Samstag, 9. Juli 2011

1234 "Alles super, oder was?" - Ein Titel in der FAS, der den Blogger zu einer erneuten energischen Stellungnahme zum Sportgeschehen veranlasst.

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In einem Ländle, in dem a), wie die Befragung des Demoskopieinstituts Allenbach ergab, zwei Drittel der Bevölkerung im Internet in Sachen Shopping unterwegs sind, und in dem b) nur jeder Fünfte (20 Prozent) sich mit Diskussionsforen und dergleichen befasst, kann es nicht verwundern, dass auch der um diese Fußballweltmeisterschaft herum veranstaltete Hype bei der Bevölkerung verfängt. Die Leutchen sind einfach zu simpel gestrickt, um zu erkennen, welche Masche auch hier wieder einmal verfolgt wird: Die Zeitgenossen so weit wie möglich von allem fernzuhalten, was das Zeug hätte, ihnen echte Befriedigung zu vermitteln, sie stattdessen zudröhnend mit allem möglichen Zeugs, das es nicht wert ist, auch nur eine Sekunde lang ernsthaft diesbezüglich in Betracht gezogen zu werden.

Wer sich von solch suggestiv formulierten Werbesprüchen gedanklich auf ein bestimmtes Produkt oder aber gleich eine ganze Firma festlegen lässt, wie sie sich in dem Text "Schön auf Reisen" ausmachen lassen, der hat halt wenig in seinem Gripskasten und täte gut daran, bei ihm als gewohnt Vorausgesetztes doch einmal etwas ernsthafter zu hinterfragen. "Deo, Creme, Zahnpasta - allein der Fundus an gewohnten Kosmetika, die natürlich in jedes Gepäch gehören, kann Urlauber ziemlich ins Schwitzen bringen." Doch damit ja nicht genug: Einzupacken sind natürlich auch - eine sorgfältige Planung befolgend - Haarspray, Duschgel, Parfüm und Nagellack. Dann, und eigentlich nur dann kann eine "unbeschwerte, stressfreie - und in doppeltem Sinne schöne - Urlaubsreise" angetreten werden. Klar ist bei allem natürlich, dass eine "Kosmetikpanne im Urlaubsgepäck" unter allen Umständen vermieden werden muss!

Apropos schön: Das ist die Klamotta, die die Karlotta (Wilde) wohl auch in ihren Reisekoffer packen wird, allemal nicht. Macht aber nix: Der resp. die Deutsche kehrt hochbeglückt von solchen Events in sein/ihr trautes Heim zurück, bei denen er/sie solcher mehr als schrägen Mode ansichtig werden durfte. Wobei er/sie dem solche Klamotten vorführenden Models fraglos ordentlichen Beifall gespendet haben dürfte.

Auf Beifall bedacht sind auch die hier zu Anfang erscheinenden 3 Fanninnen - nicht: Finninnen -, die ihrem Publikum so locker-verkrampft zuwinken und es anlächeln, dass es einem förmlich weh tun möchte. Verkrampft sind sie, weil es ihnen mehr oder weniger widerstreben dürfte, sich für eine Sache zu engagieren, die eigentlich gar nicht ihr Ding ist. Da sie auch nicht das Ding für den Blogger ist, wird dieser Eintrag hiermit kurzerhand beendet. Ohne auf den ganzen läppischen Querelen über das Für und Wider dieser oder jener Mannschafts-Zusammensetzung oder dergleichen weiter einzugehen.

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    Denn: So praktikabel ersterer bei der Erstellung der Posts ist - er unterschlägt jetzt nicht nur, wie zu Anfang, eine ganze Reihe von Bild- und Textmaterialien, sondern mit einem Mal gleich alle. Aus mir unerfindlichen Gründen.

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