platzziffer wie auch Eintragsbenennung dann nach jedem neu verfassten Artikel in dem ausnahmslos bei jedem von ihnen erscheinenden Abschlusskasten hineinstellen – so, dass aus jedem Beitrag heraus etwa auch die Möglichkeit bestünde, mit dem Chor via eMail in Kontakt zu treten.


Das von mir vorgeschlagene Procedere hat allerdings einen Nachteil, den ich nicht verschweigen kann: Es handelt sich bei dem Internetauftritt von morequalitiesinlife nicht um eine Website im eigentlichen Sinne mit all dem Luxus, der ihm ja mittlerweile auf den meisten dieser Kontaktforen eignet. Es bestünde wie gesagt nur die Möglichkeit der Präsentation mit Wort- und Bildmaterial und der Kontaktaufnahme via sich beim Anklicken öffnender eMail-Formseiten. Meiner Vorstellung nach wären damit aber schon einmal die wichtigsten Belange abgedeckt.


Werben könnte ich mittels meiner Visitenkarte, die sich hinten etwa mit dem Hinweis versehen ließe: „Post 600 (02/10): Chöre aus und um Hannover auf Veranstaltungsreise und Mitgliederfang“. „Chöre“ deshalb, weil sich der Ansatz ja auch auf die anderen 3 Chöre ausweiten ließe, in denen ich seit einiger Zeit sängerisch aktiv bin. Zu dem Visitenkartenvermerk vgl. den folgenden Eintrag:

445


Ich habe sowieso vor, in Bälde mit dieser Karte herumzugehen, und zwar hauptsächlich motiviert durch zwei Vorgänge, zu denen ich im Internet folgendermaßen Stellung bezogen habe:


Vorausgesetzt, dass Ihr Euch nicht an dem thematischen Umfeld stört, könnte ich mir vorstellen, dass sich das von mir hiermit skizzierte Kontaktforum als recht brauchbar auch für den Verein erweist. Abschließend hinweisen möchte ich hier nur noch darauf, dass ich mich in diesem Blog schriftstellerisch immer wieder auch gerade mit dem Thema Gesang befasst habe.


Vielleicht könnt Ihr Euch ja schon bis zur übernächsten Sangesrunde Gedanken über meinen Vorschlag machen. Bis dahin werde ich den Beitragsplatz 600 wohl noch nicht erreicht haben.

Grüezi wohl

Klaus




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Sonntag, 7. Februar 2010

578 Feminismus reloaded - oder: Das wohl den Wenigsten ins Bewusstsein gelangende Scheitern der Emanzipations-Bewegung.


















Da der Artikel, den der FAS-Journalist Jörg Thomann unter der Überschrift "Frauenquälen für die ganze Familie" an so gut wie keinem Punkte einer Ergänzung oder Erläuterung bedarf, soll er hier gänzlich unkommentiert bleiben und nur zur Lektüre empfohlen werden. Meine "stillen Kommentare" habe ich per Kugelschreiber bei ihm eingebracht. Zu ihm möchte ich nur bemerken, dass er in der heutigen FAS der einzige für mich lesenswerte Artikel war, so lesenswert, dass ich das Manko an ansonsten für mich interessanten Artikeln gut verwinden konnte. Ein solches Maß an schonungsloser Beurteilung bei einer Bestandsaufnahme: das will mir gefallen!!!

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577 Kaleidoskop der Hirnverbranntheiten: Zu viele haben Oberweiten auf ihrem Schirm - oder Figuren, die sich sprücheklopfenderweise...................



















...... darzustellen belieben. Da gibt es also einen Schuhmacher Christian Louboutin - Name nie gehört, aber "Schuhmacher" als wohl nicht anspruchsvoll genug daherkommendes Klassifizierungsmerkmal zu verbuchen (Vorschlag: Footworkdesigner) -, der, gen Himmel blickend, der Welt richtig tiefschürfende Einsichten zu vermelden hat. Die, wie vorstehend zu besichtigen, als Sprechblasen seinem bartumrahmten Munde entsteigen. Und der dazu auch noch in dem nur äußerst ungern überflogenen Interview bemerkt, irgendeine weibliche Person habe ihren Job nur bekommen, weil sie Stöckelschuhe angehabt habe. Halt so, wie die Kidman nur wegen ihrer großen Brüste an eine bestimmte Rolle gekommen ist. Toll!!!

Nicht bartumrahmt ist der Mund des Kanzlers unserer Altvorderen - nenne ich ihn hier einfach mal so -, dem aber auch so einiges entquollen ist und weiter entquillt. Wobei man ihm wohl nicht sagen muss, mit welchem Glimmstengel er quarzen soll. Einmal sind es also auf jeden Fall dichte Rauchwolken, die seinem Munde mit der nackt gebliebenen Umgebung entsteigen; dazu ist es aber auch noch jede Menge markiger Sprüche, die er zu diesem, jenem und noch etwas anderem auf Lager hatte und hat. Über die die Welt allerdings auch nicht ein Fitzelchen vernünftiger geworden ist.

Vor allem bleibt das Politikergeschäft das alte: Vorteile für die eigene Klientel herauswirtschaften, um sich von ihr dann wieder auf die Bühne des Schmierentheaters hieven zu lassen, welches allüberall seine Vorstellungen abliefert. Worum es bei seinen mikrofonunterstützten Auslassungen gegangen ist, interessiert mich nicht weiter. Wie mich auch all das nicht interessiert, was ich heute in der FAS fand. Abgesehen von einem Artikel, der es wirklich in sich hat. Und der wegen seines ordentlichen Kalibers - als ehemaliger Lektor weiß ich Aussagengehalte einigermaßen treffend einzuordnen - sogar in Gänze in dem Folgepost erscheinen wird. Hier folgend nur die Materialausbeute aus besagter Ausgabe, die - so vorher gar nicht erkannt, weil ich mit dem Eintrag früher gestartet bin als mit der Zeitschriftenlektüre - sich hervorragend in den hier gewählten Themenrahmen einfügt.

Auch nicht bartumrahmt ist der Mund von van Gaal, der, so entnehme ich der Überschrift eines mich nun überhaupt nicht interessierenden Artikels, Trainer des FC Bayern ist. Das, was aus dem herauskommt, sind, wie ja nachzulesen, bestenfalls Schreie. Schreien möchte ich am liebsten auch, wenn ich mir vor Augen halte, wie blind die Fernsehverantwortlichen sein müssen, wenn sie das deutsche Volk mit noch mehr Übertragungen von Sportsendungen eindecken wollen. Worunter dann auch Sportarten sind, in denen es gar nichts ausmacht, blind zu sein. Toll!!!

Bleiben wir beim Sport: Toll ist es auch, wenn man "seine" Mannschaft so auf dem Schirm hat, wie der 96-Fan. Weniger toll allerdings, dass er schätzungsweise sonst nicht viel in seiner Birne hat. Mal ist die Mannschaft europaligaverdächtig, mal kraucht sie, wie ja momentan, ganz unten im Bundesligakeller herum, drauf und dran, sich aus dem Oberhaus der Kickerbranche zu verabschieden: Da will das Snowboardermotiv mit seinem Himmel und der der Hölle ja schon recht nahe liegenden Erde recht stimmig erscheinen.

Wenn wir noch weiter beim Sport verweilen wollen, dann kommt unweigerlich Olympia ins Spiel - hier zu denken mit dem absichtsvoll weggeschnittenen Zusatz "in HD". "Wir fahren mehr oder weniger blind runter" lässt sich vorstehend über dem Schreihals van Gaal lesen: mindestens genauso blind sind nach meiner Einschätzung all diejenigen, die meinen, der breiten Masse Sport ohne Ende vorführen zu müssen - dabei dann auch eine so blöde Erfindung wie das Skeleton, welches mir bis zum Gewahrwerden dieser Überschrift noch nirgendwo untergekommen ist.

Wie es ist, sich zwischen Himmel und Erde zu bewegen: dies machen die Herrschaften nur zu gerne vor, die in ihren Nobelkarossen durch die Lande zu schweben pflegen - gänzlich abgehoben von ihrer mittelmäßigen, perspektivlosen, geradezu lachhaft einflussarmen Umgebung. Da sollen dann bei unsereiner nur noch Neidgefühle aufsteigen können, verbunden mit der Sehnsucht, sich dem Publikum auch so elitär präsentieren zu können. Auf dem Parkett der Eitelkeiten kann man sich auch - gut zu wissen! - in einer "Limousine jenseits der Oberklasse" bewegen. Die dort wie nichts anderes für einen " repräsentativen Auftritt" sorgen dürfte. Toll!!!

Auf einem solchen Parkett der Eitelkeiten marschieren möglichst oft im Jahr auch gerne die Filmgrößen auf, die vielleicht den Gipfelpunkt ihres Selbstgefühls dann erreichen, wenn sie sich - anders wäre es ja witzlos - schon zu Lebzeiten in einer Kassettenofferte eines renommierteren Verlages verewigt finden.


Und dann gibt es die Zeitgenossen, die weder dem Politikergebrabbel - der Brüderle: ganz fürchterlich! - noch dem Geseiber eines Schuhdesignern, noch dem Geschrei eines Trainers etwas abgewinnen können. Sondern die eigenständig zu sein versuchen, indem sie sich auf etwas verlassen, was abseits vom Mainstream liegt.

Beispielsweise auf das Pendeln. Mit welchem man Dinge zu erkunden sucht, die dem normalen Wahrnehmungsvermögen verschlossen bleiben. Der nebenstehende Cartoon erinnert mich an ein Verlegerehepaar, welches ich auf einer Frankfurter Buchmesse kennenlernen sollte - in einem ersten Schritt die Dame des Hauses, die meinen Charakter erpendelte und diesen von ihrem Werkzeug als wohl recht akzeptabel vermeldet erhielt.

Von da aus war es dann nur ein ganz kleiner Schritt hin zu der Übernachtungsmöglichkeit in dem im Taunus gelegenen Verlegerdomizil. Bei dem dort sich dann ergebenden Gespräch ließ man mich wissen, dass wir eine "7er-Familie" seien - ohne mir allerdings den Hintergrund dieser Aussage näher zu erläutern. Eigenartigerweise sollte die Zahl 7 ca. zwei Jahre nach dieser Begegnung in einer von mir nachvollziehbaren Weise in der Familie zum Tragen kommen - insofern nämlich, als sie sich dann auf 7 Personen vergrößerte.

Sollte also an der ganzen Pendelei mehr dran sein, als man dies aus einer ersten Einschätzung heraus wahrnehmen möchte? Für meinen Teil muss ich sagen, dass ich, während einer ganz kurzen Phase damit befasst, die Angelegenheit für ungut halte, a) weil sie das Potential in sich schließt, den Menschen abhängig zu machen, und b) weil sie ein gesundes Selbstbewusstsein verhindert, welches darauf gründet, die Dinge eigenständig zu sehen und zu beurteilen - ganz abgesehen c) davon, mit welch dubiosen Elementen im Universum man über ein solches Medium in Kontakt tritt. Von solchen und weiteren Überlegungen habe ich mich dann ganz schnell dazu entschließen können, das Pendel als Teufelszeug wegzuwerfen. Wenn ich wollte, könnte ich wahrscheinlich wie zu der Zeit auch heute noch eine an einem Faden aufgehängte Schere zum Rotieren bringen - nur: was habe ich im Endeffekt davon?

Auch ein Pendel hält der in dem vorstehend erscheinenden Cartoon gezeichnete Mann in der Hand - allerdings eins mit einem ungewöhnlich langen Faden. Gespannt wartet er darauf, wie sein Pendel sich zu bewegen beginnt bei der Frage, ob die Kursentwicklung seiner Papiere an der Börse sich denn wohl positiv für ihn darstelle. Kurzer Kommentar zu der hier gewählten Darstellungstechnik: Ich habe für den Cartoon in die Mitte plazieren lassen, weil die Frage nach dem möglichen Profit das Denken der wohl allermeisten Menschen so beherrscht, dass kaum etwas anderes so im Mittelpunkt ihres Interesses steht wie eben diese Frage. Und das, wie der Profit sich mit dem wenigsten Aufwand realisieren lässt. Dazu werde ich in einen der Folgeeinträge einen Artikel über Onlineshops hineinstellen - soeben erst erschienen in dem Mitteilungsblatt der hiesigen IHK, benannt niedersächsische Wirtschaft.

Für die Arrivierten in unserem bei auch nur etwas näher betrachtet doch recht seltsamen Gesellschaftsgebildete wiederum im Zentrum ihres Interesses stehend: die Frage, wie sich denn die viele ihnen zur Verfügung stehende Freizeit so nutzen lässt, dass für sie ein Höchstmaß an gutem Lebensgefühl dabei rumkommt. Viele von ihnen verfallen dann auf das Cruisen, welches ihre ja auch englischen leasure hours verschönt.

Da die meisten sich von derlei ausgeschlossen sehen, sehen sie halt fern. Im Schnitt um die 5 Stunden/d, bei uns nicht viel weniger. Und sind regelrecht aus dem Häuschen, wenn sie mitverfolgen dürfen, wie da jemand wie der Glenn Beck herumkaspert. Auch hier, wie schon zuvor, einige mehr bissig-flapsig gemeinte Bemerkungen: ........Nein, nach der Lektüre des zu der Aufnahme gehörenden Artikels sehe ich mich doch gehalten, den Inhalt zu referieren.

Überschrieben ist er mit "Gottes Wort und Teufels Beitrag - Paranoia für Millionen: Wie der amerikanische Fernsehmoderator Glenn Beck von der tiefen Krise seines Landes profitiert." Verfasst hat ihn der Autor Lars Jensen.

.............

576 In Fortführung der Nachricht über den Gesprächsausstieg seitens der Klosterkammer hier einige dazu passende Überlegungen/3:

Werte Präsidentin der Klosterkammer Hannover!

In Post
574 zum Abschluss beim Atmen angekommen, komme ich auch hier wieder auf die Angelegenheit VIA CORDIS in Gestalt des Gründerpaares Behnken zurück. Wie in dem als Leserbrief konzipierten Eintrag 571 festgehalten, ist in einem ersten von der Kammer veranlassten Schritt das geistliche Singen vom Klosterprogramm abgesetzt worden. Welches allein schon wegen seiner spirituellen Bezüge Qualitäten in sich schloss, von deren Tragweite man so recht gar keine Vorstellung zu machen vermag. Eben dieses Singen ist aber dazu noch von zwei Atemtherapeutinnen stützend beigleitet worden - so, dass die mit wachsender Begeisterung an der Sache antretende Gruppe immer mehr Befriedigung in solchem Tun finden konnte.

Einfach platt gemacht - im Nachhinein sich dann herausstellend, dass die Pastorengattin, also Frau Behnken, nicht nur diese solch heilsame Veranstaltung würde weiter inszenieren können, sondern darüber hinaus gleich ihr gesamtes Mitwirken an der Gestaltung des Klosterprogramms definitiv beendet sein sollte. Ich darf Ihnen in Aussicht stellen, dass ich - so wenig mir im Grunde an einer Konfrontation gelegen ist (um diesen Aspekt zu verdeutlichen, gebe ich sogar zu erkennen, dass ich jetzt in meinen Morgenmeditationen das Wirken Ihres Hauses sogar mit einem Segenswunsch begleite) aller Voraussicht nach im näheren und weiteren Umkreis meine Visitenkarte verteilen werde, die hinten einen passenden Vermerk trägt, welcher auf alle meine Einträge zu der auch hier abgehandelten Thematik trägt (vgl. dazu
551).

Um auf den Atem zurückzukommen: Der erste meiner bis dato vier Gesangslehrer sagte mir bei einer Gelegenheit: "Atmen - das ist eigentlich schon alles". Ich hörte diese Worte ganz kurz nach meinem Einstieg in die Meditation am 17.02.06. Bestätigt fand ich sie unter anderem darin, dass durch die bei der gesanglichen Schulung übernommene Atemtechnik meine seit langen, langen Jahren mich quälende Schlafapnoe - Atemaussetzer im Schlaf, die allenfalls 3 Stunden einer einigermaßen funktionierenden Nachtruhe ermöglichten -, dass also diese Atemtechnik sie immer mehr zurückgehen ließ. Es kam nicht von ungefähr, dass ich ausgerechnet auf den Lehrer stieß, der, als Lehrkraft auch an einem einschlägigen Institut beschäftigt, wohl zu den besten zählt, die ich mir überhaupt in Hannover auftun konnte. Und es kam auch nicht von ungefähr, dass ich bei dem geistlichen Singen noch mehr gegen mein Handicap ausrichten konnte.

Dieser Lehrer sagte auch: "Klaus, du hast ein Potential - das ist ja tierisch" - sekundiert von dem zweiten Lehrer - einem diplomierten Operntenor: " Klaus, wenn ich deine Kraft hätte - dann wäre ich ein Pavarotti mal zwei". Und die dann aufgesuchte Gesangslehrerin: "Klaus, du hast eine ausgesprochen schöne Naturstimme. Du darfst bloß nicht beim Singen pressen." Mit über 60 Jahren bin ich also in den Stand gesetzt worden, die Anregung eines Musiklehrers aus der Oberstufe aufzunehmen, meine Stimme ausbilden zu lassen.

Darüber hinaus sehe ich mich auf einem anderen Terrain - wie vorstehend unter 574 auszumachen -, in den Stand gesetzt, so etwas wie "Stimmgewalt" (Dictum eines der Dirigenten, unter denen ich bis dato angetreten bin - momentan bin ich in 4 Chören sängerisch aktiv), auch auf schriftstellerischem Terrain einzusetzen. Was den Gesang anbetrifft, so kann ich von einem Auftritt des Shantychores der Bäckerinnung Hannover am gestrigen Abend im Langenhagener Veranstaltungszentrum FORUM Folgendes berichten: Antreten konnten wir nur mit 9 Mann - also mit weniger als der Hälfte der normalen Besatzung. Deshalb bin ich beim Vortrag unserer Songs mehr als sonst üblich aus mir herausgegangen - in der Folge dann gewärtigen könnend, dass nicht nur begeistert geklatscht wurde, sondern auch die Rufe "Zugabe" ertönten. Letzteres ist uns bis dato noch bei keinem unserer Auftritte beschieden gewesen.

Die Darstellung dieser Entwicklungen ist nun kein Selbstzweck - vielmehr verbinde ich mit ihr den Gedanken, in welch unglaublicher Weise man Unterstützung aus der Transzendenz heraus erfährt, wenn man an den Punkt gelangt ist, jede Entwicklung im Leben als ein notwendiges Durchgangsstadium hin zu einer höheren Erkenntnis zu begreifen - dabei alles akzeptierend, was auf einen zugekommen ist - und zuversichtlich bei dem in die Zukunft blickend, bei dem, was einen noch so alles erwartet.

Ich habe mir von dem jungen Diplomtheologen, von dem ich heute in der Frühe gesprochen habe, soeben erfahren, dass Sie eine Verwaltungsfachfrau seien: inwieweit dies zutrifft, will ich gar nicht weiter ergoogeln. Die Welt ist zwar eine Google, wie mich ein Cartoon wissen lässt: deshalb knechtisch alles und jedes nachmachen, was mir so vorexerziert wird: das ist nicht mein Ding. Jedenfalls könnte es sein, dass Sie für Überlegungen dieser Art nicht so offen sind, wie es notwendig wäre, um einen Zugang zu dem Gemeinten zu vermitteln.

Diese kleine Einlage nur als Sprungbrett für weitere Überlegungen, die sich, so Gott will, schon in Bälde auf diesem Kommunikationsforum zu der fraglichen Angelegenheit werden anstellen lassen. Ich weiß mittlerweile, dass es eine ganze Reihe von Lesern gibt - neudeutsch sind es die Follower -, die gerne das mitverfolgen, was sich auf diesem Forum von mir fabriziert findet. Und die mir dabei dann eine Fünf verpassen - allerdings eine hochgestellte: nämlich mit der Aussage "elaboriert hoch 5".


Auf atme

Auf, hinauf, hoch hinaus
steh auf!

Verkrümele dich nicht!
Igele dich nicht ein!
Verstecke dich nicht!

Tür auf!
Fenster auf!

Atme!

Und vergiss nicht, von dir zu erzählen.
Du hast etwas zu sagen!

Mund auf!
Ohren auf!

Es gibt einen, der sich für dich interessiert.

Auge auf!

Pass auf!

Dein Leben nimmt seinen Lauf.
© Jutta Schmid
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Samstag, 6. Februar 2010

575 In Fortführung der Nachricht über den Gesprächsausstieg seitens der Klosterkammer hier einige dazu passende Überlegungen/2.

Werte Präsidentin der Kirchenkammer!

Es geht ja weiter im Text. Und zwar mit folgender Aussage Ihrer Rechtsanwaltskanzlei: ".... damit den ungeheuerlichen Versuch unternommen haben, das dem Gemeinwohl dienende Wirken der Klosterkammer Hannover mit dem Holocaust in Zusammenhang zu bringen." Wozu ich hier zunächst nur die entweder als rhetorisch oder aber auch als ketzerisch zu verstehende Frage stellen möchte, wie sich denn diese die noble Grundeinstellung der Kammer beschwörende Darstellung mit dem verträgt, was sich so in deren Umfeld tut.

  1. News - nPage.de - Kostenlose Homepage erstellen!

    30.12.2009 Artikel - Frechheit von der Klosterkammer Hannover ... Kommentar von Axel Gödecke über den Erbbaurecht-Streit. Die Welle rollt ...
    ig-erbbau-wob.npage.de/news_60826041.html - Im Cache
  2. Streit um Anstieg von Erbbauzinsen im Landtag Göttingen ...

    16. Dez. 2009 ... Klosterkammer. Streit um Anstieg von Erbbauzinsen im Landtag ... in Niedersachsen wird durch die Klosterkammer Hannover vergeben. ...
    www.goettinger-tageblatt.de/.../Streit-um-Anstieg-von-Erbbauzinsen-im-Landtag - Im Cache
  3. NDR Fernsehen - Sendungen - Niedersachsen 19.30- Erbpacht-Streit ...

    NDR Fernsehen - Sendungen - Niedersachsen 19.30 - Erbpacht-Streit mit Klosterkammer - Hunderte Hausbesitzer ärgern sich über die Klosterkammer Hannover, ...
    www3.ndr.de/sendungen/niedersachsen.../ndsmag3226.html - Im Cache
  4. 16-396

    3. Nov. 2009 ... Hintergrund ist der Streit zwischen Erbbaurechtsnehmern und der Klosterkammer Hannover als größtem Besitzer von Erbbaurechtsgrundstücken in ...
Die vorstehenden Treffer bei Google - welches mal wieder ausnahmsweise bemüht habe, und zwar mit der Anfrage "Streitigkeiten mit der Klosterkammer Hannover ", lassen doch recht deutlich hervortreten, dass das "dem Gemeinwohl dienende Wirken" wohl von so einigen in Frage gestellt wird. So, dass ich es auch nicht so recht in meinem Verständnisapparat unterbringen kann. Zitat aus der Fernsehaufzeichnung, die sich bei dem Treffer Nr. 2 verfolgen lässt: "Nach außen hin gibt sich die Klosterkammer einen mildtätigen Anspruch." Und das Fazit: Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.

Mein Skatbruder "Horsl", der, aus der ehemaligen DDR kommend, sich ein Häuschen auf Erbpachtland hat hinstellen können, ist aus der verkleinerten Ausgabe desselben, weil er nicht weiß, wie er neben der normalen Belastung jetzt auch noch die 17prozentige Erhöhung des Erbpachtzinses stemmen soll. Bei der letzten Runde ließ er uns wissen, dass sich die Betroffenen wohl zu einer Interessengemeinschaft zusammenschließen wollten. Mit anderen Worten: dem Gemeinwohl dienendes Wirken - zumindest in diesem Punkte schon einmal: Fehlanzeige.

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