Mittwoch, 16. Januar 2013

2053 Als "Nazi-Stadt" verschrien, liefert das in Meck Pomm gelegene Lübtheen doch ein Modell dafür, wie man mit den Rechten umgehen muss: "Eine Stadt wehrt sich".



Heute hat die Redaktion der HAZ dem Blogger - hier nachstehend als jemand erscheinend, der für sein Zeitungssammeln auch noch Geld erhält - aus einer kleinen Verlegenheit herausgeholfen. Sich in zwei großen Pappbehältern zusammengetragenen und zu Bergen gestapelten Zeitungsausrissen und -schnitten gegenübersehend, wusste er nämlich nicht, welche Thematik er an diesem Tage aufgreifen sollte. Und da ist sie ihm halt mit dem Artikel "Eine Stadt wehrt sich" entgegengekommen. Dies auch insofern, als er einen ihn selbst schon fast erschreckenden Rochus auf die in der rechten Szene auftretenden Zeitgenossen hat. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Die Art und Weise, wie diese Dumpfbacken sich in Deutschland breitmachen - und breitmachen können, weil sie auch von der hohen Politik mehr oder weniger unterstützt werden -, hält er nämlich für so primitiv und zugleich gefährlich, dass er sich richtig darüber freut, dass man bei der in den letzten Tagen für ihn sehr wenig ergiebigen HAZ sich dazu entschlossen hat, den Ort Lübtheen als Musterbeispiel dafür vorzustellen, wie man mit diesen irren Typen umgehen sollte.~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Der Autor des Artikels, Axel Büssem, macht auf die Taktik aufmerksam, mit Hilfe derer sich diese hirnbeverbrannten Gesellen in der Gesellschaft breitzumachen suchen. Er schreibt: "Das Projekt: das öffentliche Leben mitzubestimmen, in Vereinen, Schulen und Versammlungen den Ton anzugeben." Diese Taktik hat aber, wie er berichten kann, in dem mecklenburgischen Ort nicht verfangen: Bürgerinnen und Bürger haben , sich zusammenschließend und immer den mal wieder Aktionen startend, den Einfluss der Rechten recht gut zurückdrängen können. Wer sich sowohl für Einzelheiten wie für das Konzept der in die bezeichnete Richtung hinein gehenden Bürgerarbeit interessiert, der sollte sich zumindest die in dem Text hervorgehobenen Passagen durchlesen.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Als höchst bezeichnend für den in diesen unseren Landen gepflegten Politikstil muss es angesehen werden, dass das, was die in der rechten Szene Agierenden der Bevölkerung zumuten, nicht als Terror bezeichnet wird. Und wohl auch nicht bezeichnet werden darf. Denn Terror - von dem wird nur gesprochen, wenn es, wie zu Zeiten der RAF, um Aktionen geht, die gegen die Mächtigen im Land gerichtet sind. Die Rechten können auch heutzutage, wie zu Hitlers Zeiten, die kleinen Leute in Angst und Schrecken versetzen: daraus macht ihnen von den hohen Herren und den ihnen gelenktten Weisungsabhängigen niemand einen Vorwurf. Das rechte Gelumpe, welches sich sowohl an der Staatsspitze befindet wie in den unteren Bezirken der Provinz, arbeitet mehr oder weniger Hand in Hand, mit dem Ziel, den Bürger soweit einzuschüchtern, dass er es nicht mehr wagt oder es verlernt, gegen das Unrecht aufzubegehren, welches ihm und seiner Umgebung allenthalben begegnet.



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