Mittwoch, 5. Oktober 2011

1358 Publik-Forum, dem Gedanken des gedeihlichen Miteinanders verpflichtet und kritisch-aufbauend ans Werk gehend - verortet bei morequalitiesinlife.


Publik-Forum -- Zeitung kritischer Christen

Generelles AS : Werte/r geneigte/r Leser/in: Sofern Ihnen Form und Inhalt dieses Eintrags zusagen, sollte dessen Weitergabe oder aber gleich des Blogs via Link*** an Ihren Freundes- und Bekanntenkreis eigentlich nichts im Wege stehen. Für den Fall, dass Sie auch über die Adressen offiziöser Stellen verfügen: Geben Sie das Material ruhig auch an die weiter. Damit vielleicht der/die eine oder andere der dort Tätigen sich besinnt und nicht mehr mitmacht bei dem hierzulande weiter und weiter veranstalteten Wahnsinnstreiben. So, dass die von Politikern gepflegte, nur dem Eigeninteresse verpflichtete Verfälschung der Wirklichkeit denn doch einmal ein Ende findet und die Demokratie eine Chance bekommt, mehr zu sein als bisher - eine nur nützliche Fiktion."
***Wie ein Link zu übernehmen ist, findet sich in Post
999 dargestellt, und zwar unter PS2.


Während die Holde nicht hinter der neuesten Ausgabe von Publik-Forum wegzuholen ist und er deshalb gar nicht dazu kommt, einen Blick in diese hineinzuwerfen, hat der Blogger jetzt die Möglichkeit - und mit ihm halt auch andere -, von dieser relativ leicht zu merkenden Station aus Zugang zu den immer höchst interessanten und auch Verbindungen zwischen den verschiedenen Glaubenswelten darstellenden Inhalten dieser Zeitschrift zu erhalten.

  • Wenn demnächst in Japan die Reisernte eingefahren wird, befürchten die Menschen, dass ihr täglich Brot verseucht ist. Für eine Wende in der Atompolitik gibt es kaum Anzeichen /mehr


  • Im Internet zu hetzen fällt leicht. Schließlich kann man anonym bleiben. Doch ein Zwang zu Klarnamen ist keine Lösung /mehr

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1357 Der Griechenland-Rettungsplan überschwemmt Banken und Spekulanten mit Geldern, lässt aber das Land selbst im Stich. Fazit von AVAAZ.ORG.

Publik-Forum -- Zeitung kritischer Christen



Liebe Freundinnen und Freunde in Europa,


Der empörende, von Banken geschriebene, Griechenland-Rettungsplan überschwemmt Banken und Spekulanten mit Geldern von Steuerzahlern und lässt Griechenland selbst im Stich. Unsere Finanzminister treffen sich in 3 Tagen -- schicken wir ihnen eine lautstarke Forderung: Überarbeiten Sie den Plan und kommen Sie mit einem Vorschlag zurück, der Griechenland, und nicht die Banken, rettet:

Unterzeichnen Sie jetzt!


Unglaublich, sie tun es schon wieder! Unsere Regierungen geben den Banken noch mehr Steuergelder!

Es besteht kein Zweifel: Wir brauchen einen Rettungsplan, um Griechenland, Europa und den Euro zu retten. Aber der gegenwärtige Plan bedeutet, dass wir Steuerzahler den Banken 90% ihrer riskanten Investitionen zurückzahlen. Menschen in Griechenland sehen nichts von den Investitionen, und wir zahlen Unmengen an Geld an reiche Banker. Und es kommt noch schlimmer -- 30% unseres Geldes wird Spekulanten bereichern, die Profit machen, weil sie auf den Rettungsplan spekulieren.

Wie kann es sein, dass unsere Regierungen einen Rettungsplan aufsetzen, der Banken und Spekulanten unseren Steuergeldern belohnt und Griechenland im Stich lässt. Ganz einfach -- die Banker haben ihn geschrieben. Unsere Finanzminister treffen sich in 3 Tagen -- schicken wir ihnen eine lautstarke Forderung: Überarbeiten Sie den Plan und kommen Sie mit einem neuen Vorschlag zurück, der Griechenland, und nicht die Banken, rettet:

http://www.avaaz.org/de/eu_people_vs_banks/?vl

Gerade jetzt, wo das Geld überall fehlt, knicken unsere Regierungen vor der Bankenlobby ein und kürzen ein Sozialprogramm nach dem anderen. Aber die Sorge besteht, dass manche Banken die Verluste ihrer griechischen Investitionen vermutlich nicht absorbieren können und ihrerseits gerettet werden müssten. Wenn wir einfache Bürger aus Not eine Bank um Hilfe bitten, bekommen wir auch nicht "umsonst" Geld, sondern müssen ein Darlehen, oder eine Investition anfordern. Nun kommen die Banken in Not zu uns -- warum sollten wir sie anders behandeln? Lassen Sie uns den Banken Darlehen geben und fordern wir sie auf, uns Steuerzahler mit einer gesunden Zinsrate zurückzuzahlen, anstatt Gelder zu verpulvern!

Genau das haben Gordon Brown und Obama in Großbritannien und den USA getan -- wenn Banken vor dem Zusammenbruch standen haben sie sie nicht einfach umsonst gerettet, sondern sind mit Darlehen und Investitionen miteingestiegen. Und schon ein Jahr später haben Steuerzahler von diesem Deal profitiert. Der gegenwärtige Deal ist Korruption, ganz einfach. Es ist nicht im Interesse der Allgemeinheit, den Banken und Spekulanten solch einen unverhofften Gewinn zu bescheren, und es gibt viele Gründe, unsere öffentlichen Gelder zu schützen. Anstatt Geld einfach so wegzugeben können wir investieren: in Griechenland, und in die Fähigkeit unserer Gesellschaft, diese Krise zu meistern und nach der Finanzkrise wieder aufzubauen. Es ist an der Zeit, dass sich unsere Politiker nicht mehr hinter komplizierten, von Bankern geschriebenen, Abkommen verstecken -- senden wir ihnen ein klares “Nein” zu diesem empörenden Rettungspaket und fordern einen neuen, vernünftigen Vorschlag:

http://www.avaaz.org/de/eu_people_vs_banks/?vl


Allzu oft werden die wirtschaftliche Zukunft unserer Gesellschaften und die Zukunft unserer Kinder von korrupten Profitinteressen gesteuert, die nicht Menschen im Kopf haben sondern in Hinterzimmern ausgehandelt wurden. Dies ist so ein Moment. Viele Banker und Politiker glauben, das Thema sei zu komplex für uns. Zeigen wir ihnen, wie sehr sie sich täuschen!

Voller Hoffnung,

Alex, Iain, Antonia, Ricken, Emma, Alice, Maria Paz, Pascal und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

Der Tagesspiegel -- Euro-Krise: Mit Dummheit Geld machen
http://www.tagesspiegel.de/politik/mit-dummheit-geld-machen/4656616.html

Der Tagesspiegel -- Dossier: Euro-Krise
http://www.tagesspiegel.de/themen/Euro-Krise

NYT -- Hedge funds look to profit from Greek bonds (auf englisch)
http://www.nytimes.com/2011/09/29/business/global/hedge-funds-betting-on-lowly-greek-bonds.html?_r=1&sq=landon%20thomas&st=cse&scp=1&pagewanted=all

BBC -- Q and A: Greek debt crisis (auf englisch)
http://www.bbc.co.uk/news/business-13798000

The Guardian -- Cuts will not end the crisis (auf englisch)
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/sep/04/public-investment-bank-for-britain

Reuters -- Bankers - Don't touch Greek deal now, write off more (auf englisch)
http://uk.reuters.com/article/2011/09/28/uk-bankers-greek-deal-idUKTRE78R28120110928

Time -- Greece Debt Crisis: Have the Cuts Gone Too Deep? (auf englisch)
http://www.time.com/time/world/article/0,8599,2094562,00.html
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Dienstag, 4. Oktober 2011

1356 Publik-Forum, Träger und Austräger des SPIRITletter, gibt Auskunft zu den mit ihm anvisierten Zielen.

Publik-Forum -- Zeitung kritischer Christen



Sehr geehrter Herr Bickmann,

Sie haben sich bereit erklärt, den täglichen Spiritletter INSPIRATION mit einem freiwilligen finanziellen Beitrag zu unterstützen. Dafür bedanken wir uns herzlich. Auch dafür, dass Sie ihn täglich empfangen und bisweilen weiterempfehlen.

In den nächsten Tagen werden wir den freiwilligen Betrag gemäß Ihren Angaben von Ihrem Bankkonto einziehen. Und dafür bedanke ich mich ausdrücklich bei Ihnen und hoffe, dass Sie uns treu bleiben und uns auch in Zukunft unterstützen. Denn wir wollen, dass möglichst viele morgens ihren Rechner hochfahren und mit einem spirituellen Impuls in den Tag gehen, der Ausdruck eines weltoffenen, ökologischen, religiösen und sozialen Geistes ist.

Das ermöglichen auch Sie mit Ihrem Beitrag! Zumal etliche der Leserinnen und Leser des Spiritletters gerade so mit ihrem Geld über die Runden kommen und daher auch dankbar sind, den Spiritletter kostenlos und durch Ihre finanzielle Zuwendung bekommen zu können.

Der Spiritletter dient einer spirituellen, ethisch orientierten Kultur und dem Dialog von Weltreligionen und Weisheitstraditionen – Tag für Tag. Und hilft Menschen, beim Start am Computer kurz innezuhalten und den eigenen, inneren Kompass zu eichen.

Durch Ihren freiwilligen Beitrag ermutigen Sie uns. Damit wir einen langen Atem haben. Dafür sage ich Ihnen einen herzlichen Dank und hoffe, dass Sie uns so zugewandt bleiben.

Mit den besten Grüßen

Dr. Norbert Copray
Herausgeber des Spiritletters

verantwortlich für den Inhalt: Publik-Forum Verlagsgesellschaft mbH
Sitz der Gesellschaft: Oberursel
Geschäftsführer: Richard Bähr
Amtsgericht Bad Homburg v. d. H., Handelsregister-Nr. HRB 3605
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Montag, 3. Oktober 2011

1355 Lokalkolorit Wennigsen/12: "DONA NOBIS PACEM" - Gedanken und Lieder zum Tag der deutschen Einheit. Zum 6. Mal vorgetragen in der evangelischen...


..... Kirche. Vorstehend die auf ein Blatt in Postkartengröße aufgedruckte und zur Weitergabe bestimmte Einladung des Gesangsvereins Concordia Holtensen. Der hat für diesen Montag zum 6. Mal eine der Besinnung dienende Versammlung organisiert, die sich auch wieder erheblich von den Veranstaltungen abgehoben haben dürfte, die in seinem Umfeld zu diesem Anlass, dem Gedenken an die Wiedervereinigung Deutschlands, stattgefunden haben. Das im Rahmen dieser ziemlich genau anderthalb Stunden dauernden Feier Gebotene bewog den Blogger schon während der verschiedenen kulturellen Darbietungen, den ursprünglich in die Hemdtasche gesteckten Fünfer gegen einen Zehner auszutauschen: ein Mehr an Qualität war im Grunde eigentlich gar nicht zu bieten: weniger Anerkennung, sich in Zählbarem ausdrückend, durfte da gar nicht sein.


Die ehemaligen Sangesbrüder brachten im Nachhinein ihre große Freude darüber zum Ausdruck, dass die den Blogger begleitende Holde sich mit ihrer Altflöte und auch mit ihrer Blockflöte an der Gestaltung des künstlerischen Rahmens beteiligt hatte. Es war für sie vor allem von daher ein gutes Signal für sie, als die ihr kostenpflichtig angetraute Ehehälfte vor jetzt einer ganzen Reihe von Jahren, von einem seiner Mitsänger wegen seines stimmlichen Volumens einfach zu heftig angegangen, seinen Abschied aus der Chor erklärt hatte.

Aber zurück zu der Veranstaltung: Die Dirigentin hatte ihre Männer unwahrscheinlich gut im Griff. Es war eine reine Freude, zuzusehen, wie exakt und einfühlsam sie sie mit ihren Körperbewegungen anleitete. Besonders schön wurde es, als sie sie auch noch in der Mezzosopran-Lage mit ihrer wohlklingenden Stimme begleitete. Den Höhepunkt der Darbietungen aber wurde für den Blogger - und höchstwahrscheinlich auch für den größten Teil des Publikums erreicht, als ihre Tochter, dabei ordentlich in die Klaviertastatur greifend, ihre "Gedanken im Kreis" und ihr "Wach auf!" vortrug: soviel gehaltvolle Gesellschaftskritik auf so knappem Raum hat der Blogger, der sich bei seinem Geschreibsel zumindest in dieser Richtung bemüht, eigentlich noch kaum irgendwo mitbekommen. Von daher war es für ihn auch nicht überraschend, als seine Holde ihn wissen ließ, dass die junge Frau am Klavier etwa auch in der Hannoveraner Werkstattgalerie Calenberg (WGC) auftritt.

Vielleicht gibt es von diesen beiden mit sehr viel Begeisterung und Können vorgetragenen Stücken ja sogar eine auf dieser ePlattform unterzubringende Tonkonserve. Diesbezüglich eine Auskunft und gegebenenfalls auch eine Zusage zu erhalten, dürfte eigentlich nicht allzu schwer sein. Wie auch immer: Dieser Vortrag war dazu angetan, das Niveau des eh schon anspruchsvollen Darbietungsumfeldes noch weiter anzuheben. Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang, dass - so bei dem kleinen Imbiss und Umtrunk im Saal der Pfarreigebäudes vernommen - der Chor Concordia Holtensen seitens führender Funktionäre im Chorverband als der beste Männerchor im weiten Umkreis eingestuft worden ist.


1354 "Echte Kapitalisten gesucht" - nicht nur in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Am Tag der 20. Wiederkehr des Einswerdens Deutschlands. Plädoyer für.....


Generelles AS : Werte/r geneigte/r Leser/in: Sofern Ihnen Form und Inhalt dieses Eintrags zusagen, sollte dessen Weitergabe oder aber gleich des Blogs via Link*** an Ihren Freundes- und Bekanntenkreis eigentlich nichts im Wege stehen. Für den Fall, dass Sie auch über die Adressen offiziöser Stellen verfügen: Geben Sie das Material ruhig auch an die weiter. Damit vielleicht der/die eine oder andere der dort Tätigen sich besinnt und nicht mehr mitmacht bei dem hierzulande weiter und weiter veranstalteten Wahnsinnstreiben. So, dass die von Politikern gepflegte, nur dem Eigeninteresse verpflichtete Verfälschung der Wirklichkeit denn doch einmal ein Ende findet und die Demokratie eine Chance bekommt, mehr zu sein als bisher - eine nur nützliche Fiktion."
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.... eine Umbesinnung hinsichtlich der Wertigkeit, die allgemein dem Marktgeschehen, so, wie es sich vollzieht, zugemessen wird. "Seid klug und nicht nur gierig. Es gilt, den Ökonomen Adam Smith richtig zu lesen": Diesen Subtitel fügt die Journalistin Lisa Herzog ihrem äußerst lesenswerten Artikel hinzu, in diesem eine Rückbesinnung auf die eigentlichen Qualitäten des Marktgeschehens veranstaltend und den Verfechtern der reinen Lehre über ihn so einiges Beherzigenswerte ins Stammbuch schreibend. Abweichend von der ansonsten geübten Praxis hat der Blogger davon abgesehen, ihm besonders aussagekräftig erscheinende Textpassagen durch unterschiedliche Markierungen hervorzuheben. Da der Beitrag sich nicht auf einer einzigen Seite DIN A4 unterbringen lässt, er ihn aber auch nicht gesondert einscannen möchte, hier folgend die abschließende Textpassage:

"Die empirische Forschung zeigt aber auch, dass das Problem lösbar ist: indem man sich vorausschauend selber bindet. Auch diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu. Das Modell findet sich schon bei Homer: Odysseus, der sich an den Mast binden ließ, um den Verlockungen des Sirenengesangs zu widerstehen. Horkheimer und Adorno sahen darin das Sinnbild des bürgerlichen Individuums, das sich behauptet, indem es einen Teil seines Selbst verleugnet. Sicherlich, diesem Prozess wohnt etwas Gewaltsames inne. Aber angesichts der Dinge, die auf dem Spiel stehen - eine ökologisch erträgliche Zukunft, ausgewogene öffentliche Finanzen, Stabilität und sozialer Frieden -, ist diese Art von Selbstbindung das kleinere Übel. Und vielleicht ist kluge Selbstbindung die einzige Möglichkeit, die derzeitigen Probleme in den Griff zu bekommen, ohne sich von dem Modell einer freiheitlichen Gesellschaft grundsätzlich zu verabschieden.

Die Herausforderung, vor der der Kapitalismus steht, ist, den Wirtschaftsbürger wieder langfristig denken zu lassen. Dazu sind Veränderungen auf vielen Ebenen nötig, vor allem aber bei den Anzeizen im Wirtschaftssystem, die die vorherrschenden Rollenmodelle und Verhaltensroutinen prägen. Wir müssen weg von Formen der Entlohnung, insbesondere auf Führungsebenen der Konzerne, die eine 'Nach mir die Sintflut'-Mentalität befördern, auch von der schnelllebigen Taktung der Berichterstattung. Und Transaktionen, die zu viel kurzfristige Volatilität ins System bringen, ohne langfristige Werte zu schaffen, zu besteuern oder möglicherweise ganz zu verbieten ist nicht gegen den Geist des Kapitalismus, sondern steht im Gegenteil im Dienst einer langfristigen, nachhaltigen Stabilisierung des kapitalistischen Systems.

Wenn er so gedacht und gelebt wird, muss der Kapitalismus nicht kaputt sein. Dann kann Kapitalismus nämlich auch heißen, das Banken aufgrund steigender Nachfrage Fonds anbieten, die sich an ökologischen, sozialen und moralischen Kriterien orientieren. Dann kann es Kapitalismus heißen, wenn Länder sich Schuldenbremsen verpassen, weil sie wissen, dass eine zu hohe Verschuldung von den Märkten auf Dauer abgestraft wird und nicht nachhaltig ist. Und dann heißt es Kapitalismus, wenn ein Milliardär wie Warren Buffet die Regierung seines Landes auffordert, die Steuern für Reiche zu erhöhen. Damit trägt er dazu bei, seinen Kindern, wenn schon nicht sein Vermögen - das spendet er größtenteils bereits -, zumindest eine funktionierende Gesellschaft zu hinterlassen. Und vielleicht auch dazu, mit sich selbst im Reinen zu sein. Vielleicht maximiert genau das sogar Buffetts Nutzen - dann verfolgt er sein wohlverstandenes Eigeninteresse auf eine Art, die heute dringend gebraucht wird."
Klaus Bickmann
Gestern gab's als Belohnung für die werblichen Aktiivitäten auf den ePlattformen im Bredenbecker Hof eine recht ordentliche Brotzeit. M.C.

PS: Hier noch die Info, die von der Redaktion abschließend zu der Autorin gegeben wird: "Lisa Herzog, 27, hat gerade in Oxford ihre Dissertation zum Marktgedanken bei Smith und Hegel abgeschlossen und arbeitet an der Universität St. Gallen."
PPS: Es steht zu hoffen, dass die Sachwalter des Kapitalismus zu einer solchen Form der organischen Organisation ihrer Aktivitäten finden, wie sie ihnen unter anderem in den Bienenvölkern vorgelebt wird: Und es steht zu hoffen, dass ihnen auch das aufgeht, was Thomas Mirow - ganz zu Anfang zitiert - ihnen hinsichtlich seiner Skepsis zu sagen hat - zu finden in der dort bezeichneten Ausgabe der ZEIT: "Das ist keine Skepsis. Das ist Realismus. Ich sehe nicht, woher in einer Gesellschaft, die bereits über so vieles verfügt, eine kräftige Steigerung der Konsumnachfrage kommen soll. Angesichts der hohen Verschuldung werden auch die öffentlichen Investitionen nur bedingt zum Wachstum beitragen können. Und schließlich wollen wir auch nicht auf die Kosten der Umwelt wirtschaften. All das bremst. ... Die Lasten müssen gerecht verteilt werden. In vielen Ländern belastet der Sparkurs gerade diejenigen, die auch vom Boom nicht viel gehabt haben. Deshalb müssen wir überlegen, wie wir bestimmte Gruppen schonen - und andere stärker belasten. ... Die Finanzwirtschaft macht einen erheblichen Teil Anteil der Wertschöpfung aus, warum sollten wir sie da nicht angemessen besteuern? Ganz allgemein wrude in vielen Ländern versucht, hohe Anforderungen an staatliche Leistungen mit niedrigen Steuern und Abgaben zu verbinden. Das passt nicht zusammen."
PPPS: Vor allem die USA stehen für das zuletzt bezeichnete Modell: ihr gegenwärtiger Präsident wird von den Republikanern, besonders aber von deren extremem Flügel, sich Tea Party benennend, äußerst heftig und unfair attackiert, weil er nicht dem von der Mehrzahl der Reichen ausgegebenen und auf ganz perfide Weise dem Volk untergejubelte Losung vertraut, die da heißt: "Wenn die Reichen mehr bekommen und mehr ausgeben können - dann wird auch bei denen ganz unten etwas von diesem Geldsegen ankommen."






Sonntag, 2. Oktober 2011

1353 Trotz Verabschiedung von den Katholen im Kirchenchor Sin(g)fonietta beim 50jährigen Jubiläum von St. Hubertus mit von der Partie.


Zwar hatte die Holde beim Einstieg des Bloggers in diesen ganz hervorragend angeleiteten Chor gemeint, das Mitmachen in ihm vertrüge sich nicht mit seiner resoluten Haltung gegenüber der katholischen Kirche: der hat sich davon aber nicht weiter beirren lassen. Wenn es um den Lobpreis des Herrn geht, kann ihn die Amtskirche und seine Einstellung zu ihr ihn nicht davon abhalten.

Zeitlich fügte sich der Auftritt sehr schön in seinen Tagesplan ein: Um 10 Uhr Gottesdienst mit den Baptisten in der Wennigser Christuskirche. In der bei den in ihm für den Lobpreis reservierten Teilen mehr und gehaltvollere Gesänge angestimmt werden als etwa in der ca. 900 Meter entfernt liegenden Hubertus-Kirche. Dann Chorauftritt nach dem in dieser abgehaltenen Festgottesdienst. Gegen 15 Uhr dann Stippvisite beim Bredenbecker Hof. Mit dessen Wirt der Blogger gestern hatte absprechen können, dass er für seine werblichen Bemühungen auf dem Sektor der Elektronik mit ihren verschiedenen Plattformen außer dem abendlichen Freibier noch eine ordentliche Brotzeit erhalten werde.

Klaus Bickmann
Oktoberfest in Bredenbeck....heute, ab 11 h im B. Hof: Dös is a Gaudi - mit Blasmusi und leckeren, preisgünstigen Gerichten. Nichts wie hin!
Klaus Bickmann
Oktoberfest in Bredenbeck....2.10., ab 11 h im B. Hof: Dös is a Gaudi - mit Blasmusi und leckeren, preisgünstigen Gerichten. Nichts wie hin!
Klaus Bickmann
Oktoberfest in Bredenbeck....2.10., ab 11 h im B. Hof: Dös is a Gaudi - mit Blasmusi und leckeren, preisgünstigen Gerichten. Nichts wie hin!
vor 2 Minuten
Klaus Bickmann
Twitter & Blogger.com - beide von ein- und demselben Kreativen ersonnen - letztere Plattform dabei von Google für eigene Zwecke übernommenMC
Klaus Bickmann
Oktoberfest in Bredenbeck....2.10., ab 11 h im B. Hof: Dös is a Gaudi - mit Blasmusi und leckeren, preisgünstigen Gerichten. Nichts wie hin!

Nach dem Liedvortrag konnte der Blogger von der jungen Dirigentin belobigt werden, weil er, ihrer Anweisung gemäß, sich ordentlich zurückgehalten hatte. "Alle dürfen ordentlich Dampf geben - nur Herr Bickmann nicht" hatte sie den auch bei diesem Chor sich gerne engagierenden Sänger wissen lassen. Obwohl es ihm immer denn mal wieder passiert, dass ihm die Pferde durchgehen und er etwas mehr von seiner Stimmfülle aufbietet: im Großen und Ganzen hat er diesbezüglich bei den jetzt besuchten Chören einen Modus Vivendi herstellen können. Bei der hier geschilderten Gelegenheit fiel ihm die Selbstdisziplinierung insofern relativ leicht, als a) die wenigen zu dem Auftritt erschienenen Mitsängerinnen und Mitsänger von dem Jugendchor der Gemeinde begleitet wurden, und b) deren frische Stimmen zu vernehmen einfach eine Freude war.

Mehr powern können wird er wohl demnächst bei Friday's Delight, einem Chor, den er am vergangenen Freitagabend erstmalig in der Musikschule Springe hat aufsuchen können. Dort gleich auf seine Solostimme hin angesprochen, gab er zu verstehen, dass er sich nur als Mitsänger sehen könne und wolle: er brauche die anderen Stimmen, um, sich an ihnen orientierend, die eigene Klangfülle je nach Bedarf oder auch Billigung dosieren zu können - so ein mehr oder weniger mächtiges Klanggebäude aufbauend. Dem Knut, einem der Mitsänger in dem noch im Aufbau begriffenen und insbesondere nach Männerstimmen Ausschau haltenden Chor an besagten Abend gesagt, er könne ihn knutschen, weil er in ihm einen Begleiter in der Basslage habe.


Es nicht mit der Bratwurst und dem Klatsch Kartoffelsalat bewenden lassend, der vor dem unweit der Kirche aufgebauten Zelt zur Stärkung gereicht worden war, sondern auch noch das Angebot des Wirtes des Bredenbecker Hofes wahrgenommen und zwei weitere Bratwürste samt hervorragendem Specksalat und Sauerkraut verzehrt - dazu nach zwei kleine Alster genießend. Dabei insofern kein schlechtes Gewissen gehabt, als der Vorsatz Beruhigung verschaffte, am Abend nicht noch etwas zu vereinnahmen.


PS: Im Moment der Countrymusik lauschend, die, weitergeleitet von radio.de und in den Blog aufgenommen, auf einer der amerikanischen Sendestationen zu hören ist. Dabei die beiden Lautsprecher nutzend, die unlängst an den Computer angeschlossen worden sind. Das es mittlerweile 23 Uhr ist, soll es mit der Schreiberei für heute, obwohl bis hierher recht spärlich ausgefallen, erst mal ein Ende haben.




Samstag, 1. Oktober 2011

1352 Die Finanzminister halten es doch nur mit den Finanzhaien: Gut, dass AVAAZ.ORG sich auch hier einschaltet!

Danke, dass Sie sich für eine neue Lösung der Wirtschaftskrise einsetzen! ~~~~~~ Eigener Zusatzkommentar: Dass hierbei ausschließlich darauf abgestellt wird, dass die Märkte sich beruhigen, und außer dieser Vorgabe nichts, aber auch gar nichts anderes ins Gewicht fällt, ist eine Schweinerei sondergleichen.

Letzte Unterzeichner vor . . .

  • gerade erst

    Sabine Schmid, Deutschland

  • gerade erst
Klaus Bickmann, Deutschland
  • gerade erst

    Perfecto Lopez Sousa, Dominikanische Republik

  • 5 Sekunden

    cremieu, Frankreich

  • 19 Sekunden

    Klaus Bickmann, Deutschland

  • 20 Sekunden

    frobert, Frankreich



Das wichtige Finanzministertreffen findet am 3. Oktober statt. Machen wir unsere Forderung noch eindringlicher, indem wir 500,000 Unterschriften erreichen -- für Menschen anstatt Banken. Helfen Sie uns, mit den Facebook und Email Tools unten die Nachricht weiter zu verbreiten und leiten Sie die ursprüngliche Email von Avaaz weiter!

Lassen Sie uns auch direkt Bescheid sagen, indem wir unsere Finanzminister anrufen, während sie ihre Positionen entscheiden -- Klicken Sie hier, um Ihren Finanzminister anzurufen und einen Kommentar zu hinterlassen.



Liebe Freundinnen und Freunde in Europa,


Der empörende, von Banken geschriebene, Griechenland-Rettungsplan überschwemmt Banken und Spekulanten mit Geldern von Steuerzahlern und lässt Griechenland selbst im Stich. Unsere Finanzminister treffen sich in 3 Tagen -- schicken wir ihnen eine lautstarke Forderung: Überarbeiten Sie den Plan und kommen Sie mit einem Vorschlag zurück, der Griechenland, und nicht die Banken, rettet:

Unterzeichnen Sie jetzt!


Unglaublich, sie tun es schon wieder! Unsere Regierungen geben den Banken noch mehr Steuergelder!

Es besteht kein Zweifel: Wir brauchen einen Rettungsplan, um Griechenland, Europa und den Euro zu retten. Aber der gegenwärtige Plan bedeutet, dass wir Steuerzahler den Banken 90% ihrer riskanten Investitionen zurückzahlen. Menschen in Griechenland sehen nichts von den Investitionen, und wir zahlen Unmengen an Geld an reiche Banker. Und es kommt noch schlimmer -- 30% unseres Geldes wird Spekulanten bereichern, die Profit machen, weil sie auf den Rettungsplan spekulieren.

Wie kann es sein, dass unsere Regierungen einen Rettungsplan aufsetzen, der Banken und Spekulanten unseren Steuergeldern belohnt und Griechenland im Stich lässt. Ganz einfach -- die Banker haben ihn geschrieben. Unsere Finanzminister treffen sich in 3 Tagen -- schicken wir ihnen eine lautstarke Forderung: Überarbeiten Sie den Plan und kommen Sie mit einem neuen Vorschlag zurück, der Griechenland, und nicht die Banken, rettet:

http://www.avaaz.org/de/eu_people_vs_banks/?vl

Gerade jetzt, wo das Geld überall fehlt, knicken unsere Regierungen vor der Bankenlobby ein und kürzen ein Sozialprogramm nach dem anderen. Aber die Sorge besteht, dass manche Banken die Verluste ihrer griechischen Investitionen vermutlich nicht absorbieren können und ihrerseits gerettet werden müssten. Wenn wir einfache Bürger aus Not eine Bank um Hilfe bitten, bekommen wir auch nicht "umsonst" Geld, sondern müssen ein Darlehen, oder eine Investition anfordern. Nun kommen die Banken in Not zu uns -- warum sollten wir sie anders behandeln? Lassen Sie uns den Banken Darlehen geben und fordern wir sie auf, uns Steuerzahler mit einer gesunden Zinsrate zurückzuzahlen, anstatt Gelder zu verpulvern!

Genau das haben Gordon Brown und Obama in Großbritannien und den USA getan -- wenn Banken vor dem Zusammenbruch standen haben sie sie nicht einfach umsonst gerettet, sondern sind mit Darlehen und Investitionen miteingestiegen. Und schon ein Jahr später haben Steuerzahler von diesem Deal profitiert. Der gegenwärtige Deal ist Korruption, ganz einfach. Es ist nicht im Interesse der Allgemeinheit, den Banken und Spekulanten solch einen unverhofften Gewinn zu bescheren, und es gibt viele Gründe, unsere öffentlichen Gelder zu schützen. Anstatt Geld einfach so wegzugeben können wir investieren: in Griechenland, und in die Fähigkeit unserer Gesellschaft, diese Krise zu meistern und nach der Finanzkrise wieder aufzubauen. Es ist an der Zeit, dass sich unsere Politiker nicht mehr hinter komplizierten, von Bankern geschriebenen, Abkommen verstecken -- senden wir ihnen ein klares “Nein” zu diesem empörenden Rettungspaket und fordern einen neuen, vernünftigen Vorschlag:

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Allzu oft werden die wirtschaftliche Zukunft unserer Gesellschaften und die Zukunft unserer Kinder von korrupten Profitinteressen gesteuert, die nicht Menschen im Kopf haben sondern in Hinterzimmern ausgehandelt wurden. Dies ist so ein Moment. Viele Banker und Politiker glauben, das Thema sei zu komplex für uns. Zeigen wir ihnen, wie sehr sie sich täuschen!

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http://www.tagesspiegel.de/politik/mit-dummheit-geld-machen/4656616.html

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http://www.bbc.co.uk/news/business-13798000

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PS: Zum Thema Geld hier nachträglich noch der SPIRITletter, in welchem, gerade erst eingetroffen, diesem Beschaffungsmittel der rechte Ort zugewiesen wird. An dem es nicht in die Gefahr gerät, sich zu verselbständigen - so, wie dies bei der seit zig Jahren pausenlos betriebenen Zockerei der Fall ist,
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Das liebe Geld

Am Bancomat den persönlichen Code eintippen, eine Zahl nach der andern. Mit beiden Füßen auf dem Boden stehen und wissen, dass ich zu den Privilegierten dieser Welt gehöre, die Geld abheben können, weil sie es haben. Ein paar Sekunden lang warten, dem akustischen Geräusch der Elektronik folgen, wenn sich die Noten aus dem Schlitz schieben. Dann die wertvollen Papiere entgegennehmen, falten und versorgen. Mit einem Anflug von Dankbarkeit den Ort verlassen und weiter des Weges ziehen. – Nein, Geld in der Tasche macht nicht glücklich, wirklich nicht. Aber wenigstens sorglos. Das ist schon viel. Mehr, als man manchmal denkt.
© Vreni Merz
www.vrenimerz.ch






01. Oktober 2011