Samstag, 20. August 2011

1292 Die Göttlichkeit des Menschen - von ihm aus Unwissenheit heraus gar nicht weiter ergründet. Ein Kardinalfehler allerersten Ranges: Drei Worte zum







.... Sonntag: SPIRIT letter 988
Der Blogger beschränkt sich hier darauf, das vorzustellen, was sich in den letzten Tagen zu dieser Thematik bei ihm eingestellt hat. Nur soviel: Es waren und sind die Kirchen - und hier insbesondere die katholische -, die die Sündhaftigkeit und Verlorenheit der Individuen besonders herausgestellt haben - allein zu dem Zweck, sie von sich abhängig zu machen und zu eigenem Nutz und Frommen auf ganz bestimmte, dogmatisch verankerte Vorstellungen festzulegen. Mehr dazu beispielsweise in Post 1300.

Wenn wir bei jeder Handlung oder bei jedem Vorhaben, das wir planen, das Göttliche mit einbeziehen, öffnet sich uns eine allumfassende Perspektive, und keiner wird beeinträchtigt. Denn Gott ist allgegenwärtig, er wirkt im Menschen genauso wie im Tier, im Mond, in der Sonne, in allen Galaxien, in diesem wunderbaren und ausgewogenen Fluss, der das Leben ist.

Cheikh Khaled Bentounès
993

Es gibt nichts, wonach der Mensch nicht forschen würde: Er erkundet die Berge und Hügel, sucht herauszufinden, was sich in und über dem Meer und in den entlegensten Wüsten befindet. Dennoch gibt es etwas, das der Mensch vernachlässigt und nicht ergründet: die Göttlichkeit, die in ihm ist.

Rabbi Zadok HaCohen von Lublin



994

Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Gott nichts zutraut, die in falscher Demut nicht zugreift, wo Gottes Verheißungen gegeben sind.


Dietrich Bonhoeffer






















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