Sonntag, 6. Januar 2013

2034 Pastorenverabschiedung in der Wennigser Klosterkirche: Auch der UHU-Chor ist mit dabei und liefert nicht nur Songs, sondern auch noch Präsente.








 
Bei der gestrigen Probe dreier im Gottesdienst von heute vorzutragender Lieder - ein "Halleluja", "Du Herr gabst uns Dein festes Wort", "Sorbischer Reisesegen" - wurde von der Dirigentin angeregt, über kleine Präsente nachzudenken, die man dem vorübergehend in Wennigsen tätig gewesenen Pastor überreichen könne. Dabei spontan vorgeschlagen, das noch wenige Minuten zuvor im Kaufhaus Heitmüller erworbene Lademessgerät, welches vorstehend mitsamt einer kurzen Widmung erscheint, doch mit in den Präsentkorb zu legen, der am nächsten Tag aufgestellt werden würde. Diese Idee fand gleich recht viel Beifall und konnte in den heimischen Gefilden dahingehend ausgesponnen werden, noch eben diese Widmung mit einzubringen. 

Mit seinem Preis von 6 Euro stellte sich besagtes Teil in den Augen des Mitsängers in der heute leider nur sieben Personen umfassenden Truppe als dem Anlass durchaus angemessenes Präsent dar. Dies insbesondere auch, weil sich mit ihm das verquicken lassen würde, was sich in der Widmung ausgesagt findet. Allgemein war man gestern in der Sängerrunde der Auffassung gewesen, dass das Messgerät sich nicht nur als recht ansehnlich darstelle, sondern sich auch als sehr nützlich erweisen werde. Von der Dirigentin kam dann noch die Idee, einige weitere Präsente dazuzulegen, was darauf hinauslaufen sollte, dass der hier diese kurze Geschichte Notierende seinen Anteil an den durch den Geschenkkorb entstehenden Kosten schon geliefert hatte. 

Ein früherer Lehrer am Gehrdener Gymnasium, der eine Zeitlang in einem der zahlreichen von dem bloggenden Sänger aufgesuchten Chöre dessen Sangesbruder gewesen war und auch einen seiner Söhne in seiner Klasse gehabt hatte, meinte nach der heutigen Darbietung der drei von der Dirigentin ausgewählten Songs, er freue sich darüber, dass sein Gegenüber denn doch in einem Chor seine Sangesheimat gefunden habe, aber recht eigentlich in einen Chor russisch-orthodoxer Priester hineingehöre. Es sei schade, dass er beim Liedvortrag seine Mitsänger nicht habe mitziehen können. Das Schöne für den so Angesprochenen ist, dass ihm die Dirigentin und auch seine Mitsänger nicht verübeln, wenn er ab und an etwas mehr Stoff gibt.

Apropos Stoff geben: Der wurde in der Predigt des Pastors reichlich gegeben - so, dass der Gottesdienstbesucher es bedauerte, diesen Kirchenmann nie auf den Schirm bekommen zu haben. Was ihm insbesondere auch zusagte, waren die wohlgesetzten Worte und die ausgefeilte Ausdrucksweise des Predigers. Dergleichen hat er bis dato kaum je erlebt - insbesondere nicht in der katholischen Kirche, von der sich Anfang des vorvergangenen Jahres abgesetzt hat.


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