Mittwoch, 20. November 2013

2289 "Die große Unterwerfung" der EU unter das Diktat von Monsanto & Co.: Eine US-Anwältin macht mobil gegen das jetzt besonders von Obama forcierte Transatlantische Freihandelsabkommen, das sämtliche in Europa gültigen Gütestandards zu untergraben droht.

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Anfang dieser Woche mit einem jungen Mann in der neueröffneten Filiale des Gehrdener Backhauses zusammensitzend, zum ersten Mal etwas mehr über das Transatlantische Freihandelsabkommen erfahren. Gegenstand des Gesprächs war vor allem ein in der Zeitschrift Le Monde Diplomatique erschienener Artikel, der, nach Darstellung des Gesprächspartners verfasst von dem obersten Verbraucherschützer der USA, auf die Gefahren aufmerksam mache, die sämtlichen europäischen Staaten insbesondere wegen der in das Vertragswerk eingebauten Klagerechte wegen "investitionsfeindlicher" Standards, Regelungen und Maßnahmen drohen. Am heimischen Computer dann allerdings festgestellt, dass es nicht der besagte Verbraucherschützer gewesen ist, der sich zu diesem für Europa extrem schädlichen Projekt geäußert hat, sondern die in den USA beheimatete Rechtsanwältin Lori Wallach.

In der Einleitung des Artikels "Transatlantisches Freihandelsabkommen ....als Basis für globalen Wirtschaftsfeudalismus" wird verwiesen auf die NSA-Ausspähungsaktivitäten, zu denen jetzt ja schon mehrfach in diesem Blog Stellung bezogen worden ist. Auch oder vielmehr besonders dahingehend, dass es der US-Regierung bei der ganzen Angelegenheit in allererster Linie um wirtschaftliche Interessen geht, und dass das Gerede vom Terrorismus und dem Kampf, den man gegen ihn führen müsse und ja auch schon ganz oft erfolgreich geführt habe, eigentlich nur ein Deckmäntelchen ist, unter dem sich eben diese nackten Wirtschaftsinteressen verbergen lassen. 

Der Kampf gegen den Terror ist auch Gegenstand eines längeren HAZ-Berichtes, der in dem Riesenstapel von gesammelten Zeitungsartikeln nur darauf wartet, in dieser Fakten- und Kommentarsammlung untergebracht und erörtert zu werden. In ihm geht es zuvörderst um die Rolle des amerikanischen Präsidenten, dem vor nicht allzulanger Zeit der Friedensnobelpreis verliehen worden ist, der aber bei allem was er veranlasst - insbesondere den Einsatz von Drohnen betreffend - auch nicht die geringste Spur von Friedenswilligkeit erkennbar werden lässt. 
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