Montag, 17. Dezember 2012

2015 Kritischer eingestellte Zeitgenossen melden sich zu Wort/17: Unisono wenden sich Frauen gegen ihre finanzielle Benachteiligung beim Etatansatz der Regierung.

 

In der HAZ-Ausgabe 296/12  zu finden eine ganze Reihe von Leserbriefen, die deutlich machen, wie sehr man sich nicht nur auf Frauenseite darüber ärgert, dass insbesondere nach Griechenland jede Menge an deutschem Geld fließt, während das von ihr Geleistete in keiner Weise honoriert wird. Die von "älteren Müttern" aufgesetzten Leserbriefe hält der Blogger zwar alle für in gleichem Maße lesenswert, greift sich aber dennoch zwei von ihnen heraus und zitiert sie hier gesondert.

 

Unter der Überschrift "Überfällig" schreibt ein Herr Roland C.  Kanow aus Hannover: "Endlich sagt Scäuble mal die Wahrheit! Der ständige finanzielle Aderlass ins Ausland verhindert in Deutschland die längst überfällige Anerkennung der Lebensleistung der Mütter und die damit verbundene Rentenerhöhung. Jeder Euro kann halt nur einmal ausgegeben werden, also zahlen wir lieber für Renten in Griechenland als für Mütterrenten in Deutschland. Warum schwört Schäuble, dass er Schaden vom deutschen Volk abwenden wird, um dann das Gegenteil zu tun? Und wann werden die Wähler endlich wach, um diesen Parteien den fälligen Denkzettel zu verpassen?"

 

Ein weiterer Herr ergreift bei den hier eingestellten fünf Leserbriefen besonders nachdrücklich Partei für die älteren Mütter. Er, der seinen mit Kurt Müller zeichnet, schreibt unter der Überschrift "Benachteiligt": "Schäuble hat nur die Wahrheit gesagt. Dennoch ist die Mütterrente gerecht. Unser Sozialsystem beruht auf dem Generationenvertrag - die Aktiven bezahlen die Renten ihrer Eltern. Das derzeitige Rentenrecht benachteiligt Mütter und begünstigt die Kinderlosen, die aus dem Generationenvertrag ausgestiegen sind. Gerechtigkeit heißt Umschichten in der Rentenkasse, weg von kinderlosen Profiteuren zu denen, die Zeit und Geld in die Erziehung von Kindern investiert haben. Diese Tatsache wird leider genauso verdrängt wie die Tatsache, dass die Hilfe für Griechenland Geld kostet."


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