Mittwoch, 21. Juli 2010

786 Mobilmachung gegen die Verlängerung der Kraftwerkslaufzeiten zwengs höherer Rendite: Umweltinstitut München & ausgestrahlt.de.




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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 16. Juli 2010


Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

"In Wahrheit ist alles gelogen"
„Wir sind uns in der Koalition einig, dass es längere Laufzeiten gibt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Kauder diesen Monat in der ARD. Die Regierung scheint entschlossen, das Atomgesetz zu kippen – nur vergisst sie dabei, dass ein großer Teil der Gesellschaft das nicht widerstandslos hinnehmen wird.

In Sachen Energiepolitik steht uns ein heißer Herbst bevor. Deshalb liefern wir Ihnen mit unserem neu aufgelegten Atomlügenflyer „In Wahrheit ist alles gelogen“ einige wichtige Argumente. Kurz und knackig widerlegt das Faltblatt das Märchen von der billigen, sicheren und umweltfreundlichen Atomenergie.


Helfen Sie mit, dass die Atomenergie ein Auslaufmodell bleibt! Sie haben drei Möglichkeiten, uns bei dieser Aktion zu unterstützen:
  1. Einen oder mehrere Kartons Faltblätter verteilen

    Bestellen Sie unseren neuen Flyer „In Wahrheit ist alles gelogen“ in einer größeren Stückzahl und verteilen Sie ihn bei Freunden, in der Nachbarschaft, auf Infoständen, in Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen oder was Ihnen sonst noch einfällt. Aber bitte nicht vergessen: vor dem Auslegen FRAGEN! Ein Karton enthält 900 Flyer.


  2. Einen oder mehrere Kartons Faltblätter spenden

    Faltblätter kosten viel Geld. Durch eine Spende von 30 Euro ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Kartons mit 900 Flyern.



    Wir freuen uns über Ihre Unterstützung beim Kampf für Erneuerbare Energien und gegen die Atomkraft. Zusammen können wir für eine nachhaltige und ökologische Stromerzeugung sorgen.
  3. Förderer werden

    Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstituts München sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer.

    Machen Sie online mit beim Endspurt in der Mitgliederaktion. Der Countdown läuft! Wer noch bis zum 31. Juli bei uns Förderer wird, kann ein Wochenende auf dem Biobauernhof oder einen anderen attraktiven Preis gewinnen!

Hier können Sie den Flyer ansehen

Wer zusätzlich gerne ausführlich nachlesen möchte, wie wir die Atomlobby Lügen strafen, kann das hier tun:
http://umweltinstitut.org/atom-luegen


Online-Protest zeigt Wirkung
Unsere Kampagne gegen die geplante Privatisierung der Endlagersuche für Atommüll ist erfolgreich: Mehr als 7000 E-Mails sind bei Bundeskanzlerin Merkel und Umweltminister Röttgen eingegangen, um gegen die Pläne der Bundesregierung zu protestieren, dem Bundesamt für Strahlenschutz die Zuständigkeit für die Endlagersuche für radioaktive Abfälle zu entziehen. Geht es nach Union und FDP, soll sie auf einen privaten Betreiber aus den Reihen der Atomwirtschaft übertragen werden – mit dem leicht zu durchschauenden Ziel, den umstrittenen Salzstock in Gorleben möglichst schnell und billig durchzuboxen. Allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die sich mit uns für eine verantwortungsvolle und ergebnisoffene Endlagersuche einsetzen, ein herzliches Dankeschön!

Eine Stellungnahme von Kanzlerin Merkel haben wir bis heute nicht erhalten. Das Bundesumweltministerium hingegen hat geantwortet und uns mitgeteilt, dass es zurzeit „keine entscheidungsreifen Planungen“ gibt, „die Zuständigkeit für die Endlagerung radioaktiver Abfälle zu ändern“. Alle Planungen gingen „von einer hohen Verantwortung des Bundes für die Lagerung radioaktiver Abfälle aus“. Dass damit die Pläne für eine Privatisierung vom Tisch sind, darauf können wir uns nicht verlassen. Wir werden die Diskussionen weiter verfolgen und uns immer wieder einmischen.



Keine Haushaltssanierung durch Laufzeitverlängerung!
Während den Bürgerinnen und Bürgern höhere Krankenkassenbeiträge verordnet werden, sollen die Taschen der Atomkonzerne auf Jahre hinaus vollgestopft werden. Und das ist der Deal, den sich die Atomlobby ausgedacht hat: Zur Sanierung des Bundeshaushalts finanziert die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau sofort den Teil der Gewinne vor, den die Stromkonzerne wegen der Laufzeitverlängerung über die Restlaufzeit abführen soll. Dieses Darlehen tilgen die Energieriesen dann im Laufe der Jahre – aber natürlich nur, wenn ihnen keine wie auch immer zusammengesetzte Regierung die AKWs vorzeitig abschaltet.

Die Laufzeitverlängerung wäre mit diesem Bauerntrick zementiert. Schicken Sie eine Protest-Mail an Kanzlerin Merkel, Umweltminister Röttgen, Wirtschaftsminister Brüderle und die Ministerpräsidenten der schwarz/gelb geführten Länder. Unterstützen Sie unseren Protest und informieren Sie Freunde, Freundinnen und Bekannte. Machen wir der Regierung klar, dass sie Deutschland nicht an die Atomkonzerne verkaufen darf!

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand

+++ Termine +++


Patente auf Saatgut – am Wendepunkt?
Mo., 19. Juli, 10.15-15.15 Uhr, München
In den letzten zehn Jahren wurden vor allem in den Industriestaaten immer mehr Patente auf Pflanzen und Tiere erteilt. Dagegen gibt es wachsenden Widerstand von Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen, Landwirten, Züchtern und sogar Regierungen. Die Konferenz „Patente auf Saatgut – am Wendepunkt?” beschreibt die aktuelle Entwicklung und weist auf negative Auswirkungen des derzeitigen Patentrechts hin. Die Teilnehmer der Konferenz werden über notwendige Änderungen und über Möglichkeiten zu politischen und rechtlichen Initiativen diskutieren. Programm, weitere Informationen und Anmeldung:
www.keinpatent.de/index.php?id=174

Demonstration gegen das Brokkoli- und Tomatenpatent
Di., 20. Juli, 11-14 Uhr, vor dem Europäischen Patentamt in München
Am 20. und 21. Juli setzt sich das Europäische Patentamt in öffentlicher Verhandlung mit dem Brokkoli- und Tomatenpatent auseinander. Jeder kann daran teilnehmen, solange Platz vorhanden ist. Diese Verhandlung kann weitreichende Konsequenzen für die Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren und damit für Landwirte, Züchter und Verbraucher haben.
www.keinpatent.de/uploads/media/aufruf_demo_fin_1.pdf

Streetlife-Festival
Sa./So., 11./12. September, ab 16 bzw. 11 Uhr, Leopold-/Ludwigstr.
Wo sonst Tag für Tag unzählige Autos allen Platz für sich beanspruchen, gibt es ein Wochenende lang Infos über nachhaltige Mobilitätsformen und Neues in Sachen Klima- und Umweltschutz. Kinderprogramm, Musikbühnen und reichlich Verpflegungsstände fehlen natürlich nicht. Und auch diesmal ist das Umweltinstitut München wieder dabei – mit einem Infostand zum Thema Gentechnik. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
www.streetlife-festival.de

Gentechnik. Patente. Biopiraten. Der Ausverkauf der Artenvielfalt
Fr., 17. September, 16-22 Uhr, Bio-Markt Stemmerhof, Plinganserstr. 6
Die Amflora-Kartoffel, zum Beispiel. Kaum ein Mensch will genmanipulierte Pflanzen, aber die Politik in Berlin und Brüssel schert das nicht. Der Kampf um nachhaltige Lebensmittel und genetische Ressourcen geht in die nächste Runde. Zur Nacht der Umwelt zeigt das Umweltinstitut München e.V. im Jahr der Artenvielfalt, was zum Ausverkauf steht. Bei uns kann man als Alternative den Ökolandbau erleben und verstehen. Mit Kinderprogramm und Bio-Schmankerln.
www.muenchen.de/nacht-der-umwelt

Hoffest auf dem Stemmerhof
Sa., 18. September, Bio-Markt Stemmerhof, Plinganserstr. 6
Hoffest auf dem Stemmerhof in Sendling. Mit dabei: das Umweltinstitut München.
www.stemmerhof.de

Ökologisches Hoffest Gut Riem
So., 19. September, 10-18 Uhr, Gut Riem, Isarlandstr.1
Und noch ein Hoffest: Verschiedene Infostände und Vorträge zu den Themen ökologischer Landbau, regenerative Energien, Gentechnik in der Landwirtschaft, Produkte aus fairem Handel und vieles mehr. Mit dabei natürlich auch das Umweltinstitut München.
www.bn-muenchen.de


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Info- und Ankündigungsliste von .ausgestrahlt
Gemeinsam gegen Atomenergie
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.ausgestrahlt-Newsletter
16. Juli 2010
es schreibt: Kathrin Petz

Lesen, Handeln und Weiterschicken!


Liebe Freundinnen und Freunde,

"Mappus will mehr Atomenergie", hieß es am vergangenen Montag in der
Frankfurter Rundschau. Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan
Mappus outete sich mal wieder als Atom-Hardliner und forderte mindestens
15 Jahre längere AKW-Laufzeiten. Unsere Antwort darauf kam prompt: Wer
mehr Atomstrom will, bekommt mehr Atommüll. Also standen am Mittwoch mehr
als 200 AtomkraftgegnerInnen mit 126 schwarz-gelben Atom-Müll-Fässern vor
Mappus' Regierungssitz. Gemeinsam mit den Bürgerinitiativen der
niedersächsischen Atommüll-Standorte brachten wir die Fässer nach
Stuttgart und Mappus die Botschaft: "Behalte deinen Müll!" Die
Versammlungsbehörde in Stuttgart wollte das Aufstellen der Fässer zuerst
nicht genehmigen, aber wir haben im Eilverfahren dagegen geklagt, vor
Gericht Recht bekommen und konnten die Aktion so doch noch durchführen.

In diesem Newsletter gibt es Berichte und Fotos vom Mappus-Besuch - und
zur Erinnerung ein paar Ideen, wie Du mit unserer Kampagne "Schwarz-Gelb
macht nur Müll" auch in Deinem Ort weiter Druck gegen noch mehr Atommüll
machen kannst!

Herzliche Grüße vom ganzen .ausgestrahlt-Team,
Kathrin Petz


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Inhalt:
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1. "Mappus, behalte deinen Müll!" - Bilder und Berichte
2. Atommüll für alle - jetzt mitmachen
3. Plakate an Bushaltestellen, Parkplätzen und Hauptstraßen
4. Anti-Atom-Camp im Wendland: 7.-15. August
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1. "Mappus, behalte deinen Müll!"
Bilder und Berichte vom Besuch bei Atomfreund Stefan Mappus
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Heiß war es am Mittwoch Vormittag in Stuttgart. Besonders für Stefan
Mappus. Der baden-württembergische Ministerpräsident durfte sich die
Folgen seiner Atompolitik live und hautnah ansehen: In der Einfahrt zu
seinem Regierungssitz in Stuttgart stapelten AKW-GegnerInnen und
Mitglieder der Bürgerinitiativen der niedersächsischen Atommüll-Standorte
126 schwarz-gelbe Atomfässer auf. 126 Fässer - jedes Fass steht für
tausend echte strahlende Müll-Fässer, die in der Asse bereits abgekippt
wurden.

Die Stimmung war trotz Hitze toll, spätestens als dann die Entscheidung
vom Verwaltungsgericht kam, dass unsere Aktion mit allen Fässern
stattfinden kann. Die Stadt wollte uns nämlich nur 25 anstatt 126
Atomfässer erlauben. Ganz ähnlich wie Mappus ist es der Behörde wohl am
liebsten, wenn die Öffentlichkeit gar nicht merkt, dass es für Atommüll
nirgendwo einen sicheren Lagerplatz gibt. Im Eilverfahren gingen wir
dagegen vor Gericht und bekamen Recht.

Danke an alle Helferinnen und Helfer vor Ort - und an alle, die mit
Spenden für die Fässer unsere Aktion möglich gemacht haben.

Tolle Fotos, Presseberichte und mehr zum Mappus-Besuch gibt es unter:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/schwarz-gelb/mappus.html

...und wie geht's jetzt bei Dir weiter? Zum Beispiel so:

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2. Atommüll für alle!
Jetzt mitmachen und "strahlenden Müll" verschenken
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Schon mitgemacht bei unserer Müll-Aktion? Verkleide Dich als
schwarz-gelber Atom-Sympathisant und verteile Atommüll in kleinen
Portionen an Menschen in der Fußgängerzone:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/schwarz-gelb/aktion

Übrigens: Wenn Du schon eine Müll-Aktion gestartet hast, dann lass es uns
doch wissen! Schreib uns eine Mail an schwarz-gelb@ausgestrahlt.de.


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3. Plakate an Bushaltestellen, Parkplätzen und Hauptstraßen
"Schwarz-Gelb macht nur Müll" von klein bis riesengroß
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Letzte Chance: Nur noch bis zum 8. August kannst du Großflächenplakate mit
dem Motiv "Schwarz-Gelb macht nur Müll" aufhängen lassen! Das Plakatmotiv
und alle Informationen zum Ablauf hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/schwarz-gelb/plakate

Unsere Plakate gibt es jetzt auch in klein: "Schwarz-Gelb macht nur Müll"
in A2 oder A3 und auch als Flyer kannst du kostenlos in unserem Webshop
bestellen. Übrigens: Unser Shop erstrahlt im ganz neuen Glanz. Klick Dich
einfach mal durch! Den .ausgestrahlt-Webshop findest du unter:
http://www.shop.ausgestrahlt.de/


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4. Anti-Atom-Camp von .ausgestrahlt und X-tausendmal quer
vom 7. bis 15. August im Wendland
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Sommer, Sonne und jede Menge .ausgestrahlt-Aktive: Vom 7. bis 15. August
laden .ausgestrahlt und X-tausendmal quer zu einem Anti-Atom-Camp nach
Gedelitz ins Wendland ein. Es gibt eine Menge Spaß, inhaltliche Workshops,
Aktionstrainings, Pläne schmieden gegen den Castor-Transport und vieles
mehr. Das Anti-Atom-Camp bietet die Gelegenheit, andere
.ausgestrahlt-Aktive kennenzulernen und voneinander zu lernen. Das genaue
Programm und mehr Infos zum Camp unter:
http://www.anti-atom-camp.de

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.ausgestrahlt ist eine Mitmachkampagne gegen Atomenergie.
http://www.ausgestrahlt.de

Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltnews







75 Posts mit Zentralcharakter - incl. Impressum

500 Linkliste und Begriffssuche in diesem Blog

600 Singing Communities on their way to the public


Hinweis: Wer mit dem Browser Firefox auf diese Seite stößt, sollte besser den Internet Explorer oder GOOGLE Chrome
verwenden: http://www.google.com/chrome/intl/de/landing_win.html?hl=de. Denn: So praktikabel ersterer bei der Erstellung der Posts ist - er unterschlägt bei der Wiedergabe einfach jede Menge von Darstellungselementen. Aus mir unerfindlichen Gründen.

Und hier noch der Link zu meinem Energieblog:

http://www.energieinfo-alternativ.blogspot.com/

Die Kontaktadressen und zurück zur Startseite:
martin_cross@web.de und k_bickmann@web.de
http://www.cross-corner.blogspot.com/

oder

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