Dienstag, 29. September 2015

2469 "Zehntausende Menschen, jung und alt, bunte Wagen, fröhliche Sprechchöre machen unmissverständlich klar: Wir Bürger/innen lassen uns nicht in die Irre führen: TTIP und das Kanada-Abkommen CETA bleiben ein Geschenk für Großkonzerne zu Lasten von Verbraucher/innen und Demokratie": So der Aufruf von CAMPACT zu der für den 10.10.d.J. angesetzten Groß-Demonstration in Berlin.


STOP TTIP - DemobildFrom: Campact
Sent: Monday, September 28, 2015 8:21 PM
To: k_bickmann@web.de
Subject: Angela Merkel wird ihren Augen nicht trauen
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Lieber Klaus Bickmann,

Angela Merkel wird nervös: Dank des Protests von Millionen Bürger/innen stocken die TTIP-Verhandlungen. Doch nun versuchen die Befürworter wieder in die Offensive zu kommen – und im Schnellverfahren Fakten zu schaffen. Schon „bis Ende des Jahres“ sollen die Grundzüge von TTIP stehen. So sei es mit den USA vereinbart, verkündete die Bundeskanzlerin vergangene Woche im Bundestag.

Nur eine Woche zuvor präsentierte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström ihren Plan, um Sonderklagerechte für Konzerne zu retten. Statt Extraverfahren aus dem Abkommen zu streichen, sollen Unternehmen Staaten nun vor einem „Investitionsgerichtshof“ auf entgangene Gewinne verklagen. Schon in den nächsten Wochen könnten die Verhandler also entscheidende Weichen stellen.

Doch diesen Plan durchkreuzen wir am Samstag in einer Woche in Berlin – mit einer der größten Demos, die es seit Jahren gab. Zehntausende Menschen, jung und alt, bunte Wagen, fröhliche Sprechchöre machen unmissverständlich klar: Wir Bürger/innen lassen uns nicht in die Irre führen: TTIP und das Kanada-Abkommen CETA bleiben ein Geschenk für Großkonzerne zu Lasten von Verbraucher/innen und Demokratie.

Kommen Sie zur Groß-Demonstration in Berlin: 
Zeit: Samstag, 10. Oktober 2015, 12.00 Uhr
Ort: Washington-Platz, vor dem Berliner Hbf

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie dabei sind:


Als Campact im Dezember 2013 seine Kampagne gegen das Handelsabkommen TTIP startete, konnten wir davon nur träumen: Zusammen mit unseren Bündnispartnern sind wir zu einer mächtigen Bürgerbewegung angewachsen, die nicht mehr zu ignorieren ist. Gemeinsam haben wir die Handelsabkommen TTIP, CETA und TISA auf die Agenda der öffentlichen Diskussion gesetzt. Mit der Demo gehen wir nun den nächsten Schritt – und zeigen, dass nur ein gerechter Welthandel die Unterstützung von uns Bürger/innen findet. 

Die Demo startet vor dem Berliner Hauptbahnhof, direkt gegenüber liegt das Kanzleramt. Dann geht es durch das ganze Regierungsviertel und am Ende füllen wir gemeinsam die Straße zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule mit vielen zehntausenden Menschen. Wir freuen uns auf ein buntes Meer aus Fahnen und Transparenten bis zum Horizont. 

Hinter der Demo steht ein derart breites Bündnis, wie es das schon lange nicht mehr gab: Zahlreiche Umwelt- und Sozialverbände, entwicklungspolitische Organisationen und der DGB mit all seinen Mitgliedsgewerkschaften rufen auf. Jetzt kommt es auf Sie an. Tragen Sie ihren Protest gegen die Konzernabkommen auf die Straße – und seien Sie bei einer der größten Demos des Jahrzehnts dabei:


Mehr Infos zur Demo...

Herzliche Grüße
Ihr Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand
Ihre Christine Borchers, Campaignerin


PS: Kurz vor unserer Demo endet die Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA. Unglaubliche 2,9 Millionen Menschen haben bei der mit Abstand größten Bürgerinitiative aller Zeiten unterschrieben. Jetzt müssen wir zeigen, dass der Protest weitergeht – und neben Millionen Unterschriften auch zehntausende Menschen auf die Straße bringt.




28.09.2015 - Abonnent/innen: 1.658.692
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Bevor unsere Kritik noch lauter wird...
...will Angela Merkel TTIP im Turbogang durchdrücken: Schon „Ende des Jahres“ sollen die Grundzüge stehen, sagte sie vergangene Woche im Bundestag. Diesen Plan durchkreuzen wir – mit einer gigantischen Demo am 10. Oktober in Berlin. Kommen Sie mit:
Ja,
ich bin dabei...
Nein,
leider nicht...



28.09.2015 - Abonnent/innen: 1.658.692
From: Campact

Sent: Tuesday, October 13, 2015 2:03 PM

To: k_bickmann@web.de

Subject: Fwd: Ja was war DAS denn?!
Campact | Spenden | Über uns | Kontakt
TTIP
13.10.2015 - Abonnent/innen: 1.721.574
Lieber Klaus Bickmann,

die Medien-Berichte über die gigantische Anti-TTIP-Demo in Berlin haben viele Menschen aufgeweckt. Sie fragen sich, was sie jetzt ganz konkret machen können. In einer Mail kurz nach der Demo haben wir aufgezeigt, was wir als Bürgerbewegung nun vorhaben. Wir fügen Ihnen diese Mail unten nochmal an – weil wir unbedingt möchten, dass der Widerstand gegen TTIP und CETA weiter wächst.

Herzlich
Christoph Bautz, Campact-Vorstand
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STOP TTIP - Demobild

Lieber Klaus Bickmann,

gestern haben wir gemeinsam Geschichte geschrieben: 250.000 Menschen strömten in das Berliner Regierungsviertel – eine der größten Demonstrationen, die dieses Land je gesehen hat. Es war unglaublich: überall Fahnen und Transparente gegen TTIP und CETA, Entschlossenheit in den Gesichtern, kraftvolle Sprechchöre. Die Botschaft des Tages in allen Abendnachrichten: Diese Bürgerbewegung ist bereit, noch lange zu kämpfen. Sie ist gigantisch im Netz – und auch auf der Straße.

Ganz klar: Die TTIP-Befürworter sind nervös. Kurz vor der Demo schmähten sie die Aktiven des breiten Bündnisses als Opfer einer „Empörungsindustrie“ – und stempelten sie sogar als „einfach strukturiert“ ab. Den Monsantos, Bayers und Googles dieser Welt scheint längst jedes Mittel recht – und sie geben noch lange nicht auf. Denn es geht um viel Geld, Einfluss und Macht.

Die „einfach strukturierten“ Bürger jedoch haben das durchschaut. Vergangenen Dienstag lief die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA mit 3.263.922 Unterschriften ins Ziel ein. Die größte, die es bisher gab! Und dann gestern die 250.000 Menschen auf den Straßen Berlins: Was für ein Ereignis, was für ein Signal!


            
Doch um TTIP und CETA wirklich zu Fall zu bringen, werden wir viel Ausdauer brauchen. Wir müssen nicht nur dranbleiben, sondern weiter kräftig zupacken. Als nächstes beim SPD-Parteitag in Berlin im Dezember, wenn um die Abkommen gerungen wird. Und dann bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin, wo sich entscheidet, ob es im Bundesrat eine Mehrheit gegen TTIP und CETA gibt.
Damit wir das schaffen, bitten wir Sie, Campact ab sofort regelmäßig zu fördern. Schon mit 8 Euro im Monat helfen Sie enorm.
Um das Thema TTIP in den Köpfen zu halten und den Widerstand auszubauen, haben wir einiges vor. Wir wollen...
  • im nächsten Jahr vor den Landtagswahlkämpfen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den Grünen, der SPD und den Linken das Versprechen abringen, dass sie CETA und TTIP im Bundesrat ablehnen. Denn ohne diese Parteien hat die Große Koalition im Bund keine Mehrheit dafür.
  • auch in Bayern Dampf machen. Und zwar mit einer regionalen Kampagne, die die TTIP-kritische CSU-Basis gegen ihre Parteioberen mobilisiert. Dafür schaffen wir zeitweise eine Anlaufstelle in München und besetzen sie mit zwei Mitarbeiter/innen.

  • mit zwei Campact-Aktiven vor den Büros der deutschen Abgeordneten präsent sein, wenn nächstes Jahr die Ratifizierung von CETA im Europaparlament ansteht.

  • eine große Aktionskonferenz unterstützen, die die vielen lokalen Initiativen gegen TTIP und CETA vernetzt.
Sie sehen: Der Köcher ist voll. Die Pfeile ins Ziel zu bringen, ist jedoch eine Kraftanstrengung, die zusätzliche Mittel benötigt. Flashmobs und Demos, Aktionen vor Ort, Plakate, Flyer, Kontaktaufnahme mit Delegierten: Das alles kostet sehr viel Geld. Wir bitten Sie daher: Fördern Sie Campact mit einem regelmäßigen Beitrag. Das gibt uns die Kraft und Flexibilität, dem komplexen Problem TTIP immer passend zu begegnen – bis die Sache vom Tisch ist. Schon mit 8 Euro im Monat bringen Sie uns weit nach vorne.
Wenn Sie bis zum 18.10. Ihre Förderungserklärung übermitteln, senden wir Ihnen zur argumentativen Stärkung das soeben erschienene Buch „Der Unfreihandel. Die heimliche Herrschaft von Konzernen und Kanzleien“ von Petra Pinzler, Hauptstadtkorrespondentin und Otto-Brenner-Preisträgerin für kritischen Journalismus.

Als Campact-Förderer/in werden Sie zum jährlichen Förderertreffen eingeladen und erhalten mehrmals im
Jahr spezielle Förderer-Informationen per E-Mail. Am Jahresanfang erhalten Sie eine steuerlich absetzbare Spendenquittung über Ihre Beiträge. Ihre Unterstützung können Sie jederzeit formlos kündigen.

Vielen Dank für Ihr Engagement
Maritta Strasser, Campaignerin
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen – einfach unser Förder-PDF ausdrucken und an Campact senden:
http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2015/10/campact_foerdern_2015ttipdemo.pdf
Campact | info@campact.de | Campact e. V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | www.campact.de

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