Dienstag, 18. Dezember 2012

2017 "Schickedanz verlangt 1,9 Milliarden" in einer Klage wegen Falschberatung durch Finanzspezialisten. Im Gegensatz zu den AWD- und einem HDI-Geschädigten, der beim OLG Hamm ausgetrickst wurde, wird sie damit wohl durchkommen.


Tweets

Dieser Post wird immer wieder getweetet, weil das persönliche Erleben in ihm modellhaft steht für das Unrecht im System

AS (von dem Blogger als Analogon zum PS kreiertes Antescriptum): Anders als ursprünglich geplant, wird hier nicht ausschließlich die Forderung der Quelle-Erbin thematisiert, sondern es kommen in diesem Eintrag auch die Erfahrungen zum Tragen, die der hier wieder seine Notizen Festhaltende in recht jungen Jahren mit der Justiz machen musste. Weil an ihnen beispielhaft vorgeführt werden kann, dass und wie die Justiz sich von den Großen im Lande denn doch immer wieder mal ganz gerne ihnen zu Diensten machen lässt. Und weil an ihnen deutlich wird, wie hilflos derjenige ist, der es mit ihr zu tun bekommt in Angelegenheiten, bei denen einflussreiche Häuser ihre Interessen mit allen Mitteln der Kunst zu wahren sich gehalten sehen.

Hätte der Münsteraner Anwalt Meyer-Galander, der nach Vortrag durch den Schreiber dieser Zeilen aus dem Handgelenk heraus einen geradezu phänomenalen Schriftsatz in sein Aufnahmegerät diktiert hatte, auch vor dem OLG Hamm auftreten können - der Blogger hätte in seinem gegen den HDI geführten Schadensersatzprozess genauso obsiegt, wie ihm dies vor dem Landgericht Essen vergönnt gewesen war. Aber da von dem ihm zugewiesenen Anwalt und den Richtern ordentlich getrickst wurde. konnte er nur einen sehr bescheidenen Teilerfolg erringen. Wegen ihres die Usancen bei Gericht recht entlarvenden Charakters - eingebracht sei hier auch das, was dem Gustl Mollath vor einem solchen widerfuhr - s. dazu Post 2001, seien die entsprechenden Ausführungen jetzt sogar an den Anfang gestellt:

Wie bereits an ganz anderer Stelle in dieser Kommentarsammlung berichtet - s. dazu den nachstehend zu findenden Post 918 -, musste der noch meilenweit von seinen Bloggeraktivitäten entfernte junge Mann bei der in Sachen Regressforderungen vor dem OLG Hamm angesetzten Verhandlung erleben, dass der den Vorsitz führende Richter kein einziges Wort zu der Angelegenheit verlor, deretwegen der Haftpflichtverband der Deutschen Industrie (HDI) in die Berufung gegangen war.

Der in Hamm vorsitzende Richter beschränkte sich vielmehr darauf, festzustellen, die Richter der Vorinstanz hätten sich die "Sache zu leicht gemacht", um darauf dann mit den beiden im Gerichtssaal präsenten Rechtsanwälten die Spesenregelungen abzusprechen. Beim LG Essen war der HDI in Sachen Vergleichsabschluss durch den Vater nach dem Unfall von dessen Sohn in ganz jungen Jahren in allen Punkten unterlegen. Dass bei dem Fall ganz massiv gekungelt worden war und Absprachen getroffen worden sein mussten, wurde dem damals am Anfang seines Studiums Stehenden wie auch seiner als Zeugin nach Hamm mitgekommenen Freundin nicht zuletzt dadurch mehr als deutlich, dass der ihm zugewiesene Rechtsanwalt kein einziges Wort zu der ganzen Angelegenheit vorzutragen hatte. Die Freundin nach Beendigung der Gerichts"verhandlung": "Das war ja die reinste Farce!"

Das vorstehend nur Angedeutete verdient es, dahingehend ergänzt werden, dass bei dem Vergleichsverhandlungen mit dem Vater dieser zu der Zeit wirtschaftlich arg in der Bredouille war. Weil er nämlich als freier Handelsvertreter gegenüber einem Unternehmen Verbindlichkeiten in Höhe von mehreren tausend DM hatte. Inwieweit die Verhandlungsführer wahrnahmen, dass er ein ganz starkes Interesse an einer möglichst bald erfolgenden, abschließenden Regelung des Schadensfalles hatte, hat sich natürlich niemandem ausdrücklich mitgeteilt. Festzuhalten ist aber, dass seitens der beim HDI in der Essener Niederlassung dafür zuständigen Herren mit Mitteln operiert worden ist, die bei näherer Sichtung der Umstände eigentlich nur als arglistige Täuschung begriffen werden können.

Man enthielt dem Vater nämich die Untersuchungsergebnisse vor, zu denen man auf ärztlicher Seite gelangt war. Obwohl das Gutachten eines Neurologen einen Erwerbsminderungsgrad von 50 % auswies - bedingt durch allerschwerste Hirnverletzungen -, und die Verhandlungsführer Kenntnis von ihm hatten, gab man dem Vater, um bei dem Regress nicht allzusehr zur Kasse gebeten zu werden, zu verstehen, seinem Sohn sei kein dauerhafter Schaden entstanden. Dabei hatte er bei dem Unfall neben einer komplizierten doppelten Unterschenkelfraktur einen doppelten Schädelbruch, einen Schädelbasisbruch, eine schwere Gehirnerschüttterung sowie eine Gehirnquetschung davongetragen. In deren Folge er zunächst ca. 2 Wochen lang im Koma lag - im St. Josefs-Hospital zu Oberhausen-Sterkrade hatte man ihn deswegen gleich in die Sterbekammer verlegt - und sich später gezwungen sah, nach erfolgter Versetzung eine Klasse zurückzutreten. Dies, obwohl er nach einem Gutachten seines langjährigen Latein- und Klassenlehrers Dr. Siebert, der später Professor für vergleichende Sprachwissenschaft an einer Uni im Ruhrgebiet werden sollte, begabungsmäßig der beste Schüler der Klasse gewesen war. Hier wie auch im weiteren Verlauf sollte sich das Unfallopfer als völlig aus der Bahn geworfen erfahren.

Im Endeffekt sollte die vorstehend angesprochene, irreführende Auskunft dazu führen, dass der Vater, dem ja aufgrund seiner wirtschaflichen Notlage sehr daran gelegen war, möglichst bald zu einem größeren Geldbetrag zu kommen, zu dem Schluss gelangte, dass sein Sohn - richtiger: er selbst - mit dem Abfindungsbetrag in Höhe von 10000 Mark sehr zufrieden sein könne. Wobei er sich zu seiner Gewissensberuhigung sagen konnte, durch diese endgültige Regelung des Schadensfalles die Gefahr abgewendet zu haben, die ihm seitens der HDI-Leute nicht eingeflüstert, sondern ausdrücklich so bezeichnet worden ist, die Gefahr nämlich, dass sein Sohn eine Rentenneurose entwickeln könne. Wie aber sollte der in so etwas hineingeraten können, wo er doch keinerlei Ahnung von den ganzen Umständen hatte, die mit dem von ihm erlittenen Unfall einhergingen? Es ist doch schlicht und ergreifend so, dass die Formel Rentenneurose, von den HDI-Akteuren tückischerweise ins Spiel gebracht, einzig und allein den Zweck verfolgte, dem erkennbar vergleichswilligen Vater alle Skrupel zu nehmen.

Gott sei Dank konnte der Unfallgeschädigte trotz seiner geminderten Leistungsfähigkeit - er ermüdete bei geistiger Anstrengung sehr schnell, musste bei der Erledigung der Hausaufgaben immer wieder lange Pausen machen, seinen Kopf dabei auf seine auf den Schreibtisch niedergelegten Arme bettend. Vor allem aber konnte er sich Lerninhalte ganz schlecht merken. Deshalb sah er sich dann auch gehalten, das zunächst in Angriff genommene Jurastudium schon nach einigen Semestern aufzustecken und einen weniger anspruchsvollen Studiengang zu wählen. Wobei ersterer schon gleich zu Beginn unterbrochen wurde durch die in Post 918 beschriebene Refraktur seines falsch verheilten Schienbeinbruches. Die aber ließ in seinen Augen den Vergleich hinfällig erscheinen, welche Auffassung der von ihm konsultierte Rechtsanwalt Meyer-Galander prompt teilen sollte. Der sich nach dem Vortrag des mit langem Gips bei ihm aufgekreuzten Studenten sein Mikrofon griff und einen hieb- und stichfesten Schriftsatz auf die Platte des zugehörigen Aufnahmegerätes diktierte.

Bei der Berufungs"verhandlung" vor dem OLG Hamm, bei der, wie geschildert, einzig und allein die Spesen der in dieser Instanz eingesetzten Rechtsanwälte Gegenstand der Erörterung waren, konnte und sollte dies alles überhaupt nicht aufs Tapet kommen. Indem der vorsitzende Richter unter Bewilligung eines Betrages in Höhe von 5000 DM den Streitwert des Verfahrens auf 15000 Euro und damit auf das Limit begrenzte, welches überschritten werden musste, um eine Rechtsangelegenheit vor den BGH zu tragen, konnte er dem HDI weitere Unannehmlichkeiten ersparen. Wie nie wieder in seinem ganzen späteren Leben sollte sich der so sämtlicher Möglichkeiten der Einrede Beraubte vor- und genasführt erfahren. Weshalb er jetzt die ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzt, sich bei den Institutionen zu melden, die gemeinsam gegen ihn Front gemacht haben (s. dazu den folgenden Post 2019). 

Der Münsteraner Anwalt, dessen phänomenaler Schriftsatz den jungen Jurastudenten ungemein beeindrucken und ihm zu dem durchschlagenden Erfolg beim Landgericht Essen verhelfen sollte, erklärte sich nach diesem sehr dürftigen Teilerfolg grundsätzlich bereit, die Dinge bei einem vor dem BGH zu führenden Musterprozess noch einmal in die Hand zu nehmen, daran aber die Frage knüpfend, ob sein Gegenüber die Nerven habe, ein solches Verfahren während seines Studiums durchzustehen. Dieses Gegenüber hat Herrn Meyer-Galander dann nach einer ganzen Reihe von Jahren noch einmal in der Angelegenheit kontaktiert und auch Zuspruch erhalten - verbunden allerdings mit der Auskunft, er habe sich mittlerweile in einem ganz bestimmten Rechtsgebiet so eingerichtet und sei in ihm so gefordert, dass ihm kein Raum mehr für die Weiterverfolgung des Falles bleibe. Da der Fragesteller wusste, dass er ohne diesen integren Staranwalt keine Chance haben würde, erfolgreich gegen den HDI anzutreten, hat er die Angelegenheit auf sich beruhen lassen. Bis zum heutigen Tage. An dem er die Sache CORAM PUBLICO selber vortragen kann. Wie er es bis dato immer denn mal wieder getan hat.

 2019 "Jetzt geht ein Fall von Schadensregulierung zwar nicht in die nächste Instanz, wird dafür aber coram publico verhandelt", wird dem HDI mitgeteilt.

Montag, 25. Oktober 2010


918 "Ein Land im freien Fall". Und: "Es geht um Demokratie": Zwei Artikelüberschriften, die zu denken geben sollten. Weniger bezogen auf Pakistan, ...

Freitag, 19. Dezember 2008


134 Zur Fragwürdigkeit der Verwendung von Finanzmitteln im Gesundheitswesen. Am Beispiel eines hier coram publico verhandelten Falles von Schlafapnoe.

Samstag, 6. März 2010


622 Der AOK gehen vor dem Landessozialgericht die Argumente aus: Aus dem Verfahren in Sachen Schlafapnoe kann sie sich nur über den Streitwert retten.

Mittwoch, 8. Februar 2012


1573 "AWD-Kunden suchen Heil bei der Justiz": Zwischenbericht zu dem Stand der Dinge am Landgericht Hannover - Schlaglicht auf eine verquere Szene.

Hiermit sei das abgeschlossen,  was der Blogger in Abänderung seines ursprünglichen Vorhabens zu dem eigenen Erleben von Justiz hat notieren können und übergeleitet zu dem jetzt von den Anwälten der Quelle-Erbin vor einem in Köln tätigen Gericht angestrengten Verfahren.

Auf der Suche nach einer neuen Identität - Nachrichten Print - WELT ...

www.welt.de/print/.../Auf-der-Suche-nach-einer-neuen-Identitaet.htm...
2. Dez. 2012 – Der Finanzdienstleister AWD heißt künftig Swiss Life Select. Der Namenswechsel ist ein verzweifelter Versuch, das schlechte Image ...

Mittwoch, 1. Februar 2012


1564 "Anwalts Lieblinge - Mit Bauprozessen verdienen Kanzleien viel Geld. Lobbyisten sorgen dafür, dass das so bleibt": Noch ein Beleg für die .......

In der gestrigen HAZ-Ausgabe einen langen Artikel darüber gefunden, dass bis dato von allen Gerichten die Klagen wegen Falschberatung durch die Finanzspezialisten des Hauses AWD abgewiesen worden sind. Der Schwerpunkt dieses Beitrags lag allerdings nicht auf diesem Vorgang, den ganz, ganz viele von ihm Betroffene im Nachhinein nur als Gaunerei wahrnehmen konnten, sondern darauf, dass diese jetzt erneut und auch recht ordentlich zur Kasse gebeten werden. Und zwar von einem Anwalt - soweit dem Blogger erinnerlich, hat er einer in Hamburg ansässigen Kanzlei seinen Namen gegeben -, der ihnen das Bild ihrer Erfolgschancen in den glühendsten Farben gezeichnet hat, aber nirgendwo mit seinen Eingaben bei Gericht hat durchdringen können. Der Blogger, der nicht zuletzt deshalb auf die Justiz in unseren Landen ganz schlecht zu sprechen ist, weil eine einflussreiche Organisation ihm vor Gericht das Wasser abgraben konnte, hält es für äußerst wahrscheinlich, dass auch Frau Schickedanz so einflussreich ist, dass das Gericht ihr zu Diensten sein wird.

Dass Sal. Oppenheim jetzt zur Deutschen Bank gehört, wie in dem Bericht ausgesagt wird, kann den Blogger auch nicht von seinem negativen Urteil über einmal das Justiz- und einmal das Bankwesen in diesen unseren Landen abbringen - ist es doch gerade die Deutsche Bank, die jetzt wieder wegen unsauberer Geschäftspraktiken in die Presse geraten ist. Dazu ist in der SZ-Ausgabe 290/12 etwa Folgendes zu lesen: "Es geht um einen der ganz großen Fälle im weiten Bereich der Wirtschaftskriminalität. Mehr als 150 Beschuldigte aus ganz Europa und der halben Welt sollen den deutschen Fiskus mit sogenannten Umsatzsteuer-Karussellen um viele hundert Millionen Euro betrogen haben." Oder: "Im Verlauf der Ermittlungen zeigte sich, was von den Beteuerungen der Deutschen Bank zu halten war, man wolle mit den Staatsanwälten und Kriminalern vollständig kooperieren. In Wirklichkeit, erzählt ein Insider, seien die Fahnder immer wieder in die Irre geschickt worden. Sie hätten von der Bank Schriftsätze erhalten, die das Papier nicht wert gewesen seien, auf dem sie gedruckt waren." Sich mit diesem Zinnober weiter zu befassen, verspürt der diese Textauszüge Zitierende allerdings keine besondere Lust, und so werden die anderen Zeitungsausrisse, in denen dieser Mist abgehandelt wird, ganz schnell entsorgt werden.

Nicht nur aus der vorstehend geschilderten Erfahrung mit dem Justizwesen speist sich das Misstrauen, welches der Schreiber dieser Zeilen gegenüber der Justiz in diesen unseren Landen hegt. Er braucht ja nur die Zeitung aufzuschlagen, um festzustellen, wie sehr ganz, ganz viele gerichtliche Entscheidungen das gesunde Rechtsempfinden verletzen. Selber eine Zeitlang im Studium mit der juristischen Materie befasst gewesen, kommt er immer und immer wieder zu dem Schluss, dass es die einflussreichen Leute im Lande sind, die vor Gericht obsiegen, während dem popeligen Normalbürger nichts anderes bleibt, als in die Röhre zu gucken. Deshalb prophezeit er auch in Bezug auf das jetzt vor einem Gericht in Köln anhängige, von Frau Schickedanz gegen das Bankhaus Sal. Oppenheim angestrengte Verfahren, dass es zugunsten der Quelle-Erbin ausgehen und sie die von ihr geforderten Schadensersatzbeträge erhalten wird.

Tweets

Eintrag 2017 wurde total umgemodelt dahingehend, dass persönliche Erfahrungen mit der Justiz in den Vordergrund treten.

Hier auch dargestellt, wie seitens des HDI argllstig getäuscht wurde, um Schadensersatzforderungen zu begrenzen
Grundmuster bei Verhandlungen vor Gericht: Einflussreiche, wie etwas der HDI, obsiegen, Normalos ziehen die Arschkarte.
morequalitiesinlife: 2017 "Schickedanz verlangt 1,9 Milliarden" in eine...

Klaus Bickmann

Klaus Bickmann

@CROSSBICK

Vormals Lektor. Gern auch zwischen den Zeilen des vom Leben hereingereichten Manuskripts lesend. Sehr interessiert an der Anhebung des allgemeinen Bewusstseins.
Bredenbeck am Deister · http://cross-corner.blogspot.com

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"Zwischen den Jahren / Meine persönliche Zeituhr / Tickt mit Dankbarkeit" - als einleitendes Statement in einem SPIRIT.
Hier vorgeführt: Das rechte, nur auf die Wahrung eigener Vorteile bedachte Gelumpe, verkörpert etwa in C. Maschmeyer, ..
"Jetzt geht ein Fall von Schadensregulierung zwar nicht in die nächste Instanz, wird dafür aber coram publico verhand.
Hier auch dargestellt, wie seitens des HDI argllstig getäuscht wurde, um Schadensersatzforderungen zu begrenzen … …
Eintrag 2017 wurde total umgemodelt dahingehend, dass persönliche Erfahrungen mit der Justiz in den Vordergrund trete
Grundmuster bei Verhandlungen vor Gericht: Einflussreiche, wie etwas der HDI, obsiegen, Normalos ziehen die Arschkarte.
2017 "Schickedanz verlangt 1,9 Milliarden" in einer Klage wegen Falschberatung durch Finanzspezialisten. Im Gegensatz zu den AWD- und einem.
  

"Jetzt geht ein Fall von Schadensregulierung zwar nicht in die nächste Instanz, wird dafür aber coram publico verhand.
Eintrag 2017 wurde total umgemodelt dahingehend, dass persönliche Erfahrungen mit der Justiz in den Vordergrund trete
Hier auch dargestellt, wie seitens des HDI argllstig getäuscht wurde, um Schadensersatzforderungen zu begrenzen … … … …
Grundmuster bei Verhandlungen vor Gericht: Einflussreiche, wie etwas der HDI, obsiegen, Normalos ziehen die Arschkarte.
2017 "Schickedanz verlangt 1,9 Milliarden" in einer Klage wegen Falschberatung durch Finanzspezialisten. Im Gegensatz zu den AWD- und einem.
 
PS1: Die vorstehend festgehaltenen Tweets kommen in unregelmäßigen Abständen immer denn mal wieder aufs Tapet, was die Folge hat, dass die Zahl der Leser dieses Beitrags über die Usancen dieses leider auch bei den Gerichten hockenden rechten Gelumpes laufend zunimmt.
PS2: Hätte es zu der Zeit schon die Möglichkeit gegeben, sich zu solch höchst negativen Erfahrungen kritisch coram publico zu äußern - der 22jährige Student hätte es wohl getan. Hatte er doch einem total willkürlich agierenden, vom TÜV Dortmund als Fahrprüfer eingesetzten Typen mit seinem schriftlich verfassten Protest gegen dessen Verweigerung der Fahrerlaubnis eine solche Schlappe bereiten können, dass der sich am liebsten in ein Mauseloch verkrochen hätte. In Münster jedenfalls, und dort in der Fahrschule Damerau, ward er nie wieder gesichtet. Und der seinen Protest in ein Schreiben mit saftigen Aussagen eingekleidet habende Student konnte die Führerscheinprüfung ohne jegliche zusätzliche Prüfungsgebühr erneut ablegen - ohne vor ihr auch nur eine einzige weitere Fahrstunde genommen zu haben.

Ebenfalls in Münster konnte der Schreiber dieser Zeilen die Leutchen bei der Schulaufsichtsbehörde in hellen Aufruhr dadurch versetzen, dass er bei ihr eine gegen seinen damaligen Ausbilder im Fach Geographie, den Studiendirektor Villis gerichtete und gemeinsam mit zwei weiteren Referendaren gezeichnete Dienstaufsichtsbeschwerde abgab. Darin gab es eine ganze Reihe von Highlights, zum Beispiel das "DER UNTERSCHIED ZWISCHEN NORD- UND SÜDAMERIKA: WELCHER IST DERJENIGE?", mit dem der in einer Vorführstunde auch noch jeden Menge weiteren Mist verzapfende und weitere liefernde "Kenner der Materie" geglänzt hatte. In dieser Stadt war es schlussendlich auch, wo der während der Semesterferien immer denn mal wieder in der Postzustellung arbeitende Student unverschuldet mit seinem Pkw einen Unfall erleiden sollte, in dessen Folge genau das geschah, was er in seiner Eingabe bei Gericht nach erfolgtem Bußgeldbescheid verlangt hatte: An der total unübersichtlichen Unfallstelle wurde von der zuständigen Straßenbaubehörde der Verkehrsspiegel montiert, für den die Gemeinde zuvor mehr als ein Jahrzehnt vergeblich gekämpft hatte, wie abschließend zu erfahren war.

PS3: Gibt man bei Google die Suchworte "hdi gerichtsverhandlung" ein, dann ergibt sich folgendes Resultat:

Seite 2 von ungefähr 9.990 Ergebnissen (0,19 Sekunden) 

Suchergebnisse

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PS4: Dass der Blogger sich auch mehr für die juristische Materie interessiert, mag man auch daraus ersehen, dass er folgenden Newsletter aboniert hat:
----- Original Message -----
Sent: Thursday, December 20, 2012 4:08 PM
Subject: LTO-Newsletter 51/2012 - Last-Minute-Geschenke für Juristen, Weihnachtsfeiern vor Gericht, Sexualmoral im Strafrecht


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***Wie ein Link zu übernehmen ist, findet sich in Post 999 dargestellt, und zwar unter PS2.

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