Sonntag, 15. November 2009

456 "Leben an der Zeitenwende"/7~~~~IN MEMORIAM ROBERT ENKE


Klaus Bickmann ~~~~~~~~~~~~~~~~~Bredenbeck, den 14.11.09
Angerweg 6 a
30974 Wennigsen

An die

t
rauernde Witwe
eines Sympathie-
und Hoffnungsträgers



Sehr geehrte Frau Enke!

Ich schreibe Ihnen diese Zeilen an einem der Tage, an denen Ihr so früh aus dem Leben geschiedener Ehemann - er war genau in dem Alter meines dritten Sohnes, der hier in der Nachbarschaft auch bei einem Fußballverein mit Begeisterung dabei ist - wohl wieder zwischen den Pfosten, die, wie für den Schauspieler die Bühne, die Welt bedeuteten - gestanden und seine Glanzparaden gezeigt hätte. Wobei ihm förmlich anzusehen war, dass er mit der ideellen Seite des Sportes, mit dessen Schönheit und der Inspiration durch ihn sehr viel im Sinn hatte. Darüber hinaus mit einem großen Maß an Mitmenschlichkeit - deswegen das einleitende "UNLIMITED POTENTIAL" -, einer Seinsqualtität, die zu erleben ihm selbst kategorisch verwehrt worden ist.

Ich schreibe Ihnen in dieser Form, weil anders keine Möglichkeit bestanden hätte, das hier mitsprechende Bild- und Berichtmaterial einzubringen. Und ich schreibe Ihnen in dieser Form, weil ich glaube, dass die Angelegenheit, die völlige Vereinnahmung von sportlichen Akteuren durch das Sportgeschäft sowie ihre mentale Zurichtung durch das monomane Treiben und der insbesondere dadurch bedingte Menschenverschleiß es verdienen, auch an dieser Stelle kritisch beleuchtet zu werden.

Wenn es im Zuge der Trauerfeierlichkeiten hieß - dieses, wie die Sache mit dem Wettskandal ein nachträglicher Einschub -: "Fußball ist nicht alles", so ist diese Äußerung in meinen Augen nur vorgeblich einsichtsvoll. Hinter ihr steht nämlich der unausgesprochene Wunsch, dass bei dem Geschehen rund um "das Runde, das ins Eckige muss" (S. Herberger) im Grunde alles doch so bleiben möge, wie es ist - nur halt mit ein paar Abstrichen versehen. Wer aber dem Fußball eine solch tragende Rolle zuweist, der macht sich mitschuldig daran, dass in der Bevölkerung ein völlig falsches Verständnis der eigenen Bedürfnisse gezüchtet wird - dann pausenlos genährt, um nur ja zu verhindern, dass Vorstellungen von einem besseren Leben aufkommen können: Steht deine Mannschaft gut da, bist du mit ihr der King und aus dem Gröbsten raus! (Dass bei dem ganzen Zirkus abgelenkt und in der Hauptsache mittels eines als lohnenswert dargestellten Objektes Frustrationsenergie abgeführt werden soll: solches wird selbstverständlich wohlweislich verborgen.)

Aus der Unzahl der mittlerweile veröffentlichten Stellungnahmen zu diesem für Sie so einschneidenden Vorgang möchte ich, da es mir einfach zuviel wurde, alles zu verfolgen, zunächst nur zwei Leserbriefe zitieren. Erschienen in derselben Ausgabe der HAZ, in der sich auch, einem 8seitigen Sonderteil mit Beileidsanzeigen vorgeschaltet, das nebenstehende Foto findet:

"Ein wunderbarer Mensch. Es ist unfassbar: Robert Enke ist tot - und das durch Selbstmord. Welche Verzweiflung muss er empfunden haben? In welcher Dunkelheit muss er sich befunden haben? 96-Torwart, Nationalspieler, Kinderidol, Hannover-Held, eine Figur, die in der Öffentlichkeit leuchtete, dazu noch ein sympathischer, natürlicher Mensch, sieht keinen anderen Ausweg als den Tod? Das ist zum Heulen, und man denkt an seine Frau, an sein Kind. Überhaupt die Kinder. Die unzähligen Kinder mit dem schwarzen Trikot der Nummer 1. Auch andere Fragen tauchen auf: Wie ist es , ein Mann der öffentlichen Auftritte zu sein? Quasi durchleuchtet von den Medien, den Fans. Manchmal ungewollt, manchmal gewollt. Wie war es für ihn, wenn das Licht ausging, wenn er allein mit seiner Frau war? Wie war ein Leben mit täglichem Leistungsdruck? Sind wir nicht alle bescheuert, unter solch einem Druck zu leben? Robert Enke war ein Torwart-Genie, einer der etwas konnte, was kaum ein anderer Mensch kann: Er konnte fliegen. Aber darüber hinaus war er vor alleim ein wunderbarer Mensch, der uns mit einem großen Schmerz zurücklässt- Schade Robert, dass du so früh davongeflogen bist." (gez. Roman Wallat/Hannover.)

Obwohl ich meine, dass diese Ihnen bei der Überfülle von anteilnehmenden Bekundungen höchstwahrscheinlich entgangenen Zeilen im Prinzip schon ausreichten, um Ihnen auch an dieser Stelle vor Augen zu führen, welch große Wertschätzung der Verstorbene in unserer Gesellschaft genoss, zitiere ich auch noch einen zweiten Leserbrief - bevor ich zu dem komme, was mir in diesem Zusammenhang selbst so vorschwebt:

"Wir sind verrückt. Auch ich trauere um den Menschen Robert Enke. Was hat er uns als 'bester Mann' für Freude in all den Fußballspielen gemacht! Wie viele Unhaltbare gehalten, wie oft haben wir nach dem Spiel gesagt: Ohne Enke hätten wir das vergeigt. Ich werde ihn als tadellosen Sportsmann und beispielhaften, engagierten Tierschützer in meiner Erinnerung behalten. Vielleicht hätte es Robert Enke geholfen, wenn alle ihm immer wieder gesagt hätten: Wir sind doch alle verrückt - wie könnten wir es denn sonst immer wieder hinnehmen, dass 'Fitspritzen' im Leistungssport immer wieder Herztote, Nierenversagen, Kreislaufkollapse, mysteriöse Nervenleiden, Krebs, Schäden am Erbgut verursachen, ja, und auch Depressionen auslösen können. Nicht nur im Spitzensport wird gedopt - nein, auch unzählige Arbeitnehmer praktizieren dieses unsägliche Vorgehen, aus Angst um ihren Arbeitsplatz. Diese Praktiken bringen unserer Gesellschaft nur Schaden. Eine Untersuchung all dieser Fälle würde die Gefährlichkeit dieser Handlungen offenbaren. Nehmen wir den Freitod Robert Enkes zum Anlass, uns endlich ernsthaft um die Gesundheit unserer Gesellschaft zu kümmern - körperlich, geistig und seelisch." (gez. Günter Wallat/Wennigsen.)

Mit diesen offensichtlich von einem die Dinge sehr realistisch einschätzenden Brüderpaar verfassten Äußerungen komme ich zu dem Punkt, an welchem ich das thematisieren möchte, was in meinen Augen die Crux bei der ganzen Angelegenheit ist: a) das permanente Einfordern von Höchstleistungen aufgrund der in diesem unseren System wirksamen Mechanismen, b) das Abstrafen des- oder derjenigen, die hier nicht mithalten können oder nicht immer ihr volles Potential abrufen wollen, und c) die Ablenkungsmanöver, die mehr oder weniger gezielt unternommen werden, um nur ja nicht ruchbar werden zu lassen, dass dieses unser System in allerhöchstem Maße lebensfeindlich und unmenschlich ist: das Panem et Circenses der alten Römer - fast bis zur Perfektion entwickelt.

Dabei pflegt in aller Regel unterzugehen, dass ein solches System nicht auf Dauer funktionieren kann. Weil es sich mit der in ihm fast ausschließlich zum Tragen kommenden Unmenschlichkeit und dem ganzen von dorther inszenierten Widersinn im Endeffekt selbst in eine Sackgasse manövriert und ad absurdum führt. Insofern ergibt sich für wahrscheinlich die meisten von denen, die Sie an diesen Tagen in Gedanken begleiten, zumindest ahnungsweise das Gefühl, dass durch seinen Tod Mauern durchbrochen worden sind, die allemal nicht weniger freiheitsbeeinträchtigend sind als die nebenstehend erscheinende.

In der Gegenwart der "Nummer 1" erlebten sich die Menschen, wie für mich aus einer ganzen Anzahl entsprechender Bekundungen hervorgeht, irgendwie angenommen und aufgebaut: nicht von ungefähr wurde und wird er als Integrationsfigur begriffen. Mir ist die Darstellung eines Spielbeobachters sehr präsent, in der geschildert wird, wie diese "Nummer 1" quasi im Sekundentakt 3 Torschüsse in geradezu grandioser Manier abblockt, im Nachhinein dann nur kommentierend: "Was soll ich anderes machen, wenn ich so angeschossen werde?": nicht die Spur von anmaßender Attitüde, wie sie beispielsweise Olli Kahn an den Tag gelegt hat, der sich nur zu gerne als Titan feiern ließ. Insofern sehe ich es auch als sinnvoll an - wie einleitend geschehen -, ihn als Hoffnungsträger zu bezeichnen, als jemandem, der das Zeug hatte, seiner Umwelt zu zeigen, dass es im Fußballgeschäft - und dazu noch darüber hinaus - auch anders zugehen kann: die läppischen Hoffnungen auf einen aus einem Stadionrund mit seiner Hilfe davonzutragenden Sieg habe ich damit allemal nicht gemeint.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Robert auch aus einer solchen - vielleicht nur unterschwellig bei ihm vorhandenen - Einschätzung heraus sich beispielsweise der vernächlässigten oder gar geschundenen Tierwelt so intensiv angenommen hat - damit gewissermaßen bei sich inwendig einen Ausgleich dafür schaffend, dass er, um es ganz hart zu sagen, letztlich nur als Büttel dieses

lebensfeindlichen und menschenverachtenden Systems fungiert hat. Welches zum Beispiel den Erwachsenen suggeriert, man käme mit mehreren Kindern überhaupt nicht mehr zurecht - wir haben 5 davon (ohne dabei sonderlich mit finanziellen Mitteln ausgestattet gewesen zu sein). Es muss hier dahingestellt bleiben, ob die Adoption der Tochter sich nicht eventuell auch solchem Beweggrunde verdankt. Und es kann hier nur als These formuliert werden, dass er sich mit seinem Freitod der weiteren

Vereinnahmung für Zwecke entziehen wollte, die zuallerletzt etwas mit Fairness zu tun haben. Sondern immer nur mit der Ankurbelung des Geschäfts. So, wie bei dem vorstehend erscheinenden Versuch dieses schrägen Typen Michalsky, der Damenwelt irgendein irres Zeug anzudrehen. Das Ankurbeln des Geschäftes ist es in meinen Augen auch, was BILD mit der Vereinnahmung des Verstorbenen im Schilde führt. Die ganzseitige Aufnahme, die ich ursprünglich mit hatte einscannen wollen, habe ich einfach weggeworfen. Die Ausgabe vom11.d.Mts. war übrigens die erste, die ich - nach einem längeren, in Post 451 geschilderten Gespräch mit einem ehemaligen VW-Werker im Café-Winkel der Bäckerei Göing - in meinem ganzen Leben käuflich erworben habe. Die

So wie ich die Dinge sehe, wollte er sich einfach nicht mehr auf das schlichte, aber ausschließlich von ihm geforderte Funktionieren in dem Apparat beschränkt sehen - sein Freitod als Schrei zu verstehen, beinhaltend, dass man sein Verlangen nach einem Mehr an Erfüllung doch habe wahrnehmen mögen, dass man seinem Leben eine andere Qualität hätte zugestehen müssen, als die, auf die er sich beschränkt sah. Leider war es ihm nicht vergönnt, seinem Leben eine solche Qualität abzugewinnen - eine Qualität, die er durch sein Auftreten und seinen Umgangsstil für andere hat aufscheinen lassen.

Dieses Mehr an Erfüllung ist ihm - bedingt durch die im System wirkenden Mechanismen! -
rigoros verwehrt worden. Stattdessen hat man ihn zurechtgestutzt, auf eine bestimmte Funktion reduziert und so beschnitten, dass er systemkonform war - wie übrigens auch die stinknormalen Zeitgenossen, die dazu noch mit allen möglichen Zumutungen überhäuft und eingedeckt werden, sodass sie überhaupt nicht dazu kommen, dem Leben wahre Qualität abzugewinnen. Von daher, zur Erläuterung sei's gesagt, versteht sich auch mein gedanklicher Ansatz bei dem "morequalitiesinlife": a) schließt er in sich das Faktum, dass das Leben viele Qualitäten besitzt, die überhaupt nicht recht wahrgenommen werden; b) ist er aber auch ein Imperativ, gerichtet an die Akteure auf den verschiedensten staatlichen Ebenen, dahingehend, ein Mehr an Entfaltung zu ermöglichen resp. zuzulassen.

Ich habe zu dem ganzen Affenzirkus, der zur Ablenkung und Beschwichtigung der Gemüter gerade um das Geschen in der Liga herum veranstaltet wird, in diesem Blog an anderer Stelle sehr kritisch Stellung genommen. Was, wie der folgend eingebrachte Link wohl verdeutlichen wird, von berufener Seite auch zur Kenntnis genommen worden ist (eigenartigerweise findet sich der gemeinte Eintrag in meinem Blog an der Position 356, also genau 100 Stationen vor dem hier aktuellen):

Heiko Rehberg - Deutschland - E-Mail, Adresse, Telefonnummer und ...

morequalitiesinlife: 356 "Nur viel Geld schießt Tore" - oder ... Die Fans zeigen den „Roten“ die kalte Schulter / Hannover 96 . ...
www.123people.de/s/heiko+rehberg

Ich halte weiter dafür, dass die extreme Abhängigkeit, die gerade auf mentalem Sektor mit dem Geschehen in den Stadionrunds geschaffen wird - mir klingeln förmlich die Ohren, wenn ich im örtlichen Stehcafé all die mit dem runden Leder veranstalteten Spielzüge in aller Ausführlichkeit erörtert höre (in Post 421 habe ich die mitnotierten Kommentare einmal einbringen können)! - dass also diese Abhängigkeit nur deshalb gezüchtet wird, um die Menschen von ihren wahren Bedürfnissen abzulenken. Zum Beispiel dem Bedürfnis nach einer warm empfundenen Gemeinschaft - so, wie sie zu erleben etwa mir in den allwöchentlich zweimal stattfindenden Skatrunden à mindestens vier Stunden vergönnt ist. Oder in den zu Spitzenzeiten 5 Chören, in denen ich leider aufgrund dummer Reibereien (in erster Linie wegen meiner "Stimmgewalt" - so ein Dirigent) nicht mehr vollzählig aktiv sein kann.

I
ch halte weiter dafür, dass Robert's Freitod einen Wendepunkt markiert, von dem ab es in dem Fußballzirkus, dem Medienzirkus, dem Zirkus in der VIP-Lounge und bei allen ähnlich strukturierten Veranstaltungen nicht so weitergehen kann, wie bis dato geschehen. Weil er einfach ein Datum gesetzt hat, an dem man nicht mehr so einfach vorbeikommen kann. Dieses Datum beinhaltet auch, dass die Herren der Welt, also die großen Finanziers, sich gegenseitig noch so sehr mit Höchstleistungen überbieten mögen - wie hier bei dem Turmbau zu Babel (Dubai) mit seinen 818 Metern Höhe: wirklich Wertvolles zu schaffen sind sie nicht imstande.


Von diesen Herren belieben eine ganze Reihe, auch dieses traurige Ereignis als wohlfeile Gelegenheit zu nutzen, um sich darzustellen und nach Kräften in Szene zu setzen - erfolgsnotwendig in diesen unseren Verhältnissen - mit einer meines Erachtens oft nur gekünstelten Trauer. Ich aber sagen Ihnen: Als Essenz seines Lebens und auch Sterbens dürfte festzuhalten sein, dass er seinen Zeitgenossen eine andere Qualität menschlichen Agierens vor Augen führen wollte - und auch konnte. Diese Kunst des menschlichen Umgangs ist in meinen Augen noch weit mehr zu schätzen als die, die er bei dem Umgang mit den Ball demonstrierte. Eine solche Qualität wird ja eigentlich von jedem gewollt und erhofft, nicht aber konsequent eingefordert. Weil man sich durch alle möglichen Tricks von seinen fundamentalen Bedürfnissen hat abbringen lassen. Insofern glaube ich, Ihnen hiermit abschließend noch mit auf den Weg geben zu dürfen, dass der Tod Ihres auch von mir sehr geschätzten Gatten denn doch auch zuversichtlich gesehen werden kann - wird doch durch ihn eine andere Richtung menschlichen Gebarens angezeigt, als die, die von unseren Funktionären auf allen Ebenen monoman vertreten zu werden pflegt.

In Anteilnahme

Klaus Bickmann

PS1: Das, was Sie nachstehend zuallerletzt finden, war in einem ersten Ansatz als Einleitung zu den hier veranstalteten Überlegungen gedacht. Es hat sich aber auch hier wieder etwas ganz anderes ergeben
PS2: Die FAS, welche ich nach der Niederschrift dieser Zeilen am Sonntag aufschlage, bringt in m.E. sehr gehaltvollen Artikeln eben solche grundsätzlichen Überlegungen zur Sprache. Von daher sehe ich mich veranlasst, sie dieser Zuschrift beizugeben. Auch aus ihnen mögen Sie, sehr geehrte Frau Enke, etwas mehr Klarheit über das gewinnen, was ihren Gatten bewogen haben mag, aus diesem System auszusteigen.

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Original Message -----
From: Martin Cross
Sent: Friday, November 13, 2009 10:02 AM
Subject: Re: Links exchange (Home to home) (Deutsch).

Hi,
bin gerade dabei, wieder einmal einen Post "IN MEMORIAM" zu verfassen und habe bei der Gelegenheit mal in Ihre Seite hereingeschaut. Von dem, was ich dort finde, sehe ich mich als ehemaliger Lektor recht angesprochen und bin von daher bereit, auf Ihr Angebot einzugehen. Das Procedere ist mir nur noch nicht so recht klar.

Da ich im Umgang mit dem von Google zur Verfügung gestellten Blog noch nicht so versiert bin - übrigens ist blogger.com ein Konzept, welches ein Entwickler ersonnen hat, der auch mit Twitter auf den elektronischen Kommunikationsmarkt gekommen ist -, sehe ich im Moment die beste Möglichkeit, Sie mit Ihrem Infoangebot präsent zu machen, darin, von jetzt an eine Linkliste in den nach jedem Beitrag zu findenden "Findungskasten" zu stellen. Die wird dort mit der Eintragsnummer 453 versehen und kann unter ihr nach der Lektüre jedes Eintrags eingesehen werden. Dorthinein werde ich auch andere mir bis dato als gehaltvoll begegnete Sites stellen. Wenn Sie mögen, können Sie zu diesem Procedere ja einmal Stellung nehmen resp. mir eine bessere oder auch zusätzliche Lösung vorschlagen.

Abschließend hätte ich noch gerne die Frage beantwortet, wie Sie überhaupt auf meine Seite gelangt sind, kümmere ich mich, einfach so vor mich hinschreibend, doch um deren Publizität so gut wie überhaupt nicht.

Grüezi wohl
Klaus Bickmann

Robert Enke litt unter Depressionen - bei weitem nicht der Einzige in unserer Gesellschaft.

Hamburg. Der Fußballer Sebastian Deisler ist seine Depressionen seinerzeit offensiv angegangen und hat das Kind beim Namen genannt. Robert Enke konnte das wohl nicht. Was sind da für Mächte dahinter?", fragt "One Fish" und meint: "Hätten depressive Prominente den Nerv, ihre Depressionen öffentlich zuzugeben, würde wohl die ganze Tabuisierung mehr und mehr aufgelöst." Die Antwort der "Grenzgängerin" lässt nicht lange auf sich warten: "Mir reicht es schon, wenn ich meine Depressionen vor den engsten Freunden nicht mehr verbergen kann. Das ist schon schlimm für mich. Ich verüble es keinem Promi, wenn er damit nicht an die Öffentlichkeit geht."

Es ist Tag drei nach der Selbsttötung des Robert Enke. Und schlagartig ist im Lande eine Krankheit ins Licht gerückt, die wie keine zweite missgedeutet, fehlinterpretiert oder am besten gleich ganz und gar verschwiegen wird. Weil sie nämlich Kernfragen berührt, um deren Beantwortung viele gerne eine großen Bogen machen: Wie geht diese Gesellschaft mit ihren Schwachen um? Was passiert mit Menschen, die laut sagen: "Ich kann nicht mehr, ich halte den Druck nicht mehr aus"? Und wie hoch ist der Preis für das reibungslose Funktionieren des Einzelnen?

----- Original Message -----
Sent: Wednesday, November 11, 2009 7:43 PM
Subject: Links exchange (Home to home) (Deutsch).

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