Sonntag, 21. Dezember 2008

135 "Viele Grüße vom nationalen Widerstand. Du linkes Bullenschwein, du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum":.....

Beide Zitate heute zu finden in der HAZ. Dazu sollen hier einige Überlegungen angestellt werden, die vornehmlich auf den inneren Zusammenhang zwischen beiden Statements abstellen.

Bester - nicht nur guter - Herr Müntefering! Anstatt Eure kleinlichen parteilichen Angelegenheiten zum Dreh- und Angelpunkt des Weltgeschehens zu machen und mit Schweiß und Anstrengung zu versuchen, Euer Image in der Öffentlichkeit zu polieren und so zu revidieren, dass Ihr von Euren mickrigen 20 und den paar zerquetschten Prozent wegkommt, solltet Ihr lieber Euer Herz daran hängen, Euch für wirklich wichtige Belange in unserem Gemeinwesen einzusetzen. Dazu gehörte m.E. auch, dass die "klare Kante" in unserem - immer noch - recht schönen Ländle insbesondere den Rechten gezeigt wird. Da aber zieht Ihr es vor, die Hosen voll zu haben!

Im Übrigen: Bei den nicht ganz so Rechten, also bei der CDU, sieht es nicht anders aus, ist doch unsere Bundeskanzlerin, um es mit den Worten des Kabarettisten Volker Pispers in den u.a. gegen sie gerichteten "Mitternachtsspitzen" zu sagen, nicht viel mehr als ein "Hosen tragender Sprechblasenautomat". Der beispielsweise Sprüche wie die zum Klima produziere, im Grunde aber nur auf das Konsumklima abstelle. Ihr - nun doch nicht ausgeschlossener - Parteigenosse Peer Steinbrück stellt sich doch auch nur - wieder Pispers - als "Ökognom" dar. Der natürlich auch ganz selbstverständlich Partei gegen die Lokführer ergriffen hat - oder ergreifen würde -, wenn "die Schweine auch noch unbedingt von ihrem Verdienst leben wollen". Kurz gesagt: Da ist ein beispielsweise in der Frage des Verhältnisses zu der Partei "Die Linken" heillos zerstrittenes Ensemble von mehr oder weniger unfähigen Köpfen am Werk, die sich wegen allem Möglichen ein Kopf machen - das Gemeinwohl dabei aber zum Teil gänzlich aus dem Blick verlieren.

Es geht nicht an resp. einem auf Geist und Nüsse, dass ständig herumlamentiert wird: "Ach wie schlecht stehen wir doch da in der öffentlichen Wahrnehmung!.....Was können wir bloß tun, um aus dem Umfragetief herauszukommen?", wenn es eigentlich gilt, sich den wirklich essentiell werdenden Gegebenheiten und Vorgängen in unserem Staatswesen zuzuwenden und sie inhaltlich so anzugehen, dass ein glaubwürdiges Konzept dabei erkennbar wird. Aber weil die Politik sich zunehmend nach der vermuteten mentalen Befindlichkeit in der Bevölkerung zu richten versucht, ihr Mäntelchen nach dem gerade wehenden Meinungswind hängend und deshalb beispielsweise möglichst großen Abstand zu der Partei "Die Linken" suchend, daraus dann ihren Nektar ziehen wollend, kommt es zu dergleichen ja überhaupt nicht mehr. Stattdessen wird auf der politischen Bühne so herumgeeiert, -gehampelt und -gezetert, dass man graue Haare darüber bekommen möchte. Was man ja eigentlich gar nicht möchte. Oder aber, nimmt man das ganze Geschehen dort weniger dramatisch, dass man sich in einem Kasperletheater wähnt.

Den Part der Politiker muss dann beispielsweise ein Dieter Hildebrand übernehmen - in der treffend mit "Neues aus der Anstalt" bezeichneten Sendung -, und ihnen als verkappter Wehner die Leviten lesen. Dahingehend, dass es ganz und gar nicht zu billigen sei, dass die von der Rechten kommende Gefahr jetzt an dem Fall einer in der öffentlichen Wahrnehmung exponierteren Persönlichkeit so festzumachen, dass der Eindruck entstehen muss, dass es sich hier um eine singuläre Begebenheit handele: tatsächlich aber sind schon lange vor dem Polizeichef von Passau Personen von denen in übelster Weise attackiert worden. Was aber stets heruntergespielt zu werden pflegte. So auch bei einem gerade hier vor einem Gericht angestrengten Verfahren.



An diesem Punkt in der Bearbeitung angelangt, mache ich eine Pause......Die ich am Montag, dem 22.12.d.J. beende. Ich hatte davon schreiben wollen, dass ich in der gerichtlichen Behandlung der Angelegenheit einen Fall von Strafvereitelung im Amt sähe - zu welcher Einschätzung ich auch ohne einige Semester Jurastudiums gelangt wäre. Da entdecke ich, wieder mal so recht passend, in der Montagsausgabe der HAZ die folgende Darstellung:
Da sich der Artikel nur in diagonaler Positionierung auf dem Scanner einigermaßen komplett übernehmen ließ und in der Folge ein Winkel des Textes abgeschnitten wurde, wird der fragliche juristische Terminus nur zum Teil in ihm wiedergegeben. Es gibt also doch noch Menschen in unserem Gemeinwesen - und Gott sei Dank dann auch noch in gehobener Position -, denen das aufstößt, was unsereiner schon seit unvordenklichen Zeiten zu schaffen macht.

Die Dirigenten in unserem Gemeinwesen halten es wie der in dem Anzeigenmotiv aus der letzten FAS-Ausgabe - "Hinter einer FAZ steckt immer ein kluger Kopf" -: Sie schauen nur einfach entgeistert in die Gegend, wenn sich die Rechte ausnahmsweise mal an einem der Ihren vergreift. Wie zuletzt in Passau geschehen. Wo, wie bereits erwähnt, ein Polizeidirektor fertiggemacht werden sollte. Anlässlich wohl der Beerdigung eines Nazis, bei der er sich, eine Kriegsflagge wieder ausgraben lassend, bei den Dumpfbacken wohl besonders unbeliebt gemacht hatte. Welcher Anlass, folgt man Pispers bei den "Mitternachtsspitzen", von einer normalen Beerdigung dadurch unterscheidet, dass bei ihr nicht nur der Verstorbene hirntot ist. Man sehe sich doch nur die vorstehend erscheinenden Visagen der Dumpfbacken an, die da ihre Freilassung aus dem Gefängnis feiern!

Zunächst durch das etwas mühsame Hantieren mit Schere und Klebstreifen davon abgeschreckt, die zu den "Gitterbildern" gehörenden Berichte auch ins Web zu stellen, habe ich mich doch dazu durchgerungen, diese etwas unerquickliche Übung zu absolvieren. Es jedem - ohne eigene Hervorhebungen! - überlassend, sich ein Bild davon zu machen, wie geradezu genüsslich die für die Angeklagten sich so günstig darstellende Lage geschildert wird. Und wie belämmert letztlich der dasteht - ebenfalls genüsslich geschildert -, der die Bande verpfiffen hat.





Wann hätte man je, in einem Prozess, bei dem es gegen die gegen solche Missstände revoltierenden Kräfte in unseren Landen ging, davon gehört, dass der "ökonomische" Gesichtspunkt eine Rolle spielt? Ich erinnere mich noch sehr gut des Mordsaufwandes in Stammheim und anderswo, der betrieben wurde, um die Revoltierenden so weit wie nur irgend möglich einzuschüchtern! Nix da mit Ökonomie! Man lese selbst, wie geradezu lächerlich die Argumentation aller hier präsentierten Journalistenstimmen ausfällt.


Die Gefahr von Rechts liegt, und dies sollte einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden, vor allem in zwei Momenten begründet: 1. in einer allgemeinen Verängstigung der Bevölkerung, und 2. in einer ihr vorgelagerten permanenten Verunsicherung. Da kann es nicht verwundern, dass sich Jugendliche, die bei solchen Umtrieben nicht mehr wissen, wo vorne und wo hinten ist, sich ebenfalls als rechte Banden gerieren und auf alles losschlagen, was ihnen irgendwie in die Quere kommt. Ob des Geschehens am Spielfeldrand kriegt der Luca Toni seinen Mund schon gar nicht mehr zu.

Beide Instrumente, die Verunsicherung und Verängstigung, werden in allen nur denkbaren Zusammenhängen so massiv eingesetzt, dass sich unterschwellig ein mehr und mehr um sich greifendes Unbehagen breitmacht. Beispielsweise über die Situation am Arbeitsmarkt. Die nicht von ungefähr immer wieder als so desolat vorgeführt wird. Welches alles im Endeffekt wieder zu Ausbrüchen von Gewalt führt, da man etwas braucht, um die permanent erfahrenen eigenen Beschädigungen zu kompensieren, sich durch die handgreifliche - oder auch nur verbale - Verletzung anderer dafür rächend, dass man selber ungerecht behandelt worden ist. Über die Angstmechanismen wurde und wird in unserem Ländle soviel gesteuert, dass man wirklich graue Haare darüber bekommt. Dies alles dann auch noch nach Kräften in den Medien unterstützt. Und so - immer zu Nutz und Frommen der Profiteure des Systems - so befördert, dass nicht nur im Endeffekt kaum etwas Gutes dabei herauskommen kann, sondern auch bei allen möglichen Zwischenstationen.

Wie anders als von innerem Beifall begleitet, kann man das folgende Statement des Journalisten Thorsten Fuchs aufnehmen?: "Die Strafe ist ein klares Signal für einen Kompromiss." Oder das verstehen, was, wieder auf völlige Kritikunfähigkeit zurückzuführen, in folgender Aussage steckt?: "Sechs Monate sind kein Scherz" (gemeint ist die Zeit der Untersuchungshaft für die Angeklagten). Wobei dann noch, als Dreingabe gewissermaßen noch konstatiert wird - damit das eigentlich völlig ausreichende Strafmaß für die rechten Blödmänner noch unterstreichend: "Bis zum Urteil am frühen Nachmittag jedoch, beschied ihn der Vorsitzende Richter Seifert, müssten sich die Angeklagten noch gedulden." Und, auch noch ganz bezeichnend, der triumphierende Unterton, der bei dem Hinweis auf die jovial-anbiederische Äußerung des Vorsitzenden Richters Seifert gegenüber den in die Freiheit Entlassenen anklingt: "Bleiben Sie sauber, meine Herren!" (s. Anfang 2. Zeitungsbericht vom 17.12.). Und, nicht zu vergessen: Die Beflissenheit, mit der von dem Autor wie von der Verteidigung der Angeklagten versucht wird, deutlich zu machen, dass der "Verräter" keine Angst zu haben brauche: eine konkrete Gefahr bestehe für ihn nicht; wenn er sich nicht weiter vor Gericht in der Angelegenheit äußern wolle, liege dies daran, dass er davor zurückscheue, sich selbst zu belasten.

Wenn ein Alois Mannichl als Protagonist einer sich mehr um die wahren Belange der Menschen kümmernden Ordnungskraft von diesem rechten Gesox einfach gnadenlos attackiert wird, ihnen letztlich schutzlos ausgeliefert: spätestens dann müssten die Alarmglocken schrillen und in der Presse etwas energischer Laut gegeben werden: Mit uns nicht, ihr Dumpfbacken. Aber nein! Die Journalisten wagen es nur, davon zu sprechen, dass es sich bei dem Attentäter "vermutlich" um jemanden aus der rechten Szene handele. Was auch im weiteren Verlauf dieser Geschichte typisch ist: Die Taktik, Nebelgranaten zu werfen, um die Verantwortlichkeit der Rechten unkenntlich werden zu lassen. Ob solcher Gegebenheiten und Entwicklungen in unseren Landen möchte dem Smiley das Grienen wirklich vergehen.

PS1: Die nebenstehende Zeitungsmeldung, genau 10 Tage nach der Veröffentlichung dieser Materialien in meinem Blog erscheinend, belegt, dass die Einschüchterungsversuche, die von den Rechten unternommen werden, Programm sind. Bezeichnend für die Haltung der Presseleute ist in meinen Augen das Bemühen, den Tatverdacht im Fall Mannichl auf Punks oder eine andere Gruppierung abzuwälzen.
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
PS2: Folgende, hauptsächlich an die Leserbriefredaktion der HAZ gerichtete eMail ging um die Mittagszeit aus meinem Infolabor heraus:

----- Original Message -----
From: Klaus Bickmann
To: Presse-hazlesbred
Cc: Presse-hazlesberf ; Presse-hazarchiv ; Presse-hazanz ; Presse-HAZ Justitiar ; Presse-haz
Sent: Monday, December 22, 2008 12:10 PM
Subject: Leserbrief
Klaus bickmann Bredenbeck*, den 22.12.08
D-30974 Wennigsen fon+fax 05109/63551
Angerweg 6 a eMail K_Bickmann@web.de

Adressat/en/innen
in Sachen

Rechtsbeugung durch Juristen


Sehr geehrte/r Adressat/in,

am Wochenende habe ich die Niederschrift des Posts......
135 "Viele Grüße vom nationalen Widerstand. Du linkes Bullenschwein, du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum":.....
....unterbrochen. An dem Punkt, an dem ich die für mich in dem Verfahren gegen die Hells Angels deutlich werdende Rechtsbeugung und Strafvereitelung für die weitere Darstellung vorsah. Der heute in der HAZ erscheinende Artikel über die richterliche Anzeige in der Sache enthebt mich in gewisser Weise der Notwendigkeit einer etwas umständlicheren Argumentation. Wenn Sie denn die Traute haben, auch andere gegen die Umtriebe von Rechts laut werdende Stimmen in Ihrem Blatt zu veröffentlichen, dann nehmen Sie dies bitte als Leserbrief. In den ich auch noch die Adresse meines im Internet einsehbaren eLogs - auch Blog genannt - stelle: www.cross-corner.blogspot.com. Randbemerkung: Da ich in Sachen Promotion für einen wunderschönen Bildband soeben erst ca. 8000 Adressen mit dem entsprechenden Link nach der Adressübernahme habe versorgen können - gemeint hier der Post 114 -, steht es mir natürlich frei, für eine weitere Verbreitung auch dieser Stellungnahme in der Angelegenheit zu sorgen.
Klaus Bickmann, Bredenbeck
Mit freundlichem Gruß Klaus Bickmann

*A. Frhr. Knigge
____________________________________________________
1. Wer sich aus dem Infozirkel - von martin_cross@web.de resp. k_bickmann@web.de - ausklinken möchte, der vermelde sich bitte dahingehend. Es reicht dann ein "Stopp" oder "Unsubscribe" im Betreff der Antwortmail.
2. Eine andersorientierte Rückmeldung wäre selbstverständlich nicht von Übe
l.

||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
PS2: Drei Tage nach der Niederschrift dieses Eintrags registriere ich in der HAZ, dass die Einlassungen des in Sachen Strafvereitelung im Amt tätig gewordenen Richters als "Tiraden" bezeichnet werden. Was in mir den Verdacht erhärtet, dass bei dem besagten Presseorgan denn doch wohl so einige rechtsgewirkte Leu/t/ch/t/en - in der Wahl der Buchstabenkombination ist man hier frei - zugange sind. Die halt mit den in der rechten Szene agierenden Bedrohungskräften sympathisieren, nach Möglichkeit argumentativ alles von ihne abwendend, was deren Stellung bedrohen könnte. Wobei für mich etwa auch die Frage interessant ist, ob man in dieser Angelegenheit überhaupt den Fürsorgegesichtspunkt juristisch anziehen kann. Ich halte dafür, dass er nicht die ihm hier zugeschriebene Relevanz hat.
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
PS: Es ist mir unerfindlich, wieso im Browser Mozilla Firefox mit einem Mal eine ganze Reihe von Gestaltungselementen einfach verschütt gegangen ist. Dem habe ich bis dato - aus Gründen, die sich in Post 114,
diesen abschließend, dargestellt finden - den Vorzug gegenüber dem Internet Explorer gegeben. Angesichts dieser neuen Sachlage ergeben sich für mich Veränderungen in der Bewertung der Leistungsangebote.
AUF JEDEN FALL: DEN BROWSER INTERNET EXPLORER NUTZEN, UM DIE TAGEBUCHEINTRÄGE MIT IHREM VOLLEN GEHALT ZU SICHTEN!!!



















75 Posts mit Zentralcharakter

Und hier noch der Link zu meinem Energieblog:
http://www.energieinfo-alternativ.blogspot.com/

Die Kontaktadressen und zurück zur Startseite:
martin_cross@web.de
und k_bickmann@web.de
http://www.cross-corner.blogspot.com/



Keine Kommentare: