Freitag, 16. Juli 2010

783 Eine uralte Einsicht betreffend das Wesen des Menschen vs. das ABC des Glaubens.


Das Begehren nach Besitz und Reichtum
macht uns blind.
Wir sind wie Taschendiebe,
die nicht genug bekommen können.
Und wenn wir nicht das bekommen,
was wir begehren,
sind wir enttäuscht.
Selbst wenn wir es bekommen,
sind wir oft nicht glücklich.
Sieh zu, dass du nur wenige Dinge begehrst,
dann wirst du glücklich sein.

Nach:Milindapanha 42
16. Juli 2010


aLLES BEWIRKT CHRISTUS: DEMUT EINFACHHEIT FÜLLE GERECHTIGKEIT HARMONIE.

Das, was sich in dem Spirit Letter von heute und dem anschließenden, in
alphabetische Reihenfolge seiner Bestandteile gebrachten Statement
festgehalten findet, ist ein Kontrastprogramm, das auch die allerwenigsten
Zeitgenossen auf ihrem Bildschirm resp. auf ihrer Platte haben dürften.

Innerhalb des von mir formulierten Statements findet sich die FÜLLE besonders
hervorgehoben. Weil sie es nämlich ist, die Jesus seinen Zeitgenossen und deren
Nachkommen als Frucht des Vertrauens in den Vater und den Geist vor Augen
führen wollte. Ein Vertrauen, welches sich nach meinen Erfahrungen am
wirkungsvollsten aufbaut, wenn man denn dazu findet, immer wieder die
Räume innerer Stille aufzusuchen, sei es, dass in ihnen meditiert wird, sei es,
dass sie ein intensives Naturerleben beinhalten, sei es, dass in ihnen Musik
erklingt - oder, oder, oder...

Die Menschheit hat sich jedoch so gut wie vollständig darauf verlegt, die Fülle
im Materiellen zu suchen und das Laute, das Marktschreierische gegenüber den
leisen Klängen zu bevorzugen. In dem Glauben, Zufriedenheit und Erfolg aus
dem beziehen zu können, was solcherlei ihnen zu versprechen scheint. Dass die
Deutschen dem Marktschreier Hitler aufgesessen sind, ist nur ein Posten aus der
Phalanx der Irrtümer, denen die Menschen aus den hier nur kurz angesprochenen
Gegebenheiten heraus aufzusitzen pflegen. Für die Individuen wie für deren
Verbünde ausnahmslos mit mehr oder weniger katastrophalen Folgen verbunden.

Das nachstehend in den Abschlusskasten gestellte Fotomotiv soll hier das auf
das Materielle gerichtete Sinnen und Trachten symbolisieren: Da sind die
Prozente, die irgendwo aufgeschlagen oder aber eingespart werden können, so,
dass sich für den sie ins Auge Fassenden eine Mehrung seines Besitzstandes
ergibt - oder aber für ihn günstigere Situation hinsichtlich seiner
Ausgabeverpflichtungen.

Zu letzterem Punkt sei hier zunächst einmal hingewiesen auf das Desaster,
welches von dem Unternehmen BP einzig und allein deshalb inszeniert worden
worden ist und wohl weiter inszeniert werden wird, weil man bei ihm Wert
darauf legte, die für Kontrollen und Sicherungsmaßnahmen fälligen Ausgaben
so weit wie nur irgend möglich zu reduzieren. In deutschen Landen hat sich
sich auch erst soeben eine auf ähnlichem Level sich bewegende Geschichte
abgespielt. Gemeint ist das Debakel mit den bei Hitzegraden von über 40 Grad
nicht mehr funktionierenden Klimaanlagen in den ICE-Zügen. Dazu ein Zitat
aus dem Leitartikel "Kerngeschäft" in der heutigen HAZ: "Einmal mehr zeigen
jetzt im deutschen Bahnbetrieb alle Verantwortlichen mit dem Finger auf den
jeweils anderen. Die Bahn spricht davon, dass Siemens mangelhafte Züge
geliefert habe. Siemens kritisiert im Gegenzug die Bahn und wirft ihr vor,
die notgwendige Wartung vernachlässigt zu haben; man habe der Bahn
entsprechende Verträge angeboten, diese seien aber abgelehnt worden.
Das Eisenbahn-Bundesamt wiederum, die für die Bahn zuständige Aufsichtsbehörde,
erhebt drohend den Zeigefinger. Doch auch die Herren vom Amt verdanken
ihre Erkenntnisse über überhitzte Züge, die sie jetzt alarmiert zu Kenntnis
nahmen, nicht etwa einer Mitteilung auf dem Dienstweg, sondern schlicht
und einfach den Medien."

Mit anderen Worten: Die Prozente, die das Unternehmen Deutsche Bahn
beim Ordern von nicht für höhere Hitzegrade ausgelegte Technik gespart
hat und die Prozente, die es zunächst auf der Habenseite seines Kontos
verbuchen konnte, weil es bei der Wartung allüberall sparte - man denke
dabei auch an die S-Bahn-Kalamitäten in Berlin -, die lächeln es nun nicht
mehr an, sondern bereiten ihm arge Kopfschmerzen. Das Bahnunternehmen
hat also in seinem Streben nach einer Maximierung des Gewinns einen so
herben Rückschlag erlitten, dass es eigentlich aufmerken müsste. Mit der
Folge möglicherweise, dass es nicht wieder blind in eine ähnliche Situation
hineinstolpert. Dem Unternehmen BP, welches bei der Kontrolle und Wartung
seiner Bohrplattform vor der Küste Amerikas ebenfalls nur ein paar Prozente
bei dem entsprechenden Aufwand einsparen wollte, ergeht es ja im Grunde
genauso - nur dass sich halt bei ihm die Schadensfolgen in einer ganz anderen
Größenordnung bewegen.

Kehren wir aber zum mehr Grundsätzlichen bei der ganzen Angelegenheit
zurück. Das in dem Spirit Letter angesprochene Begehren nach Besitz und
Reichtum hat, etwas genauer besehen, eigentlich seine Wurzeln in dem
Wunsch nach Erfüllung - und damit in einem immateriellen Daseinsfeld.
Diese Erfüllung aber kann wesensgemäß immer nur aus der spirituellen
Sphäre heraus bezogen werden. Man mag es sich so oft und so massiv einreden
wie man will: der Besitz materieller Reichtümer kann keine Zufriedenheit erzeugen.
Im Gegenteil: er verbaut dem Menschen in aller Regel den Weg, der auf das
Transzendente zuführt.

Aus einer solchen Sicht der Dinge heraus gelangt man ganz leicht zu einer
anderen Gewichtung dessen, was einem von denen, die davon profitieren,
dass sie das Streben des Menschen nach Erfüllung auf den materiellen Sektor
umlenken, ihn so von seiner eigentlich Bestimmung ablenkend, immer wieder
vorgegaukelt wird: Man nimmt es einfach als Trugbild wahr und zieht für sich
die Konsequenz, auf materielle Stimuli und Statusversprechen weniger
empfängnisbereit zu reagieren.





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