Donnerstag, 16. April 2009

235 Man muss eigentlich nur zusammennehmen, was zusammengehört - und sich dabei dann seinen Reim auf das Ganze machen:

 Werte Herren bei der Lokalredaktion CZ resp. der Hannover-Redaktion HAZ:

Auch wenn mir schon gesagt worden ist, man könne ja schließlich nicht laufend Leserbriefe von mir veröffentlichen - ein Argument, welches irgendwie einer sachlichen Begründung ermangelt -, hier einige Zeilen zu einem Vorgang, dessen Tragweite in Wennigsen kaum jemand, blockiert durch einen Ansatz, das sich einem diffusen wirtschaftlichen Nützlichkeitsdenken verpflichtet sieht, treffend eingeschätzt haben dürfte. Ich meine die Zerstörung der Gartenkolonie Klostergrund. Dazu folgende Stellungnahme - die Sie ja vermutlich sogar nach entsprechender telefonischer Benachrichtigung aus meinem Blog herauskopieren können:


Man muss eigentlich nur zusammennehmen, was zusammengehört,.....
...... und sich dabei dann seinen Reim auf das Ganze machen: Die im Internet unter www.cross-corner.blogspot.com ("morequalitiesinlife") in dem Eintrag 235 neben diesem Text erscheinenden Photos stehen für das Verfahrene an dem Flächenumwidmungsprozess Klostergrund in Wennigsen. Da ist auf der einen Seite in der HAZ-Ausgabe 86 neben der Zweitüberschrift "Kleingartenwelt im Wandel: Die Kolonie Flora mausert sich zu einer multikulturellen Gesellschaft" die strahlende Dame aus besagter Kolonie in Hannover, die fröhlich darüber berichtet, ihr Mann Mark Bull habe als Engländer eine ganz andere Gartenkultur als hierzulande - bestehe aber trotzdem auf einem Gartenzwerg. Und darüber, wie toll das Miteinander der Kulturen auch im Übrigen funktioniere. "Wir haben zwei Türken, 14 Polen, neun Russen, einen Algerier, vier Afghanen, zwei Iren, zwei Engländer und einen Belgier im Verein", erläutert sie dabei, stolz etwa auch darauf, dass der "Menschen wie Hikmet Kaskin so locker integriert hat." Auf der Gegenseite dann - dargestellt mit einem Abrissbagger in der Folgeausgabe 87 - die desolate Situation in Wennigsen: gekennzeichnet durch die Zerschlagung bestens funktionierender, gewachsener Strukturen des Miteinanders; blindwütig, ohne jedes Konzept, einfach nur irgendwie dem Gedanken an die Mehrung von Wirtschaftspotentialen verpflichtet, ohne auch nur ein Fünkchen Verantwortung für das soziale Geschehen an diesem Fleckchen Erde.

Klaus Bickmann, Bredenbeck




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