Dienstag, 22. September 2009

380 Kurzes Extempore über das Wesen religiöser Erfahrung.

Vorausgeschickt sei hier, dass ich nicht in der Weise mit der Religion in Berührung gekommen bin, wie sie der vorstehende Cartoon darstellt. Überhaupt haben Geistliche in puncto religiöser Erfahrung in meinem Leben nie eine Rolle gespielt - ganz anders als bei meiner Holden. Die sich immer wieder gerne der aufrechten und mitreißenden Art ihres Pfarrers erinnert. So also kann ich auf gut 60 Jahre äußerst gebetsarmer und sehr kirchenferner Lebensführung zurückblicken. Was sich in der fraglichen Hinsicht bei mir getan hat und laufend tut, ist das Ergebnis einer einzigen nächtlichen Meditationssitzung. Die unternommen wurde trotz vorhergehender, sehr schlechter Erfahrungen mit dieser Geistesübung. Bei der ich halt verkehrt angesetzt hatte.Und damit ist auch schon der Kern der ganzen Angelegenheit angesprochen: Die Annäherung an die in der Stille seiende Wesenheit, an das ICH BIN eines Heiligen, der nur nicht als solcher ausgerufen wird, nämlich Abbé Pierre -, eine Wesenheit, der sich recht eigentlich nur in eben der Stille, der völligen mentalen Ruhe begegnen lässt. Ich habe irgendwo gelesen, dass allein durch eine Existenzweise in der Wüste sich eine Gottesvorstellung habe ausformen können, und zwar vornehmlich gründend auf deren Leere, Weite und der in ihr herrschenden Ruhe.

Das vorstehende Stadtfoto - eine Aufnahme aus Lüttich - soll hier den Gegensatz zu der hiermit angesprochenen Ferne von allen sinnlichen Eindrücken markieren. Wohinzu allerdings ergänzt werden muss, dass auch in einer solchen geschäftigen und unruhigen Atmosphäre das Zustandekommen einer tieferen Beziehung hin zur Transzendenz durchaus möglich ist - vorausgesetzt dabei eine Ruhepraxis, bei der die Leere und Weite sich nicht aus der Umgebung, sondern aus der mentalen Ausrichtung ergibt.

In diesem Blog habe ich irgendwo eine Aussage darüber gebracht, wie sich bei einer solchen Ruhepraxis Dinge tun, die man eigentlich nicht für möglich hält. Und die mir auch belegen, dass meine Denke irgendwie i.O. ist. Wer Zeit und Muße hat, mag ja einmal etwas in ihm herumstöbern, um vielleicht auf sie zu stoßen - wiederholen will ich sie hier und im Weiteren auch nicht.

Was ich allerdings immer wieder gerne tue, ist, das schier unglaubliche Maß an Unterstützung wenigstens zu skizzieren, welches erfahrbar wird, hat man einen solchen Zugang gefunden. Einen Zugang, der von den Kirchen und ihrer zumeist auf eine angemessene Positionierung in der Gesellschaft bedachten Geistlichkeit mehr verbaut denn eröffnet wird - Gott sei's geklagt.



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