


Apropos Kasse: Die stimmt laut HAZ-Meldung vom Wochenende bei dem Microblogger-Dienst Twittervom Wochenende nun überhaupt nicht. Unter der Überschrift "Twitter sucht nach einem Geschäftsmodell" wird die für den Erfinder dieses Kleinnachrichtendienstes schwierige Situation dargestellt, die sich daraus ergibt, dass er bis dato nur Risikokapitalgeber gefunden hat, aber noch kein Konzept, mittels dessen sich wirtschaftliche Erträge einfahren lassen.







Etwas Lokalkolorit: "Eine kleine Gruppe gibt mit dem 'Sibakha-Dance' einen Einblick in die traditionelle Swasi-Kultur. Die Frauen geben auf ihren großen Trommeln den Rhythmus vor, zu dem die Männer, um deren Hüften Tierfelle baumeln, tänzerisch aus ihrem Alltag erzählen: In weit ausholenden Bewegungen und Gesten berichten sie von langen Wanderungen durch den Busch, von der Jagd auf gefährliches Großwild, aber auch von der Liebe. Weiche Gesänge und schrille Pfeifen steuern die Dramaturgie zu den getanzten Erzählungen bei."
Weiter heißt es in dem Artikel: "Viele Südafrika-Reisende kommen auf der Durchreise vom Krüger-Nationalpark nach Durban an der Ostküste durch Swasiland. Obwohl das kleine Königreich [König ist Mswati III., auch "Ngwenyma", der Löwe genannt] großteils von Südafrika umgeben ist, unterscheidet es sich in einem Punkt gravierend von seinem Nachbarn: Die schwarzen Bewohner begegnen hier weißen Besuchern mit Selbstbewusstsein, Humor und Wärme. Das dürfte wohl damit zusammenhängen, dass Rassismus und Post-Apartheid-Probleme kein Thema sind."
Der Artikel fährt fort: " 'Swasiland war nie ein echtes Kolonialland. Die Menschen hier sind freundlich, fröhlich und tolerant,' sagt Jutta Rudolf. Die gebürtige Deutsche lebt seit 13 Jahren hier und arbeitet als Chefredakteurin der größten Tourismuszeitung des Landes. 'Swasiland hat es geschafft, alte Werte und Traditionen unbeschadet ins 21. Jahrhundert mitzunehmen', sagt Rudolf. 'So kann es durchaus passieren, dass Sie neben einem Swasi im Supermarkt an der Kasse stehen, der nur in einige Felle gekleidet ist.' Auch Bankangestellte, die in traditioneller Kleidung Computer bedienen, gehören zum Alltagsbild."
Die Darstellung der Besonderheiten dieses kleinen Staatswesens endet folgendermaßen: "Im Hlane National Park, dem größten Naturschutzgebiet Swasilands, wurden 1994 nach 30 Jahren wieder Löwen angesiedelt. Später kehrten Leoparden und Geparden zurück. Mit etwas Glück lassen sich Zebras, Kudus, Gnus und Giraffen entdecken. Dem nachhaltigen Naturschutz ist es zu verdanken, dass sich in Swasiland fast die komplette Pflanzen- und Tierwelt Afrikas konzentriert."
Alles in allem also einmal ein sehr schönes Bild, aber auch ein Hinweis darauf, dass die Heilsangebote, die speziell die katholische Kirche anderen Eingeborenen zu machen versprach, allemal nicht den behaupteten Effekt gehabt haben. Sondern eigentlich das genaue Gegenteil. Wenn das nachstehend erscheinende Osterei das Zeichen für das "neue Leben" sein soll: dann frage ich mich, wo dieses Leben denn gefunden werden kann. Die Menschen in Swasiland blieben anscheinend dem alles überfremdenden Einfluss der Kirchen weitestgehend enthoben, so, dass sie, wie ja auch von dem bereits mehrfach dazu von mir zitierten indischen Weisen Maharishi Mahesh Yogi gefordert, von dem Standpunkt ihrer Kultur her eine Vertiefung der Beziehung zur Transzendenz hin aufbauen konnten resp. könnten.
Bei einem der ganzen seltenen Durchgänge durch meine Einträge entdecke ich übrigens - wieder ein Grund zur Freude - folgenden Kommentar, zusammen mit einem Link, der aber scheint's nicht funktioniert:
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