Samstag, 19. November 2011

1425 Die Petersburger Harmonie - wieder einmal Station machend im Calenberger Land und die Zuhörer mit Klangzauber entzückend.

Seit Jahren schon Pflichtübung für den Blogger und seine Holde: sich zu dem immer um diese Zeit in der näheren Umgebung veranstalteten Konzert auf den Weg zu machen. Aber selbst, wenn sie dafür weit fahren müssten: sie würden sich diese stets umwerfend schöne Veranstaltung nicht entgehen lassen. Die in der Barsinghäuser Klosterkirche mit ihrer geradezu unwahrscheinlichen Akustik wohl den ihr am ehesten gebührenden Rahmen gefunden hat.

Bis dato haben Männlein wie Weiblein noch keinen Chorgesang vernommen, der auch nur annähernd an das von den Männern Gebotene heranreicht, aus dem sich diese Singgemeinschaft zusammensetzt: 2 erste Tenöre, 1 zweiter Tenor, 1 Bariton und 2 Bässe. In ihrer Erinnerung hat sich kein Chor so präsent machen und halten können, wie dieser sich somit aus 6 männlichen, mit einer sagenhaften Stimmgewalt ausgestatteten Zeitgenosssen gebildete. Denen können beispielsweise Mannschaften, die als Donkosaken antreten, auch nicht entfernt das Wasser reichen. Und von denen steht auch zu vermuten - mehr dazu müsste sich aus dem Internet recherchieren lassen -, dass sie sämtlich eine Ausbildung als Solisten an einer vielleicht als Konservatorium (in Petersburg?) zu bezeichnenden Einrichtung genossen haben resp. selbst dort vermitteln.

An dem heutigen Abend, an dem der Blogger und seine Holde in genau der Reihe zu sitzen kamen, in der er im letzten Jahr zu der Veranstaltung interviewt worden war - s. den hier nachstehend gebrachten Post - kamen bei Ehepartner zu demselben Resultat: So gut waren die 6 Herren, von denen 2 Neulinge waren, eigentlich noch nie. Obwohl bis dato jedes ihrer Konzerte schon top gewesen war. Die Abfolge dabei wieder wie gewohnt: im ersten Teil geistliche Gesänge, im zweiten Volksweisen, Romanzen und beispielsweise auch die "Abendglocken" (auf Russisch) und "Guten Abend, gute Nacht" (auf Deutsch).

Montag, 22. November 2010

965 Martin Cross im Interview mit einer Reporterin der Calenberger Zeitung: Voll des Lobes über die Gesangskultur der Petersburger Harmonie.

PS: In dem nachträglich hier eingestellten Zeitungsbericht auf der dort erscheinenden Aufnahme zu erkennen - von hinten links: Der einzige 2. Tenor; der strärkste Bass: ein 1. Tenor; der einzige Bariton; ein weiterer 1. Tenor - der aber bei dem heutigen Auftritt nicht mit von der Partie war, sondern durch einen anderen vertreten wurde - von dem durch das Programm führenden 2. Tenor als "Junior" vorgestellt; der Dirigent, gleichzeitig auch Bass und Komponist.


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