Sonntag, 30. Dezember 2012

2025 "Altersvorsorge-Angebote unter Beschuss". Oder: Wie die deutsche Regierung dafür sorgt, dass der kleine Mann ausgenommen werden kann wie 'ne Weihnachtsgans.

Bredenbecker Bote

Der hier folgend eingestellte, von dem Autoren Arnold Petersen (A.P.) verfasste und vorgestern 
in der HAZ erschienene Artikel bringt den ihn hiermit Präsentierenden wieder einmal so richtig in 
Stimmung. Hat er doch einen ihm selbst schon fast unheimlich erscheinenden Rochus auf das 
in diesem unserem StaatsUNwesen agierende und den Ton angebende rechte Gelumpe. Welches 
sich nach dem etwas verunglückten Abgang unseres GröFaZ zwar mit  
dem großen "C" zu schmücken verstand, sich im Grunde aber gerne an die Leitlinien hielt, die 
während des Tausendjährigen Reiches mit der Vorteilshascherei um jeden Preis und dem damit
verbundenen Zuschanzen eben solcher Vorteile jeglicher Art sowie dem Zugriff auf die 
Besitztümer einfacher Menschen vorgezeichnet worden waren. Um eben einen solchen Zugriff 
geht es auch in dem Bericht über die von dem Finanzwissenschaftler Andreas Oehler (A.O.) 
zu der Frage der Altersversorgung erstellten und von dem Verband der Versicherungswirtschaft heftig kritisierten Studie. 

In dieser Studie kommt A.O. zu dem Ergebnis, dass deutschen Anlegern "ein jährlicher Schaden 
von rund 60 Milliarden Euro" dadurch entsteht, dass sie ihr Geld vor allem infolge der 
Unübersichtlichkeit der Verhältnisse auf dem Finanzmarkt und der mehr oder weniger gezielt 
ansetzenden Falschberatung durch die auf ihm tätigen Akteure "in den Wind schießen" und
"verbrennen". A.P. stellt fest, dass sich der Autor der Studie mit seiner negativen Einschätzung
der von den Banken und Versicherungen angebotenen Produkte nicht allein auf weiter Flur
befindet, sondern dass die Fakten und Bewertungen, die er vorzutragen hat, etwa auch von der 
Stiftung Warentest bestätigt worden sind. Trotzdem machen die Anbieter der in dem Beitrag 
aufgeführten Finanzprodukte - wie könnte es anders sein? - mobil gegen die Befunde von A.O.
 und behaupten schlankweg, die von ihm angegebenen Zahlen seien falsch. Etwa die, die sich im 
zweiten Absatz des Textes lesen lässt und bezogen ist auf den größten "Verlusbringer" für den
sparwilligen Bürger - die "grauen Finanzprodukte". Zu denen insbesondere Immobilienfonds 
zählen, die mit 30 Milliarden Euro den größten Batzen in der Verlustrechnung abgeben.

""Die Studie verweist auf einen Wust von Produkten, die selbst für Experten kaum miteinander
vergleichbar seien" schreibt A.P. zu Anfang der 3. Textspalte. Um so fortzufahren: - das in den 
Händen des Bloggers befindliche Textoriginal weist zwecks Hervorhebung an dieser Stelle eine 
dicke Linie auf, die leider von dem Scanner nicht miterfasst worden ist: "Dazu kämen schlechte 
und falsche Beratung, undurchsichtige Kostenkalkulationen und eine zersplitterte Regulierung. 
Es fehle der systematische Verbraucherschutz." Nach dem kann man gerade hierzulande lange 
suchen, ohne je Erfolg zu haben. Nicht von ungefähr hat doch ein Gauner wie der Carsten 
Maschmeyer, der seine Drückerkolonnen jahrelang auf die Menschheit hat loslassen können, 
seine satten Renditen ungehindert einfahren können. 

Es dürfte kaum einen Bürger geben, dem nicht präsent wäre, welch großes Aufhebens die
Regierung um die Notwendigkeit einer ausreichenden Altersabsicherung gemacht hat und auch
noch weiterhin macht. Was sie dabei im Schilde führt, ist doch nur dieses: Den kapitalkräftigen
Firmen im Lande die Möglichkeit zuzuschanzen, den Markt nach Lust und Laune abzugreifen 
und soviel Bares und Unbares in die Taschen stopfen resp. auf dem eigenen Konto gutschreiben  
lassen zu können. Ganz viel Zaster können sie beispielsweise bei sich verbuchen, wenn die 
übertölpelten "Vertragspartner" sich dazu entschließen, aus der geschäftlichen Beziehung
auszusteigen. Dann nämlich werden sie von ihren Verpflichtungen frei, können aber bei einer
beispielsweise nach fünf Jahren erfolgenden Vertragsaufhebung laut Textinfo dem Kündigenden
auferlegen, den Verlust von 50 % des von ihm einzahlten Kapitals zu tragen.

Es sind solche Machenschaften und Winkelzüge, die, abgesegnet von der Regierung, den Blogger
immer wieder auf den Plan rufen und ihn dazu bringen, mehr und mehr Front zu machen gegen
die Umtriebe in Richtung Vorteilsgewährung und -annahme, derer er ansichtig wird. Nicht 
unerwähnt bleiben soll hier, dass er sie nicht nur bezogen auf andere registriert, sondern dass 
ihm auch in seinem persönlichen Werdegang Dinge untergekommen sind, mit denen einfach nur
abzufinden er nicht bereit ist. Wer Lust und Zeit hat, kann sich dazu ja einmal in die Lektüre des
hier gleich folgend eingestellten Posts vertiefen:
he


Weil es aber so ist, dass in Deutschland wie insbesondere auch an dem bedeutendsten Finanzplatz 
der Welt, also London, mächtige Firmen ihre dubiosen Geschäfte ungehindert betreiben können, darf
man sich schon gar nicht mehr weiter aufregen, wenn einen Mitteilungen wie die folgende erreichen:
----- Original Message -----
Sent: Sunday, December 30, 2012 11:27 AM
Subject: SHELL PETROLEUM DRAW ..



THE SHELL PETROLEUM CORPORATION

Address: Shell U.K.

Limited Shell Centre London SE1 7NA


To Beneficiary,
THIS IS TO INFORM YOU THAT YOU HAVE WON TWO MILLION BRITISH POUNDS (Ј2,000,000.00) ON SHELL UK/SOUTH AFRICA PETROLEUM DRAW. REF NO.: CD80. CALL JOHN MOORE. +447024037117 OR EMAIL: (drawpayment@superposta.com) FOR MORE INFORMATION.
INCLUDE YOUR CELL PHONE NUMBER FOR EASIER COMMUNICATION.
YOUR IN SERVICE,
DR. BRIAN WILLIAMS.
THE SHELL PETROLEUM CORPORATION, UK.
 



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