Freitag, 9. März 2012

1625 "Gekommen, um zu gehen": Ein Nachwort zu der Affäre Wulff - verfasst in Anlehnung an ein auch in diesem Bordbuch festgehaltenes Vorwort.



Generelles AS : Werte/r geneigte/r Leser/in: Sofern Ihnen Form und Inhalt dieses Eintrags zusagen, sollte dessen Weitergabe oder aber gleich des Blogs via Link*** an Ihren Freundes- und Bekanntenkreis eigentlich nichts im Wege stehen. Für den Fall, dass Sie auch über die Adressen offiziöser Stellen verfügen: Geben Sie das Material ruhig auch an die weiter. Damit vielleicht der/die eine oder andere der dort Tätigen sich besinnt und nicht mehr mitmacht bei dem hierzulande weiter und weiter veranstalteten Wahnsinnstreiben. So, dass die von Politikern gepflegte, nur dem Eigeninteresse verpflichtete Verfälschung der Wirklichkeit denn doch einmal ein Ende findet und die Demokratie eine Chance bekommt, mehr zu sein als bisher - eine nur nützliche Fiktion."
***Wie ein Link zu übernehmen ist, findet sich in Post 999 dargestellt, und zwar unter PS2.
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AS: Die vorstehende Anzeige wurde in diesen Post eingebracht, bevor noch überhaupt feststand, mit welcher Thematik es weitergehen sollte. Bei dem darüber befindlichen Bild sollten zwei Missverständnisse nicht aufkommen: a) dass der erst für das höchste Staatsamt designierte und dann das "Stahlgewitter" doch nicht überstehende und endlich resignierte Politiker auch nur entfernt so seriös ist, wie er dreinzuschauen pflegt, und b) dass es in der Bildunterschrift heißen könnte: "Gekommen, um zu geben".

Aus dem Blogger völlig unerfindlichen Gründen befand die Werbung der Baumschule sich eine kleine Weile lang in dem kleinen Fenster, in welchem solcherlei präsentiert zu werden pflegt, bevor es mit der Schreiberei in dem elektronischen Bordbuch weitergeht. Da muss sich der Schreiber dieser Zeilen denn doch fragen, wieso der entsprechende Automatismus in Gang gesetzt worden ist. Denn bei seinen Auslassungen hat er, soweit er das überschauen kann, in letzter Zeit keinen Begriff verwendet, der mit Landwirtschaft allgemein und Bäumen resp. Baumschulen speziell irgendetwas zu tun hat. Ergo steht er vor einem Rätsel. Welches sich sich ja vielleicht durch einen Kunstgriff auflösen lässt. Indem nämlich zur Sprache gebracht wird, was es in einer Demokratie eigentlich braucht, damit solche Gewächse wie der Wulff nicht allzusehr ins Kraut schießen können.

Apropos Schießen: Das wurde im Rahmen des gestern Abend für den Exbupräsi inszenierten Zapfenstreich wohl nicht veranstaltet, mit dem hatte es unser um gleich mehrere Häupter gekürztes Staatsoberhaupt aber trotzdem. Indem es nämlich einen kapitalen Bock nach dem anderen schoss. Schon lange vor dem Abgesang dieser Trauergestalt auf der Bühne des politischen Geschehens hat der Blogger - gewissermaßen im Vorwort der Geschichte, zu der er jetzt das Nachwort zu schreiben sich anschickt - dem Menschen aus Großburgwedel prophezeit, dass er sich nicht in seiner Position würde halten können.

Übrigens: Nomen est omen - lässt sich doch der Ortsname in die drei Bestandteile a) 'Groß', b) 'Burg' und c) 'Wedel' zerlegen - wobei a) sich durchaus beziehen ließe auf diesen jetzt nicht mehr ganz so Großen in dieser unserer Bananenrepublik,

b) auf seine Hütte dort, die er zu seinem gewiss ganz großen Bedauern mit Mitteln anderer nicht - gemäß dem Motto "my home is my castle" - zum Schloss hat ausbauen können, welches ja von dem englischen 'castle' auch gemeint sein kann, und c) auf sein immer lächerlicher sich gestaltendes Wedeln mit der Friedensfahne zu einem Zeitpunkt, da sich für ihn mehr und mehr abzeichnete, dass man ihm wohl auf die Schliche kommen würde. Wer etwas in diesem elektronischen Notizbuch herumstöbert, wird ja vielleicht sogar auf die winkenden Smileys stoßen, die diesem seltsam selbstverliebtem Typen schon einmal zum Abschied winken. Weil dem Blogger immer deutlicher wurde, dass dieser Mann, der es mit der Wahrheit nun wahrlich nicht sonderlich genau nahm, in seinem Lügengestrüpp verheddern würde.

Apropos Würde: Die vor allem ist es, die nach allgemeinem Empfinden diesem verlogenen Phrasendrescher in ganz besonderer Weise abgeht. Noch am gestrigen Abend in einem der gerade in letzter Zeit besonders gern aufgesuchten Chöre, dem ICH (International Choir Hanover) mit einer Mitsängerin darüber in ein längeres Gespräch gekommen. Die Gesprächspartnerin dabei: Sie würde anstelle des Mannes, der sich nicht schämt, auch noch den Zapfenstreich für sich durchziehen zu lassen, in Grund und Boden versinken wollen ob all der Einzelheiten, die so nach und nach auf den Tischen der Zeitungsredaktionen zusammengetragen worden sind. ...muss sich dieser Mann denn doch irgendwann einmal zu sehr empfunden haben. Bis dahin aber hat er sich soviele Armutszeugnisse ausgestellt, dass er bei angemessener Würdigung der ganzen Affäre eigentlich als reif für einen Antrag auf Hartz IV angesehen werden muss. Alternativ hätte der Blogger dazu den Vorschlag, den Wulff in eine Baumschule zu schicken, wo er es bestimmt lernen würde, mit den Geräten einer ähnlich benamsten Firma einigermaßen geschickt umzugehen. Setzt er die doch vielleicht sogar schon im Moment ein, um ihn belastendes Material in seinem vorstehend absichtlich braun eingefärbten Grundstück unterzubuddeln.

Hier wie an anderen Stellen hat der Blogger nicht zuletzt von seinem Gespür für politische Gemengelagen profitieren können, welches es ihm immer denn mal wieder erlaubt, treffende Aussagen zu anstehenden Entwicklungen abzugeben. So direkt bei der letzten Bundestagswahl, bei der er prognostizierte, dass man allgemein sein blaues Wunder mit der "Wunschkoalition" erleben werde. So bei der Bürgermeisterwahl hier in der Samtgemeinde, als er dem jungen Mann, der als Parteiloser als Kandidat angetreten war, bei der erforderlich gewordenen Stichwahl ein Ergebnis von 65 % Wählerstimmen voraussagte. Tatsächlich geworden sind es dann 68 %. Und so halt auch jetzt bei dem sich hin und her windenden Mann, der sich, wie aus vorstehend gebrachter Aufnahme ersichtlich, auch nicht dadurch beeindrucken lässt, wenn es richtig finster um ihn herum ist. Weil er nämlich weiß, dass die es ihm schon zu danken wissen werden, dass er sich für ihre Belange eingesetzt hat.

Dabei wird er gewiss eine Ausnahme von der Regel verzeichnen können, die bekanntermaßen so lautet: "Undank ist der Welt Lohn". Sollte man sich angesichts der Dunkelheit, in der der Exbupräsi sich in dem eingangs gestellten Foto befindet, die Frage stellen, wer ihm denn nun "heimleuchten" könne, so können dies zwei Parteien sein: einmal die großherzigen Großkopfeten, die sich gern als Gönner des Herrn Wulff zeigten und gewiss auch eine ordentliche Funzel für ihn bereitzuhalten geneigt sind; ebensogut aber auch die, die dieses Heimleuchten in dem Sinne verstehen, in dem es üblicherweise verwendet wird: "Dir werden wir schon heimleuchten!"

PS: Rein zufällig stößt der Blogger auf die in einem recht weit zurückliegenden Eintrag festgehaltene, aus der Wochenzeitung DIE ZEIT übernommene Zeichnung einer Galeere. Auf der dem Exbupräsi, gesetzt den Fall, er wäre zu der Zeit für sein Fehlverhalten in die "Hölle auf Erden" verbannt worden, gewiss beigebracht hätte, wie man sich ordentlich ins Zeug legt. Denn das hat er bis dato ja peinlichst vermieden. Wie all die Politiker, die, um ihn herum versammelt, nur gelernt haben, großen Reden zu schwingen. Bei denen es nun einmal, so will es der Brauch, mit der Wahrheit alles andere als genau genommen zu werden pflegt. Weil man je neben der Ochsentour der Parteikarriere Rhetorikkurse absolviert hat. In denen man es lernt, wie man dem Publikum den allergrößten Mist verzapfen kann, wenn man es dabei nur treudoof und gewinnend anschaut.


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    Denn: So praktikabel ersterer bei der Erstellung der Posts ist - er unterschlägt jetzt nicht nur, wie zu Anfang, eine ganze Reihe von Bild- und Textmaterialien, sondern mit einem Mal gleich alle. Aus mir unerfindlichen Gründen.

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