Dienstag, 8. Mai 2012

1692 "Die Gruppe, die im NS-Staat wirklich zur Macht kam, war die Monopolwirtschaft" & "Es gab 1945 keine 'Stunde Null', sondern vor allem den Willen





........ zur Kontinuität": zwei Zwischenüberschriften in Zeitungsartikeln, die dem Blogger bei seinem diesjährigen Spiekeroog-Aufenthalt auf etwas eigenartige Weise in die Hände geraten sind, und die ihn veranlassen, seinen Esprit anders als die für die Marke ESPRIT angetretenen Damen es auch ihm nahelegen, in Bewegung zu setzen. Die Süddeutsche Zeitung, die er noch so gut wie nie gelesen hat, lag mit einer älteren Nummer im Lesesaal der Kogge aus, sodass er keine Skrupel hatte, den von dem Journalisten Rolf Lamprecht verfassten Beitrag "Schwarz-Rot-Braun" aus ihr herauszutrennen und einzustecken. Da dieser Artikel in mancherlei Hinsicht genau das aussagt, was von dem Blogger an mittlerweile schon zig Stellen in diesem elektronischen Bondbuch an Kritik zu den hierzulande herrschenden Verhältnissen formuliert wurde, freut er sich natürlich, von wissenschaftlicher Seite Unterstützung bei den von ihm vorgetragenen Argumenten zu finden, und dass er einen Beleg dahingehend hat, dass er mit dem mehr thesenartig von ihm Ausgesagten gar nicht so verkehrt liegt. Anhand der in den beiden Texten gelieferten Belege glaubt er behaupten zu dürfen, dass das von Hitler und der um ihn herum versammelten Corona von unfähigen Lumpen ins Spiel gebrachte Herrenmenschentum in der Nachkriegszeit von denjenigen zur Verschleierung ihrer eigenen Umtriebe genommen worden ist, denen die eigentliche Schuld an dem Debakel zugeschrieben werden muss - den Vertretern des Monopolkapitals. Die hatten natürlich ein vitales Interesse daran, dass nach 1945 nichts ruchbar wurde von dem, was auf ihre Veranlassung und ihr Geheiß hin unter oder von den Nazis inszeniert worden war.
Submitted by Anne
Bei dem fraglichen Artikel handelt es sich um die Besprechung eines Buches, das im Verlag C.H.Beck zum Preis von 68 Euro erschienen ist und den Titel trägt "Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland". Da sachlich zugehörig, sei hier auch noch der Hinweis auf das Buch "Ich gehe bis nach Karlsruhe" genannt, welches von dem Autor des Zeitungsartikels über die Geschichte des Bundesverfassungsgerichts im vergangenen Jahr publiziert worden ist (der entsprechende Hinweis ganz außen rechts in dem elektronischen Duplikat zu finden - aus Platzgründen senkrecht gestellt). Der Schreiber dieser Zeilen handhabt es hier so, dass er die die in dem hier eingestellten Duplikat des Beitrags mittels Unterstreichung hervorgehobenen Stellen des von Lamprecht verfassten Textes in der Reihenfolge der Markierungen zitiert, um daran anschliießend die gedanklichen Verbindungen zu dem von er Autorin Sibylle Toennies verfassten Text herzustellen. Was bei der Betrachtung der Gott sei Dank auf jeweils einer Seite DIN A4 unterzubringenden Beiträge ins Auge springen wird, ist, dass er wesentlich mehr Hervorhebungen aufweist als der hier eingangs gestellte.
I’ve gotten more than my fair share of bad gifts over the years. They are mostly enjoyed by someone else or stored at my mom’s attic. My boyfriend got this cute stuffed hedgehog from his mother for a Christmas present. He was 25 at the time. It’s not hidious, but every year my boyfriend tells her we want practical gifts and money or gift cards are way better than useless knick-knacks. I guess she just can’t help herself… -Submitted by Mo
Lamprecht schreibt: "Der sezierende Blick mit dem der Rechtshistoriker Michael Stolleis ans Werk geht, dürfte patriotischen Schwärmern ... wenig gefallen. Zu deren Idylle (oder Ideologie) passt ganz und gar nicht, dass er einen, vielleicht sogar den Geburtsfehler der Bundesrepublik unnachsichtig benennt. Stolleis hält fest, wie dürftig der kleinste gemeinsame Nenner ausfiel, mit dem die politische Klasse den Neustart begann: 'Der Antikommunismus war das einzige Element der NS-Weltanschauung, das bruchlos und mit öffentlicher Billigung fortgeführt werden konnte.' Die braune Vergangenheit [der Schrifthintergrund bei diesen Auslassungen wurde wegen des hier Thematisierten mit eben einem Braunton gewählt] der meisten 'war bald vergessen, verschüttet, wurde beschwiegen'. ... Sein Verdienst: Er schärft die Konturen eines ziemlich blassen Gebildes, das sich öffentliches Recht nennt und den Staatsapparat meint." Das sind Aussagen, die der Blogger nur zu gerne elektronisch übernommen und gesichert hat, so, dass sie auf Dauer einsehbar sind und als nahrhafte Konserve für diejenigen dienen können, die auch nicht damit zufrieden sind, es nolens volens mit einem Gebilde zu tun zu haben, dessen Inhumanität regelrecht zum Himmel schreit. Es ist doch so, dass der wahre Charakter des Systems mit System verschleiert wird - von dessen Protagnonisten wie von dessen Nutznießern gleichermaßen. Und es ist so, dass man zumindest innerlich pausenlos Protest anmelden muss, um nicht in die Situation geraten zu müssen, nur noch die innere Emigration als Ausweg zu haben.st anzumelden ist.

Submitted by Betsy
Auch wenn die Repräsentanten und Drahtzieher sich noch so freundlich geben und sich selbst oder aber von den in ihrem Sinne agierenden Medien einen Heiligenschein aufsetzen lassen: dadurch ändert sich nichts an der Inhumanität, die diesem seltsamen Gebilde eignet. In der hier Gott sei Dank konservierbaren Vorlage heißt es an den markierten Stellen weiter: , die für den Blogger Urkundencharakter hat, heißt es festhält, ist für den BloggerLamprecht schreibt an den in der elektronisch übernommenen und gesicherten zu diesem sich nur human und freundlich gebenden Gebilde weiter: "Der herkömmliche Blick zurück war bislang, das wird schnell klar, mit vielen frommen Lügen gepflastert. Es gab 1945, ANDERS ALS DIE FAMA BESAGT, KEINE 'STUNDE NULL', sondern vor allem den Willen zur Kontinuität. Dafür zahlten die neuen Machthaber einen doppelten Preis: zum einen mit der 'Besetzung von Exekutive und Judikative durch die alten Fachleute', zum anderen mit einem 'Schweigen über die NS-Zeit'. Wer die heile Welt störte, erntete Empörung, wie das Bundesverfassungsgericht, das die Dienst- und Beamtenverhältnisse wegen ihrer Verbundenheit mit dem NS-Staat für erloschen erklärte."

Diese Textübernahme abschließend, seien noch die drei verbliebenen hervorgehobenen Textpassagen zitiert. Nicht ohne hier zuvor noch die Aussage von Michael Lewis einzubringen, deren Übertragbarkeit auf die hier skizzierte Situation nach 1945 als vom Grundsatz her gegeben aufgefasst werden mag : "Derweil hatten die alten Seilschaften eine Schlüsselposition nach der anderen besetzt. Im Bundesnachrichtendienst, notiert Stolleis, seien 'schon 1952 insgesamt 56 NS-Funktionäre amtsbekannt gewesen', eine Zahl, die 1960 auf 200 nach oben korrigiert wurde. Das Bundeamt für Verfassungsschutz hatte mehrere Präsidenten und Vizepräsidenten mit brauner Vergangenheit ... Auch der BKA-Präsident Dickopf kam aus dieser Ecke. Manchen Behörden trieben die Schamlosigkeit auf die Spitze. Das 'Zigeuner'-Referat im Bayerischen Landeskriminalamt wurde vom 'Zigeuner'-Spezialisten der SS, Josef Eichberger, verwaltet." Äußerst bezeichnend auch das, was an der zuletzt markierten Stelle zu finden ist: "Die 'Berufsverbote' im deutschen Westen waren eindeutig eine Sanktion für falsche Gesinnung."


Eine falsche Gesinnung hegen nach Ansicht des französischen Philosophen Michel Serres - und mit ihm kommt zusätzlich noch eine weitere Person ins Spiel, die Gehaltvolles zu politischen Vorgängen zu sagen weiß - die Politiker des alten Schlages. Aus dem in der Nähe seines Schreibtischs herumliegenden Material kann der Blogger dazu die folgenden Passagen zitieren - entnommen einem Intervie mit der FAS-Journalistin Julia Encke. Auf die Frage "Würden Sie sagen, dass sich die politische Klasse und die Intellektuellen in den letzten Jahren mehr und mehr voneinander entfernt haben?" gibt Serres folgende Antwort: "In der politischen Klasse bleibt man sehr unter sich und hat Spezialisten herangezüchtet, die für die Analyse zuständig sind. Das sind Politikwissenschaftler, Spezialisten für Wahlprognosen, Soziologen. Was ich meinte, als ich sagte, die Präsidentschaftskandidaten [Sarkozy und sein Kontrahent] seien 'alte Opas', ist ein Riss, der den Diskurs de politischen Klasse vom Zustand der Gesellschaft trennt. ... Die gegenwärtige Gesellschaft ist den überholten Institutionen in eigentlich allem voraus."

An diesem Punkte kommen für Serres die "Däumlinge" ins Spiel - von ihm "Petite Poucette" genannt: "Ich haben den Ausdruck in Anlehnung an die besondere Gabe gewählt, mit der sie mit beiden Daumen die Tasten ihrer Mobiltelefone bedienen. Sie leben in einer neuen Ära, in einer Welt der sozialen Netzwerke, in der jeder in jedem Moment das Wort ergreifen kann. Allein bei Facebook sind es ja bereits 850 Millionen Menschen. Diese Technologien werden neue Formen der Demokratie mit sich bringen. " Mit diesen Überlegungen greift Serres Gedanken auf, die er mehr zu Anfange des Interviews anstellte: "Ich sehe meine Arbeit darin, den aktuellen Zustand der Gesellschaft zu analysieren und zu zeigen, dass in unserer Gesellschaft Neuerungen stattgefunden haben und stattfinden, die im politischen und medialen Spektakel gar nicht richtig vorkommen. Die Welt hat sich völlig verändert ...: Die Lebenserwartung ist gestiegen, die Weltbevölkerung gewachsen, alte soziale Gefüge sind dabei, sich aufzulösen. Ganz abgesehen von den neuen Kommunikationstechnologien, globalen und virtuellen Communities. Die politische Klasse, die uns zu regieren versucht, hinkt diesen Veränderungen der Gegenwart aber völlig nach." Folgende Äußerung in dem Interview macht dem Blogger Serres bersonders sympathisch: "ICH SELBT BIN EIN ANHÄNGER DES FREIEN ZUGANGS ZU ALLEN INHALTEN. ICH FINDE ES WICHTIGER, DASS EIN BUCH GELESEN, ALS DASS ES VERKAUFT WIRD." Sympathisch vor allem deshalb, weil auch er der Möglichkeit der Teilhabe und des Weiterkommens sowohl der Individuen wie des gesellschaftlichen Apparates durch sie allen ökonomischen Belangen gegenüber den Vorrang einräumt, die sich darüber hinaus noch ins Spiel bringen lassen.


Tag für Tag sind die Zeitungen voll mit Signalen, aus denen erkenntlich wird, dass alle, aber auch wirklich alle Lebensbereiche von den Akkteuren auf der wirtschaftlichen Ebene gesteuert werden und der "höheren Einsicht" der Politiker folgend, auch gesteuert werden sollen. Wer sich bei diesem Trommelfeuer nicht geschlagen gibt und nur noch shopped und shopped und shopped, der soll den ausgegebenen Losungen zufolge über so gut wie keinen Status mehr verfügen. Da erscheint es dann tatsächlich besser, sich diesem Druck zu beugen und sich etwas zuzulegen, was man eigentlich gar nicht will, sondern im Grunde seines Herzens sogar verabscheut, weil man sich mehr und mehr fremdbestimmt erfährt. Dass diese Fremdbestimmung keine Grenzen hat und von den wirtschaftlich mächtigen Akteuren in ganz besonderer Weise und ganz massiv betrieben wird, dafür steht hier das Beispiel Monsanto. Welches man sich genauer anschauen sollte.
This was a gift from my then boyfriend’s Mother.  I am going to guess ,judging by this gift, that she did not like me very much.  Luckily, I didn’t have to open this gem in front of her.  I am not sure my acting skills would have been good enough to keep my face from saying what my mind was thinking.  This thing was too ugly to even use for re-gifting so I put it out of its misery, and threw in the garbage. -Submitted by Katie
Mit diesen Ausführungen ist der Punkt erreicht, an dem der FAS-Artikel "Behemoth und Leviathan [links und rechts in ihrer staatstragenden Funktion erscheinend]", verfasst von der Journalistin Sibylle Toennies, einer näheren Betrachtung unterzogen werden soll. Vorab ist zu klären, was mit den beiden im Titel ihres Beitrags erscheinenden Begriffen gemeint ist. Dazu heißt es in der 3. Textspalte: "Bei Thomas Hobbes symbolisiert der Leviathan, so furchtbar er auch ist, doch einen erstrebenswerten Zustand, nämlich die Zentralisierung der Macht; der Behemoth hingegen ist ein wirkliches Ungeheuer: die unkontrolliert umherschwappende Herrschaft partikulärer gesellschaftlicher Gruppen.

Der Leviathan symbolisiert den friedlichen Zustand, der unter Hobbes Einfluss über die letzten Jahrhunderte tatsächlich eingetreten ist: Eine zentrale Instanz konnte nach und nach das Gewaltmonopol erringen und dadurch, dass sie die gesellschaftlichen Partikularmächte in Angst und Schrecken versetzte, letzten Endes den Adel und den Klerus entmachten und Fehde und Bürgerkrieg beenden. Dieser Zustand besteht bis heute - zu unser aller Zufriedenheit, zumal es gelungen ist, den Leviathan durch demokratische Checks und Balances zu bändigen."

Der Autorin geht es im Wesentlichen darum, mit der Vorstellung aufzuräumen, der Nationalsozialismus habe Deutschland ein Übermaß an Staatsmacht gebracht, deren Missbrauch dazu geführt habe, "dass die Staatsidee durch die ... Exzesse desavouiert" worden sei. Dieser Ansicht hält sie eine völlig andere Sehweise entgegen: "Die preußische Staatskonzentration wird ja gern dafür verantwortlich gemacht, dass der Totalitarismus in Deutschland so einen guten Nährboden fand. Schon die ... Staatstheoretiker Franz Neumann und Ersnt Fraenkel machten jedoch kein Übermaß, sondern einen Mangel an Staatsmacht und das Überwuchern der Partikularmächte für Hitlers Aufstieg verantwortlich. Der NS-Staat war nach ihrer Auffassung nicht etwa der Exzess der Zentralisierung, sondern ihre Aufhebung und die Auflösung der festen Strukturen zugungsten eines formlosen, dem Zufall unterworfenen Machtgeschiebes."

Zu den Partikularmächten führt Toennies in einem historischen Rückblick aus, dass Friedrich der Große, der "Alte Fritz", in Fortführung der elterlichen Tradition - sein Vater war Friedrich Wilhelm I. - dafür gesorgt habe, dass keinem Sonderinteresse der Anspruch auf die Zahlung von Staatsgeldern zugebilligt wurde: "Nach preußischem Staatskonzept war es überhaupt keiner Partikularmacht erlaubt, so zu wachsen, dass ihr Gedeih und Verderb eine Staatsangelegenheit wurde". Dies insbesondere auch bei den Banken, die es zur damaligen Zeit schon gab. Zu Wilhelm I. schreibt die Autorin weiter: "Alle Forderungen der 'gesellschaftlichen Zwischenmächte', insbesondere des Adels, wies er zurück und behauptete ihnen gegenüber die Souveränität des Staates. ... Zwei Generationen später sollte Hegel die Deligitimierung der Sonderinteressen zur Grundlage seiner Staatsauffassung machen. Der aus Schwaben eingewanderte preußische Staatstheoretiker hatte die Übermacht der gesellschaftlichen Zwischenmächte schon von früh auf als schädllich erkannt. Bereits in einer Jugendschrift hatte er ihnen die Schuld daran gegeben, dass das Alte Reich zerfiel."

Toennies geht dann her und überträgt dieses Konzept auf die aktuelle Lage des Staatswesens. Sie schreibt dazu: "Wollte man die Zurückweisung der partikularen Interessen, die in Preußen Prinzip war, der Gegenwart empfehlen, so wäre die Autorität, die es zu ruinieren gelte, die Machtstellung der Banken. Man würde versuchen, diese Autorität, die es ihnen erlaubt, ihren Bankrott zur Staatsangelegenheit zu erheben und auf Staatskosten abzuwenden, aufzulösen und die Finanzwirtschaft so gestalten, dass das Staatswohl von ihrem Verderb unberührt bliebe." Mit der Rückbesinnung und Rückwendung zum preußischen Staatskonzept sieht die Journalistin allerdings ein Moment verknüpft, welches im Widerspruch zu der seit Jahrzehnten kultivierten und auch zurzeit populären Auffassung von Staat und Gesellschaft steht: der dabei fälligen Aufgabe des Prinzips "Partizipation und Teilhabe". Welches, wie sie kritisch bemerkt, ausschlaggebend dafür geworden sei, dass Lobbyismus und Bestechung auf den verschiednen Bühnen der Politik Raum greifen konnten.

Lobbyismus und Bestechung als Bestimmungsgrößen im politischen Geschehen waren im III. Reich verzichtbar, dieweil die Interessengruppen direkt Einfluss auf den Gang der Dinge nehmem konnten. Der Staatstheoretiker Neumann gelangt diesbezüglich zu diesen Schlussfolgerungen: "Was aber ist nun die Struktur des Nationalsozialismus, wenn es sich nicht um einen Staat handelt? ... Ich wage zu behaupten, dass wir es hier mit einer Gesellschaftsform zu tun haben, in der die herschenden Gruppen die übrige Bevölkerung direkt kontrollieren - ohne die Vermittlung durch den wenigstens rationalen, bisher als Staat bekannten Zwangsapparat ... Die Partein und die Wehrmacht waren die Mächte, die nach Neumanns Analyse statt eines Staates regierten; DIE ENTSCHEIDENDEGESELLSCHAFTLICHE GRUPPE ABER, DIE IM NATIONALSOZIALISMUS ZUR HERRSCHAFT GELANGT IST, WAR FÜR IHN DIE MONOPOLWIRTSCHAFT."
“My grandmother gave me this awful dress/nightgown (?) this past Christmas. I’m 22, and in no way into monkeys. Immediately following me opening this monstrosity, she says, “because we called you Monkey when you were a baby”, my mom quickly responded “no we didn’t”. Thanks for the save mom, but I’m still stuck with this strange ass dress.”  -Submitted by Jordyn
Wer sich den fraglichen FAS-Artikel näher ansieht und dann auch zu Gemüte führt, dem müsste eigentlich aufgehen, dass einem hinsichtlich der Rolle, die Hitler gespielt hat, das Blaue vom Himmel heruntergelogen wird. Dies schlicht und ergreifend deshalb, weil die zu der Zeit eigentlich tonangebenden und halt auch heutzutage dominierenden Kräfte ein vitales Interesse daran haben, nicht als Betreiber eines Systems in Erscheinung zu treen, welches dem Menschen im Grunde jegliche Würde aberkannt hat und weiterhin aberkennt.

Dies spiegelt sich auch in der Behandlung von kleinen und mittleren Unternehmern wieder, zu denen es bei Toennies heißt wie folgt: "... Handwerker und Kleinhändler wurden zwar im Parteiprogramm und in der Propaganda ideologisch hofiert; tatsächlich aber wurden diese Gruppen unter dem nationalsozialistischem Regime benachteiligt und stark dezimiert. DENN IN WIRKLICHKEIT HATTEN DIE IN TRUSTS UND KARTELLEN ZUSAMMENGEFASSTEN GROßUNTERNEHMEN FREIES SPIEL. ... Unter ihrem Einfluss hatte die nationalsozialistische Machtausübung nicht mehr die Form des Staatlichen. Sie unterlag nämlich nicht mehr allgemeinen Gesetzen, sondern erfolgte im Wege von 'Maßnahmem' - Einzelfallentscheidungen, denen keine allgemeinen Regeln zugrunde lagen und die im rechtsfreien Raum getroffen wurden. Sie waren das Ergebnis von Kompromissen der herrschenden gesellschaftlichen Gruppen, die von der 'staatlichen' Führung ausgehandelt wurden - einer Führung, die nicht den 'Staat', sondern die Partei repräsentierte."

Ganz konkret auf die Gegenwart bezogen, warnt die Journalistin vor der Hypertrophie der partikularen gesellschaftlichen Mächte, deren Vertreter vom Staat erwarten, "dass er - wenn das Allgemeinwohl es nötig macht, die Folgen ihrer Misswirtschaft zu beseitigen - riesige Subventionen ausschüttet, die JENSEITS VON ALLGEMEINEN REGELN IM WEGEN VON MAßNAHMEN AUS DEM FISKUS BEREITSGESTELLT WERDEN." Die Autorin beschließt ihre Ausfüührungen, deren Brisanz dem interessierten Leser hoffentlich bei der Sichtung ihres Beitrags aufgeht; mit folgendem Statement: "Preußen sei der Vorläufer des Faschismus - auch diese Vorstellung gilt es zu überwinden, wenn die zentralisierte Staatsmacht die gebührende Anerkennung finden soll." Welcher Darstellung sich der Blogger nur anschließen kann, hat er sich doch auf deshalb auf den Weg gemacht, um den Staatsapparat mit seinem immer noch herrschenden Unrechtssystem richtig in seine Bestandteile zu zerlegen und die von ihm produzierten Verlogenheiten so weit wie möglich aufzudecken.

PS: Nachfolgend aus einem Link übernommene, in Gegenrichtung zu diesem elenenden Unrechtssystem weisende Anhaltspunkte, der dem Blogger mit Datum vom 11.d.Mts. von der Fairness Stiftung zugesandt worden ist:
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Die Anfänge

Martin and James - the start of an adventure FairDeal Trading wurde im Jahre 2004 von Dr. Martin Kunz und James Lloyd mit dem anfänglichen Ziel gegründet, FAIRTRADE zertifizierte Fußbälle nach Großbritannien zu importieren. Das Produktsortiment hat sich seitdem stark erweitert und umfasst heute ein umfangreiches Angebot fair gehandelter Sportbälle, ETHLETIC Sneakers und FlipFlops sowie viele neue Produkte aus Naturlatex wie Luftballons, Gummihandschuhe oder Gummiringe. Dabei hat Dr. Martin Kunz eine beispiellose Produktionskette im Bereich fair gehandeltem und vom Forest Stewardship Council zertifiziertem Naturkautschuk aufbauen können. Ein natürlicher Rohstoff, der die Grundlage fast aller Produkte von FairDeal Trading ist. Seit 2008 ist FairDeal Trading ein Teil von Community Foods Ltd.


Die Gründer - Persönliches Engagement und langjährige Erfahrung

Während der langjährige Friedens- und Menschenrechts-Aktivist James Lloyd vor allem den britischen Markt erfolgreich betreut, engagiert sich Dr. Martin Kunz für die Ausweitung der Produktpalette und ihrer Absatz-Chancen.

Seit 1992 hauptamtlich im Fairen Handel tätig, engagiert sich Dr. Martin Kunz bereits seit 1975 in diesem Bereich und hat 1987 über Dritte Welt Läden promoviert. Ende der 80er Jahre war er der erste Aufsichtsratsvorsitzende des Fairhandelshauses gepa. Ab 1991/92 baute er die erste internationale Fair Trade Siegelinitiative TransFair International (TFI) mit auf und war dort Geschäftsführer. In dieser Funktion hat er die Überführung in FairTrade Labelling Organization (FLO) International (1997) mit vorbereitet und war erster Geschäftsführer dieses weltweiten Dachverbands. 1994 erarbeitete er die Kriterien für Fair Trade besiegelten Tee, 1997/98 entwickelte er die ersten Kriterien für fair gehandelte Bälle und baute eine entsprechende Lieferkette auf. Seit drei Jahren ist sein Hauptarbeitsbereich der Aufbau von Lieferketten für fair gehandelte, Forest Stewardship Council (FSC) zertifizierte Gummiprodukte. Seit über 15 Jahren ist Dr. Martin Kunz außerdem Co-Vorsitzender des Anlage-Ausschusses von Ökovision, dem striktesten ethischen Investmentfonds in Deutschland.

James Lloyd
war in zahlreichen Aufgabenfeldern tätig, bevor er 2004 zusammen mit Dr. Martin Kunz die FairDeal Trading Partnership aufbaute. Er arbeitete als Koch für karibische Spezialitäten, führte ein Sushi Restaurant und fungierte als Wahlaufseher im Kosovo. Im Jahr 1998 war er an der Organisation eines Hilfskonvois mit Medizinischen Gütern für Flüchtlinge in Bosnien beteiligt. Im Sommer des Jahres 2000 schloss er sein Studium an der Universität von Sussex (Großbritannien) erfolgreich ab und half beim Aufbau eines Recycling Projektes in Goa (Indien). James Lloyd arbeitet heute im Stützpunkt Brighton und ist dort zuständig für den Vertrieb. Darüber hinaus engagiert er sich für die Entwicklung neuer Fair Trade Produkte in Großbritannien und Europa.



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