

Solche hauptsächlich sozialpsychologisch funktionierenden Mechanismen, aufgrund derer beispielsweise das Dritte Reich eine Zeitlang so reüssieren konnte, wurden ja noch nicht einmal ansatzweise ins Bewusstsein gehoben. Weil sich nämlich der ganze Affenzirkus, so wie er betrieben wird, ohne kritisches Hinterfragtwerden am besten aufrechterhalten lässt. Die Ablenkungsmanöver, die eine solche Wahrnehmung verhindern oder gar torpedieren sollen, sind ubiquitär: sie begegnen selbst in der Art und Weise, wie die täglichen Nachrichten im Fernsehen präsentiert werden.

Wem es vergönnt ist, sich so freistrampeln zu können von all den Beschränkungen und Frustrationen, die ihm normalerweise im Alltag zugemutet werden, der wird den Teufel tun und den Verlockungen erliegen, die ihm die Ausbeuter der mentalen Notstandssituation der Gesellschaft zur Hebung des Lebensgefühls unterjubeln wollen. Beispielsweise die Organisatoren von Kreuzfahrten. Denen es nur darum zu tun ist, einen möglichst großen Gewinn aus den entsprechenden Angeboten zu schlagen.
Wem solches gelingt, der tut einen befreienden Schritt in die Richtung hinein, die in dieser Postsequenz angepeilt wird. Wobei noch ergänzt werden soll, dass das Singen in einem Chor den Akteur noch um einiges glücklicher zu machen vermag, als das Tanzen mit "nur" einer Partnerin. Weil, bei entsprechend sich einstellender Wahrnehmungsfähigkeit, das "Ich" sich zurückzunehmen lernt, wodurch sich einfach ein Mehr an Wir-Gefühl realisieren lässt.


Der Intellekt ist es im Übrigen auch, der die Menschen spaltet - zunächst einmal durch die Abgrenzung von "Ich" und "Du", "Mein" und "Dein", sowie "Außen" und "Innen". Wodurch kein rechter Austausch zustandekommen will, sondern nur ein angestrengtes Beharren auf den eigenen Standpunkten und Vorteilen. Welche einem vor allem Sicherheit zu versprechen scheinen. Aber eben auch nur: scheinen. Anders dagegen beispielsweise Indianergruppen - oder etwa die Aborigines, die Ureinwohner Australiens. Welche sich nicht nur einander, sondern auch der umgebenden Natur verbunden wissen.
Der Intellekt ist es auch, der die verschiedenen Glaubensgruppen zustandekommen lässt, weil, auf der Basis des Vertretens von irgendwelchen Standpunkten und einer überwiegend in Krampf ausartenden Argumentation, sich kein rechter Konsens einstellen will. Da wird ein bestimmter Gesichtspunkt hervorgehoben und zur 'conditio sine qua non' für ein weiteres Zusammengehen erklärt - zu dem das jeweilige Gegenüber aber keinen rechten gedanklichen Zugang finden, den er nicht nachvollziehen kann....und schon ist das Zerwürfnis entweder da - oder aber bleibt nicht reparabel.
Der Vorteil der gemeinsamen Erfahrung der absóluten mentalen Stille und des Ausschalten des Intellekts: Auf einer solchen Ebene stellen sich Konvergenzen zuhauf ein. Ganz einfach und unangestrengt: Weil alles Positive von Anbeginn an aus der Stille heraus erwachsen ist und weiter erwächst - verbunden mit einer gewissen Leichtigkeit des Seins. Zu diesem Aspekt, wenn auch nicht so in die Tiefe führend, der folgende Post:
35 Der Aspekt der Leichtigkeit des Seins. Eine nähere Ausleuchtung des persönlichen Umfeldes
Schon weit vor der Erreichung eines solchen Punktes der mentalen Entwicklung lässt sich registrieren, wieviel dran ist an dem von Eckhart Tolle in seinem Buch "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung" getroffenen Statement: "Wer so zu denken gelernt hat - hinter dem steht das Universum". Weil nämlich alles daraufhin angelegt ist, dass ein größeres Maß an Erfüllung für den Einzelnen wie für die Gesellschaft zustandekommt. Indem das Maß an für die eigene Existenz förderlichen Umständen wächst und wächst - fast so angezogen wie von einem Magneten. Wobei das, was das Individuum an Unterstützung erfährt, sich zunehmend als auch für seine Umwelt förderlich erweist. Wobei die aber auch für sich allein gesehen irgendwie besser zurandekommt.
Solche Erfahrung hat eine Dankbarkeit im Gefolge, die mich beispielsweise, wenn ich meine Karnickelzwerge - zu denen ich auf einigen Umwegen gelangt bin - allmorgendlich nach der Meditation in ihrem großen Gehege freisetzen kann, immer wieder sagen lässt: "Herr - welche ein Segen!" Eine Dankbarkeit dafür, dass solches überhaupt möglich ist - in einer Umwelt, die nur darauf aus ist, die Unzufriedenheit zu schüren, um daraus dann den größtmöglichen Gewinn für sich ziehen zu können. Die so gut wie besinnungslos von einem Rausch in den nächsten hineintaumelt - nicht mehr gewahr werdend, dass die allermeisten "Highlights" mehr oder weniger nur Blendwerk sind. Sich dabei alles immer schönredend, dabei aber sich ohne Not eines enormen Zufriedenheitspotentials begebend.


PS2: Eine zweite Zeitungsnachricht, zu wieder einem anderen Zeitpunkt gefunden, verdeutlicht, in welch unverantwortlichem Maße gerade der Musikunterricht an den Schulen beschnitten wird - so den Kindern und Jugendlichen u.a. die Chance nehmend, sich einmal mehr kreativ zu erleben.|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
75 Posts mit Zentralcharakter
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